Gute Dinge – Essen & Trinken

Posted in Essen & Trinken, German Heaven, Getestet, Gute Dinge, smile and look alive on 11. August 2026 by Herr Grau

Dies ist die Liste zu meinen leidvoll erlesenen Viktualien. Die anderen Listen finden sich hier: Allgemeines, Werkzeug und Küche.

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Gute Dinge – Küche

Posted in Angewandte Wissenschaft, Essen & Trinken, German Heaven, Getestet, Gute Dinge, smile and look alive on 11. August 2026 by Herr Grau

Hier ist die Liste der Küchengegenstände. Die übrigen Listen finden sich hier: Allgemeines, Werkzeug und Essen & Trinken.

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Gute Dinge – Werkzeug

Posted in Angewandte Wissenschaft, German Heaven, Getestet, Gute Dinge, smile and look alive on 11. August 2026 by Herr Grau

In dieser Liste findet sich all das außergewöhnliche Werkzeug, das über die Jahre durch meine Hände gegangen ist. Die anderen Listen finden sich hier: Allgemeines, Küche und Essen & Trinken.

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Gute Dinge – Allgemeines

Posted in Angewandte Wissenschaft, German Heaven, Getestet, Gute Dinge, smile and look alive on 11. August 2026 by Herr Grau

In dieser Liste finden sich Notwendigkeiten des alltäglichen Lebens. Die drei anderen Listen finden sich hier: Werkzeug, Küche und Essen & Trinken

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Gute Dinge – die Listen des Herrn (Grau)™

Posted in Angewandte Wissenschaft, German Heaven, Getestet, Gute Dinge, smile and look alive on 11. August 2026 by Herr Grau

In der Hitparade der aufgeschobenen Artikel steht auf dem unangefochtenen Platz 1 dieser hier: Meine Liste der guten Dinge, die es gegen Schekel und Schandtaten kommerziell zu erkaufwerben gibt. Da ich wirklich sicher nur bis drei zählen kann, kann ich nicht zuverlässig sagen, wie oft ich ihn schon angefangen habe. Pi? Drölf? Tausendmillionardentrilliorden? Möglich. Bestimmt. Das Eichamt weigert sich leider aber verständlicherweise inzwischen, meine Anfragen zu beantworten.

Gerade in unserem Zeitalter gallopierender Enshittification ist es umso wichtiger, die Produkte herauszustellen, die sich diesem satanischen Trend widersetzen und einfach dauerhaft überragend gut sind. Und ja, natürlich habe ich die Idee vom ultimativen Pornoheftchen der Besserverdiener, dem Manufactum Katalog geklaut – zumindest unterbewusst. Aber einerseits lege ich großes Augenmerk auf Preis/Leistung und zweitens ist es doch viel schöner, wenn ein richtiger Mensch mit einem Koffer voll Lebenserfahrung und einem beängstigenden – nennen wir es mal nicht Talent – Trieb zu Recherche und Überoptimierung aller Lebensbereiche dafür verantwortlich zeichnet statt einer gesichtslosen und kommerziell motivierten Firmenredaktion. Von dem tosenden Meer moralbefreiter und bezahlter Influencer brauchen wir gar nicht erst sprechen. Wie ich mich von denen absetze? Festere Hosen. Und ich habe mit diesem Blog bis heute nur Geld verloren, so there’s that. Nicht ein afilliate link in Sicht.

Der Übersichtlichkeit halber habe ich die Liste in vier Teile geteilt:

Allgemeine Dinge

Werkzeug

Küchendinge

Essen & Trinken

Und jetzt gilt es mir eigentlich nur noch, darauf hinzuweisen, dass diese Listen fortlaufend geupdatet werden – und dann endlich das Geblubber einzuenden und die Güte ihre Wirkung tun zu lassen.

