Creme Frâiche und gesäuerte Butter selbstgemacht

Eine der Sachen, die ich seit einem Dreivierteljahr regelmäßig tue, ist selbst gesäuerter Butter herzustellen. Als fantastisches Zwischenprodukt entsteht dabei Creme Frâiche, was ich wirklich jedem nur ans Herz legen kann. Es schmeckt fein säuerlich, nussig und komplex, viel besser als das gekaufte. Die Butter ist aber ebenfalls ausgezeichnet – wer handgemachte französische Butter kennt, dem steigt sofort das Geschmacksprofil in den Kopf: Ein leicht käsiges Aroma mit einem frischen, mild säuerlichen Geschmack. Dabei kostet sie aufgrund der gestiegenen Butterpreise inzwischen sogar weniger als das Discounter-Produkt – und Welten weniger als bei Mondlicht handgeböttcherte Beurre aus dem Frankenland. Dass ich oben das Wort „regelmäßig“ benutzt habe, deutet schon darauf hin, dass der Prozess extrem unaufwändig ist und von wirklich jedem bestritten werden kann:

An und für sich könnte es nämlich einfacher nicht sein – 5L Rahm und ein Glas lebendigen Joghurt mischen und etwa drei Tage stehen lassen, bis die Masse angedickt ist. Dann 24h kalt stellen. Wenn man dieses Creme Frâiche jetzt aufschlägt, bekommt man irgendwann Butter. Ich nutze hierzu den Ballonbesen an meiner Küchenmaschine. Einzig muss man hier Vorsicht walten lassen, wenn man keinen Spritzschutz besitzt: Sobald die Butter sich trennt, spritzt die Buttermilch wie wildgeworden durch die Gegend .. habe ich mir .. äh .. sagen lassen. Die Butter wird unter fließendem kaltem Wasser ausgeknetet, geformt und verpackt – fertig. Das sorgfältige Auskneten ist sehr wichtig, damit die Butter nicht schnell ranzig wird. Wer möchte, kann sie für etwas zusätzliche Haltbarkeit bzw aus Gründen des Geschmacks salzen. Und auf keinen Fall vergessen, die übrig bleibende Buttermilch zu verwenden! Die schmeckt fantastisch.  (Beispielsweise dienen sich Churchill Shakes oder Buttermilk Pankcakes an…)

3 Antworten to “Creme Frâiche und gesäuerte Butter selbstgemacht”

  1. […] Wunderbare Einsichten « Creme Frâiche und gesäuerte Butter selbstgemacht […]

  2. […] ein bisschen zu zäh zu essen und riss sehr leicht beim Ausziehen. Dafür war der Belag großartig: Selbstgemachtes Creme Fraîche mit frischen Kräutern, S+P, Pimenton und Knoblauch, grob geriebener Beemster Royaal – ein […]

  3. […] mit Sauce Diane (Schalotten, Tomatenmark, Weinbrand, Dijon, Worcestershire Sauce, Kalbsfond, Sahne, Creme Fraîche) und einem Mango-Feldsalat. Das Fleisch war von Rinderfilet blind kaum zu unterscheiden, hat aber […]

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