Archive for the smile and look alive Category

Wichtige Worte: a softer world #1

Posted in smile and look alive on 17. Juni 2010 by Herr Grau

If you can’t be a good example, you have an obligation to be a horrible warning.

Wichtige Worte: Väter #1

Posted in smile and look alive on 9. Juni 2010 by Herr Grau

Mit nur einer brauchbaren Aussage pro Äon sind Väter die unscheinbarste aller Kompetenzbastionen dieses Kosmos. Dennoch ist es unnachgiebigen Forschern immer wieder möglich, z.B. aus alten sumerischen Steintafeln, Kornkreisen und Orgoninterferrenzphänomenen einzelne Exemplare großartiger Väter-Zitate zu rekonstruieren.

Junge! Wenn Du etwas schon von Anfang an scheiße gefunden hast, solltest Du dir überlegen, es ausnahmensweise mal bleiben zu lassen.

Högi´s homestory – a filthy, filthy keyboard.

Posted in smile and look alive on 3. Juni 2010 by hoegi

Ich weiß nicht, was mich dazu getrieben hat, meine Tastatur zu reinigen. Langeweile? Verzweiflung? Oder schlicht und ergreifend die Tatsache, dass meine Tastatur einfach völlig zugesifft und dreckig war?
Nach rund 5 Jahren (wenn nicht sogar länger) leistet dieses Stück mir schon sehr gute Dienste, also habe ich mich heute mal bei ihr revanchiert und ihr eine Grundreinigung verpasst. Besser für mich, besser für sie.
Hier also nun eine kleine Dokumentation dieser Tätigkeit. Die Bilder lassen leider nicht vermuten, wie dreckig diese Tastatur wirklich war.


Hier befinden wir uns schon im Status der Demontage. Nachdem ich die Ziffern entfernt hatte, hielt ich es für eine gute Idee, nochmal schnell ein Bild vom (fast) vollständigen Tastaturlayout zu machen. Noch siehts gar nicht so wild aus. Am dreckigsten ist hier der Bereich der großen Eingabetaste, insbesondere Tasten wie „+*~“ oder „#'“ waren von einem seltsamen Siff überzogen. Schwerwiegender und überraschender ist das hier:

Alles, was jetzt so weißlich aussieht ist eine Mixtur aus Krümeln, Haaren und Staub. Yikes.

„Stripped to the bone“ – Ganz nackig das gute Teil. Die Funktionstasten oben habe ich mal verschont, die sehen a) noch sehr gut aus, b) wurden nie benutzt und c) sehen nicht sehr entfernbar aus.

Da planschen die siffigen Tasten noch fröhlich im heißen Schaumbad rum. Nun heißt es: Tasten putzen. Jede einzeln. Und es sind viele.

Hier lümmeln die Tasten auf der Fensterbank, in der Hoffnung besonnt und somit getrocknet zu werden. Währenddessen nehme ich die Tastatur mit ins Bad und schrubbe in Ermangelung eines Staubsaugers mittels einer Bürste den Dreck aus der Tastatur über der Badewanne raus. Natürlich ging mein Plan, die Tasten solarzutrocknen nicht auf: Die Sonne verschwand zum rechten Zeitpunkt, also wurden die Tasten vorm Puzzeln noch schnell einzeln handgetrocknet. Dieser Teil der Arbeit war übrigens recht unterhaltsam. Also der Puzzle-Teil.

Sieht doch schon besser aus… jetzt noch die fehlenden Tasten einsetzen…

Auch die letzten Lücken wurden noch geschlossen und alles tuts wieder einwandfrei.
Mein Fazit: Jeder sollte mal seine Tastatur grundreinigen. Zumindest wenn man viel, viel Zeit hat. Insgesamt hat mich das mehr als ne Stunde wertvoller Lebenszeit gekostet.

Worte und Dinge #1

Posted in smile and look alive on 31. Mai 2010 by Herr Grau

Man muss den Wahnsinn erlebt haben, damit man wissen kann, was man an der Normalität hat.

Bad Man’s Aubade

Posted in smile and look alive on 27. Mai 2010 by Herr Grau

Nimmt man an, dass alle Menschen Idioten sind, hat man der Wahrheit bei weitem weniger Unrecht getan, als wenn man unterstellt, alle seien intelligent und mündig.

Probleme des Lebens #10

Posted in Probleme des Lebens, smile and look alive on 27. Mai 2010 by Herr Grau

Konversation bei Tisch:

„Ich bin frei in diesem Land!“

→ Nachfrage →

„Ich bin innerhalb meiner Abhängigkeiten von Anderen und den Einschränkungen durch den Staat frei!“

→ Irritierte Nachfrage →

„Ich werde durch die Einschränkungen des Staats nicht weniger frei, weil der Staat ja in meinem Interesse handelt!“

Das muss ein glückliches Leben sein. Der alte Herr Gray hätte seine Freude gehabt. Und Rousseau wohl einen Wohlfühlorgasmus gekriegt im Angesicht dieses inversen Volonté Générale.