Zha Jiang Mian, Laowai style

Posted in Essen & Trinken, smile and look alive on 7. Februar 2026 by Herr Grau

Nach viel Experimentieren ist hier meine patentierte, garantiert unauthentische Vollgringoversion von einem meiner absoluten Lieblingsnudelgerichte. Zha Jiang Mian hat einen wichtigen Schalter in meinem Kopf umgelegt: Die Erkenntnis, dass man warme Gerichte auch als Salate betrachten kann. Die meisten Leute gucken mich mitleidig an, wenn ich ihnen begeistert diese Erkenntnis mitteile, vielleicht bin ich zu dieser Party außergewöhnlich spät dazu gestoßen – aber für mich ist das eine geradezu revolutionäre Perspektive. Das hier ist quasi ein warmer Nudelsalat. Irre.

Ich hab mehrere Rezepte ausprobiert und mag meine Modifikation aktuell am liebsten. Doubanjiang, yellow bean sauce und sweet flour sauce kann man bei Joybuy bestellen, in Asiamärkten hat man mit letzteren beiden meistens eher Pech. Man kann das Gericht auch mit klein gewürfeltem Schweinebauch machen, was auch extrem geil, aber natürlich noch etwas ungesünder ist. In dem Fall sollte man die Sauce mindestens 20 Minuten kochen. 

500g Schweinehack in Schweineschmalz anbraten. Fleisch aus der Pfanne nehmen. Schmalz erhitzen und drei in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln und zwei Sternanis, zwei Lorbeerblätter und ein kleines Stück Zimt zugeben. Auf mittlerer Hitze braten bis leichteste Farbe an dem Weiß der Zwiebeln zu sehen ist. Hitze reduzieren. 1 EL Doubanjiang und 1 EL gehackten Ingwer kurz mit braten, dann 4-5 große gehackte Knoblauchzehen ein paar Sekunden mit anschwitzen. Mit einer halben Tasse Shaoxing Wine o.Ä. ablöschen. 4 EL yellow bean sauce (Huáng Dòu Jiàng/黄豆酱) und 2 EL sweet flour sauce (Tián Miàn Jiàng/甜面酱) sowie 1 EL Palmzuckersirup (viel besser zu handhaben als Palmzuckerstücke; alternativ brauner Zucker, wenns nicht anders geht), 3 EL Reisessig und 1/4 TL Pimenton de la Vera zugeben. Fleisch wieder zugeben. Mit Wasser auffüllen, sodass es eine dünne Sauce gibt. Abgedeckt 15 Minuten auf kleinster Hitze köcheln lassen. 1/4 TL Gelatinepulver drüber streuen und einrühren. Stärke in kaltem Wasser auflösen und in die kochende Sauce rühren. Nach Gefühl dosieren, sie soll deutlich angedickt und das Fett emulgiert sein. Mit Salz abschmecken, die Sauce sollte wie ein Salatdressing zu salzig sein, da sowohl Nudeln als auch Gemüse dazu kommen. Zucker und Essig ausbalancieren, hierbei ist es besser, wenn man zuckern muss, da es besser schmeckt, wenn der Essig gekocht hat.

Gurke und Karotte in dünne Julienne hobeln. Das geht eigentlich nur mit einem Julienneschneider bzw Mandoline so dünn, wie man es braucht. Man kann diese dann salzen, etwas stehen lassen und dann das Wasser abgießen, wenn man die Zeit hat, das ist aber optional. Frühlingszwiebeln und rote Chilis in Ringe schneiden. Die besten Nudeln, die ich finden konnten, sind defintiv die frischen Tagliolini aus der Metro, die sind den Trip zur Metro wirklich wert (ich mag die Vollkornspaghetti rewe Eigenmarke aber auch immer noch sehr). Nudeln ganz kurz in kochendes Wasser geben (< 1 min) und dann mit wenig Nudelwasser in die kochende Sauce rühren. Sofort vom Feuer nehmen und das gesamte Gemüse unterziehen. Servieren und Szechuan Chili Crisp darüber geben.

Long road to FI(S)

Posted in Allgemein with tags , , , on 13. Oktober 2025 by bic_mac

„Schreib doch bitte mal über deinen Weg zum Fluglehrer. Bitte bis morgen Abend. Kthxbay!“ Wohlan – Wenn die Jugend des Vereins es so wünscht: Federkiel gespitzt und die Tastatur auf Angriff gestellt.

Es begann, wie könnte es anders sein, mit einer unschuldigen Aussage bei einem post-aviatischen Kaltgetränk: „Also Schulung könnte ich mir schon vorstellen.“, welche vom CFI der direkt als tatsächliche Willenserklärung im Sinne §133BGB verstanden wurde: „Sehr gut. Dann meld dich an!“. Ich ahnte noch nicht, mit welcher Konsequenz und welchem Nachdruck mir zu meinem Glück verholfen werden würde.

Von da an wurde jeder Besuch auf dem heiligen Acker der Luftfahrt im Westerwald von einem: „Hast du dich schon angemeldet“, begleitet. Und da der stete Tropfen Westerwaldbräu auch den standhaftesten Westfalen irgendwann umwirft, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich einen passenden Lehrgang auf einem befreundeten Flugplatz im Osten der Republik im Folgejahr fand. Vor diesen Lehrgang haben die weisen Menschen der Europäischen Flugsicherheit aus Köln die eignungsspezifische Vorabbeurteilung der Befähigung im Verein gestellt, welche u.a. aus 20 Starts vom hinteren Sitz besteht. Das Ziel: „Hierbei sind keine methodisch pädagogischen Flüge durchzuführen, sondern der Anwärter soll Sicherheit beim Fliegen der Übungen in allen Ausbildungsabschnitten gewinnen.“ Das Fluglehrerkollegium des LSC hat diese Vorgabe buchstabengetreu umgesetzt und ich freue mich mitteilen zu können, dass auf keinem dieser Starts versucht wurde mir bereits ein Gespür für die pädagogischen Herausforderungen des Fluglehrertums beizubringen und ich definitiv niemals, in Anbetracht leichter Überforderung aus Fliegen, Schulen und Denken die falsche Landebahn nutzte und dies definitiv nie-niemals mit einem herzhaften „Hahahaaa, hab dich!“ vom vorderen Sitz quittiert wurde.

Die Saison bestand fortan vor allem aus der Frage: „Wie viele musst du noch?“, und meiner Antwort: „Ein paar brauche ich noch.“ Dank meiner im Zeitmanagement wesentlich begabteren Partnerin, endete diese Phase jedoch kurz vor dem Lehrgang abrupt, als sie mich eines Morgens auf dem Weg zum Einkaufen am Flugplatz aus dem Auto schmiss und beim Wegfahren rief: „Und komm mir nicht unter 20 Starts heim!“. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Schlussendlich kam der September und ich machte mich auf gen Osten: Laucha an der Unstrut! Sehnsuchtsort, das Rom der Fliegerei, Perle des Burgenlands. Dort, unweit des Naturschutzgebiets „Tote Täler“ sollte ich meine Schwingen erhalten. Die Ankunft: Niederschmetternd. Acht weitere Aspiranten erwarteten mich mit dem Ausruf: „Ah, der Gruppenälteste ist eingetroffen.“ Diese Schmach sollten sie mir büßen – ist doch mein jugendliches Aussehen weithin unbestritten.

Am nächsten Morgen um Punkt 09:07 Uhr ging es los. Punkt 1 der Tagesordnung: Dokumentenkontrolle! Hierbei ein Tipp aus der Praxis: Lizenzen sind zu unterschreiben. Wer das nicht macht, fliegt ohne gültige Lizenz. Ich gebe dem geneigten Leser an dieser Stelle 30 Sekunden zur inneren Einkehr und Kontrolle der eigenen Dokumente.

Weiter geht’s: Raus aufs Feld, Kontrollflug! Die Anwärter sollen im F-Schlepp Kastenflug und nach dem Ausklinken Trudeln, Steilkreise und eine Ziellandung mit Seitengleitflug demonstrieren. Hier gilt es, Schütze, deine Kunst zu zeigen: Das Ziel ist würdig, und der Preis ist groß. Es winkt Ansehen in der Gruppe und Hand aufs Herz: man ist eben auch der beste Pilot seit Maverick. Es gibt das Sprichwort, dass die drei Prüfungsflüge die drei ordentlichsten Flüge einer Pilotenkarriere sind. Wenn dem so ist, dann haben wir mit dem Kontrollflug das Gegenteil dessen gefunden. Ohne ins Detail gehen zu wollen kann doch festgestellt werden, dass wir nach diesem Tag alle deutlich geerdet waren.