Wichtige Worte: Mad Men #1

Posted in smile and look alive on 7. Mai 2010 by Herr Grau

Now I’m quietly waiting for the catastrophe of my personality to seem beautiful again. And interesting and modern.

Umzug – Ein Drama in vielen Akten

Posted in Probleme des Lebens, smile and look alive on 27. April 2010 by hoegi

Dass man hier schon länger nichts mehr von mir gehört hat, hat einen einfachen Grund, der widerum einen ganzen Rattenschwanz von anderen Gründen hinter sich herzieht. Ich bin umgezogen.
Wie irgendwann schonmal zu lesen war, habe ich mich endlich in eine einsame Höhle verzogen und bin jetzt nur noch für mich selbst verantwortlich. Und da fangen die Probleme an.
Nicht, dass ich in meiner vorherigen Wohnung nicht auch schon die (nennen wir es mal) Verwaltung gemacht hätte; das ist im laufenden Wohnbetrieb auch kein Problem. Aber diesen Apparat ans Laufen zu bekommen ist aufwendiger als man denkt:
Es fängt damit an, dass man sämtliche relevanten Adressen ändern muss. Also muss ich überlegen: Wer schickt mir regelmäßig Post und wie wichtig ist das? Leider bieten nicht alle Institutionen Online-Formulare an, also muss man solche Sachen persönlich erledigen. Wer will, kann das auch per Post erledigen, aber das ist nicht minder zeitaufwendig. Also: Das kostet Zeit.
Was brauche ich in der Wohnung, respektive schon in der Phase der Renovierung/des Einzugs?
Strom: Stadtwerke anrufen, Zähler freischalten lassen, ggf. als Neukunde anmelden. Kostet erstmal nix, außer etwas Zeit und Nerven.
Gas/Wasser: Im Regelfall wird das vom Vermieter organisiert und ist auch meist direkt vorhanden. Wenn nicht: Vermieter nerven. Kostet nicht nur eigene Nerven.
Internet/Telefon: Das wohl nervigste Manko eines Umzuges. Auch wenn viele Telekommunikationsanbieter „Sofort-Surf-Pakete“ anbieten… „Sofort“ ist was anderes und „surfen“ ist das auch nicht. Der UMTS-Stick kam in meinem Fall erst nach 4 Tagen und scheinbar gibt es an meinem Wohnort auch noch keine UMTS-Antennen, also surfe ich mit HSPA. Außerhalb der Stoßzeiten (also morgens und mittags) kann man damit ganz okay surfen, aber abends habe ich tatsächlich das Gefühl zu surfen. Auf Wellen. Wellen der Konnektivität. 30 Sekunden „Speed“ (<1Mbit/s), 30 Sekunden überhaupt kein Traffic, 30 Sekunden Speed… usw. Ganz ehrlich: In solchen Momenten wünschte ich mir, ich hätte gar kein Internet. Die Inhalte zu sehen, aber nicht laden zu können raubt mir den letzten Nerv. Nächste Woche ist aber endlich der Schaltungstermin für mein echtes Internet, dann gehts auch wieder. Mit meinen Nerven jetzt.
Was brauche ich noch? Achja. Angenommen, die Wohnung sei endlich präpariert. Heißt also in meinem Fall, dass sie rund 7 Tage lang eigenhändig renoviert wurde. Kosten: 7 Tage Zeit, 500€ und wirklich extrem viele Nerven (!!).
Jetzt müssen die Möbel und sonstiges Zeugs rübergebracht werden. Im idealfall kennt man einen Menschen mit einem sehr großen Auto. Sowas ist toll, hab ich aber nicht. Also brauchte ich schnell einen Transporter. Kostete auch noch rund 60€ für einen Tag, war aber unausweichlich.
Viel schlimmer als die Kosten waren mal wieder (du ahnst es schon) meine Nerven. Der Autovermieter teilte mir mit, dass mein reserviertes Modell (Mercedes Vito) doch nicht verfügbar sei, also kriegte ich einfach das nächst größere Modell zum gleichen Kurs. Klingt fair, ist aber nur bedingt wünschenswert. Ich bekam also einen Mercedes Sprinter in der extra-langen Ausführung. Noch wenige cm länger und ich hätte das Teil nicht mehr fahren dürfen. Mit so einem Teil dann im Stadtverkehr zu bestehen oder, noch viel schlimmer, beim völlig überfüllten Bauhaus unter Zeitdruck eine passende Parklücke zu finden… das wünsche ich niemandem.
Und wer denkt, dass ein Umzug dann irgendwann abgeschlossen ist, der irrt. Zwar sind jetzt alle Möbel da, aber irgendetwas fehlt immer. Und so werde ich noch eine weitere Woche mein Geschirr in einer Plastikwanne spülen, bis ich dann endlich mal irgendwann eine Spüle installiert habe.

Ein Wort zum Semesteranfang

Posted in smile and look alive on 16. April 2010 by The Tool

My life is pretty easy, I know, but sometimes I wish it was less of a punch line.

Wichtige Worte: Sebastian Krämer #1

Posted in smile and look alive on 12. April 2010 by Herr Grau

Das ist keine Vulgärsprache, das ist meine Sprache für besondere Anlässe.