Pausen zum durchatmen gab es jedoch nicht. Die Tage bestanden wechselweise aus Theorieunterricht in sämtlichen Prüfungsfächern und Praxis in allen Ausbildungsabschnitten. Die werte Leserschaft fragt sich nun gewiss: „Wie geht das in der Praxis?“, und diese Antwort will ich selbstverständlich nicht schuldig bleiben. Das geht, in dem die Ausbilder auf die bestmögliche Art und Weise verrückt sind. Es muss eine lebendige Laientheaterkultur in Sachsen-Anhalt geben, anders ist die dargebotene Vielfalt an verschiedenen Schülercharakteren, welche durch die Ausbilder gemimt wurden und welche wir zu beschulen hatten, nicht erklärbar. Als besonders hartnäckig erwies sich die 14-jährige Maxine, welche durch absolut wortgetreue Umsetzung der Fluglehreransprache auffiel. Hier ein weiterer Praxistipp: Wenn man hier im Windenstart selbstbewusst: „Zieh!“, empfiehlt, so wird dies umgesetzt – der Knüppel wandert zum Bauch. Faszinierende Anstellwinkel und völlig neuer Respekt für Sollbruchstellen können die Folge sein. Ein weiterer liebenswürdiger Charakter war der 64-jährige ostdeutsche Rentner Karl-Heinz, dessen Redseligkeit über die gute alte Zeit nur von seinem Akzent übertroffen wurde. Um mit ihm kommunizieren zu können, empfiehlt sich das BZF III (sächsisch).

Die Tage vergingen, die simulierten Schüler schritten in ihrer Ausbildung voran und wir Anwärter mit ihnen. Und stets wenn wir dachten, wir hätten es so langsam raus, wurde eine weitere Schippe drauf gelegt. Das pädagogische Konzept der „stimulierenden Überforderung“ war allgegenwärtig. Schlussendlich führte kein morgendliches Joggen mehr an der Erkenntnis vorbei: Die Prüfung ist nah! Jedoch, da die Prüfung zum FI(S) in ihrer Wichtigkeit nur einen Platz hinter dem Konklave steht, wird diese nicht in einem Tag und nur von einem Menschen abgehandelt. Es sollten vier Prüfer und zwei Tage werden.

Tag 1: Die Lehrprobe und die Theorieprüfung. Letztere wurde im „ungezwungenen Zwiegespräch“ durchgeführt. Auch hier ein Tipp: Alles über 7 Tassen Kaffee vor einer solchen Prüfung kann sich negativ auf Konzentration und Ausdrucksvermögen auswirken. Für die darzubietende Lehrprobe, bei welcher ein Theorieunterricht simuliert wird, wählte ich das Thema „Der Fahrtmesser und der Höhenmesser“ – clever alle Möglichkeiten für etwaige Fragestellungen zu anderen Themen im Nachgang umgangen! Wenn der beisitzende Prüfer jedoch Diplommeteorologe ist, findet er einen Weg um über die Schichtung der Atmosphäre zur Idealzyklone und von dort zur zulässigen Toleranz des Fahrtmessers bei CAT III ILS Anflügen und den Vorteilen der Gemischtbauweise bei labilen Wetterlagen zu kommen. Conclusio – doch nicht clever. Und schlussendlich irrelevant, denn die Lehrprobe dient der Beurteilung der pädagogischen Kompetenz, nicht der fachlichen (hierzu: siehe Theorieprüfung). Tag 1 endete jedoch mit einer langen heißen Dusche um den Angstschweiß abzustreifen und dem guten Gefühl, dass alle acht zur Prüfung angetretenen Aspiranten theoretisch fliegen und lehren können. Blieb also nur noch die Praxis. Und mal im Ernst: How hard can it be?

Tag 2: Praxisprüfung. Vier Starts. Start 1: F-Schlepp mit Kastenflug und nach dem Ausklinken Trudeln, Steilkreise und eine Ziellandung mit Seitengleitflug. Flashbacks vom ersten Tag. Der absolute Wille es dieses Mal besser zu machen. Und siehe da: Alles klappt wie gewünscht. Die ASK-13 zeigt sich kooperativ und Trudelt in alle Richtungen, die Steilkreise werden mit der gewünschten Querlage und einem festgetackerten Faden absolviert. Jetzt nur noch eben mit Seitengleitflug ziellanden. Hierzu besser etwas höher anfliegen, denn zum anschaulichen Höhe vernichten braucht es ebendiese und die ASK-13 vernichtet im Slip Höhe wie eine Wilga Öl. Doch die sachsen-anhaltinische Physik unterscheidet sich nicht von der restlichen und so blieb beim Aufsetzen die Feststellung: 150m über der Platzkante sind zu hoch um am 2. Landereiter aufzusetzen. Ein langer Weg zurück zum Start mit einem in Demut gesenktem Haupt folgte.

Start 2: Ein Lehrtextflug. Hier zahlte sich die absolut professionelle Ausbildung aus. Ich gehe davon aus, dass wir alle auch noch in 17 Jahren nachts um 03:00 Uhr geweckt werden können und den Lehrtext inklusive Satzzeichen werden runterbeten können.

Start 3: Eine Alleinflugüberprüfung. Der Prüfer mimt den Schüler, der Prüfling muss beurteilen, ob der Schüler alleine fliegen darf. Zudem ist abzuwägen, wie und in welcher Form einzugreifen ist. Ich kann abkürzen: Mein Schüler durfte nicht alleine fliegen. Hierzu hätte es etwas weniger Todessehnsucht im Endanflug bedurft.

Start 4: Ein Seilriss. Noch einmal sammeln. An das Gelernte denken: Bei einem Seilriss in 2 Metern Höhe keinesfalls reflexhaft nachdrücken. Haben wir demonstriert. Die ASK-21 landet in diesem Fall mit dem Bugrad zuerst – und danach auch eine ganze Zeit gar nicht mehr. „Seil strafffertig , FREI!“. Das Flugzeug in sich steigen lassen. Langsam anstellen und Steigfluglage einnehmen. Und weiter steigen. Und weiter. Und dann endlich: „Peng!“. Fahrt einstellen, Höhe kontrollieren: 200m. „D-2612 fliegt eine verkürzte Platzrunde.“ Verkürzt ist hierbei eigentlich nichts. Nach der Landung lächelt der Prüfer und verrät: „Ich hatte vergessen, dass ich ja klinken muss. Ich wunderte mich schon, wann du wohl klinkst.“

Und dann gratuliert er zum bestandenen FI(S). Ziel erreicht! Oder eigentlich erst den Anfang. Jetzt kann es losgehen mit der Schulung. Ich freue ich drauf!

English version: Update Power Supply EAR 834P

Posted in Angewandte Wissenschaft, Röhrenverstärker, smile and look alive on 10. Juni 2025 by lookalivecontest

Of course, nobody ever has favorites among their children – but among the very most favorite of my offspring is my phono pre amp based on the infamous EAR 834P topology, for which a great chinese PCB has been available for many years. When combined with good parts, only one thing is missing for complete and utter bliss: A good power supply. Preamplifiers live and die by their power supplies, they are the alpha and omega. What the maker of the PCB must have thought of his own solution for this crucical part is perfectly expressed through the perforation in the board, which makes it easy for the destrudo driven hifi maniac to just break off the corpus delicti and cast it into oblivion, so as to finally have clean power pulsing through the hallowed circuit.

I had already told the story of  this undertaking in far too great detail and colorfulness, how I constued a new power supply and made all the resources available, so that everyone could easily recreate the effort. In the context of upgrades in the setups of my friends I re-opened the project and put together desperately needed updates. Most importantly, I had a Gerber file made from the embarrassingly insufficient pictures, so that everybody can simply order them from one of the countless chinese PCB makers for a few bucks. Further, I have made a Mouser Cart, so you can order everything you need for great rectification, save the transformer. Gone the time of searching – now it’s all there within the reach of only a click of a button.

Here’s the Mouser cart.

Here’s the Gerber file.

Here’s the corrected schematic:

Update Netzteil EAR 834P

Posted in Angewandte Wissenschaft, Röhrenverstärker, smile and look alive with tags on 3. Juni 2025 by Herr Grau

Man hat ja keine Lieblingskinder, aber eines meiner absoluten Lieblingskinder der letzten Jahre ist mein Phonovorverstärker auf Basis der EAR 834P Topologie, für die man eine sehr gute chinesische Platine bei Aliexpress bekommen kann. Wenn man die mit guten Bauteilen bestückt, fehlt einem nur noch ein bescheidenes Kleinod zum völligen Glück – und das ist ein gutes Netzteil. Vorverstärker leben von ihren Netzteilen. Sie sind das Alpha und Omega. Was der Ersteller der Platine selbst von seiner Lösung gedacht haben wird, ist perfekt in der kraftvollen Perforation illustriert, die es dem destrudogepeitschten Hifi-Kranken so werkzeug- wie mühelos ermöglicht, das Corpus delicti einfach abzubrechen und von sich zu schleudern, dass der dürstenden Schaltung endlich guter Strom werde.

Ich hatte schon bunt ausgeleuchtet und unter wehenden Fahnen davon erzählt, dass ich ein neues Netzteil konstruiert und soweit als möglich alle Ressourcen offen zur Verfügung gestellt hatte, damit man es ohne Ärger nachtanzen kann. Anlässlich einer anstehenden Aufwertung der Latifundien meiner Freunde habe ich das Projekt noch einmal angefasst und dringend nötige Ergänzungen zusammengestellt. Insbesondere habe ich aus dem peinlich insuffizienten Bild ein Gerber File.. äh .. machen lassen, womit man es jetzt tatsächlich bei jedem chinesischen Platinenschmied für ein paar Gulden bestellen kann. Außerdem gibt es einen Mouser Einkaufskorb, in dem außer einem Trafo alle Teile hinterlegt sind, die der wohlfeile Freund guter Gleichrichtung braucht. Vorbei die Zeit der Suche – ab jetzt wird kommod Knöpfchen gedrückt.

Hier ist der Mouser Einkaufskorb.

Hier ist das Gerber File.

Und hier ist der korrigierte Schaltplan:

Almanach der Begehrlichkeiten: Armbanduhren

Posted in Das Leben und der große Löffel, Gute Dinge, smile and look alive on 28. Oktober 2024 by lookalivecontest

Ich habe ein Problem. Ich mag Armbanduhren. Das ist aus mehreren Gründen ungünstig: Einerseits weil es weder einen Endpunkt noch eine Begrenzung dessen gibt, was man für so einen Apparat ausgeben kann. Im Raum wabert die absurde Fabel der „Grail Watch“, der Uhr, die die Lust auf mehr endlich befriedet, aber das ist natürlich das vom Wahnwitz geschüttelte Gelalle von Süchtigen. Es gibt genauso wenig die Uhr, die das Sammelfieber beendet, wie es den letzten Schuss gibt, der so gut ist, dass man es endlich sein lassen kann. Es endet, wie alles endet, wenn das Licht ausgeht. Andererseits schlecht ist, dass ich eigentlich gegen die gemeine Sammelidiotie immun bin. Ich habe viele Dinge – mutmaßlich sogar zu viele – und das auch gerne, aber ich sammele nichts um der Sammlung willen. Das ganze Konzept hatte für mich noch nie einen erkennbaren Sinn, Dinge müssen einen Zweck haben. An und für sich halte ich das Massieren von alten Blechschildern, Ü-Ei-Figuren oder Gartenzwergen für die publikumswirksame Vergeilung des hauptsächlich männlichen Imponiertriebs – und zwar derart, dass er am Ende das genaue Gegenteil des zugrunde liegenden Strebens erwirkt, nämlich das krachende Ausbleiben jeglichen Geschlechtsverkehrs. Yet – here we are.

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