Wenn Dir das Leben auf den Stiefel scheißt, warum nicht dem Feind damit in die Fresse treten?
Archive for the smile and look alive Category
Probleme des Lebens #5
Posted in Probleme des Lebens on 28. Juli 2009 by hoegiBei mir an der Bushaltestelle; ohne Worte.

Ingenieureskapaden – The Millenium Brigde, London
Posted in smile and look alive on 21. Juli 2009 by hoegiHeute widme ich mich erstmals nicht einem Gebäude aus meiner näheren Umgebung. Vielmehr möchte ich einen kleinen Ausflug zu den Menschen machen, die mich stets daran erinnern, dass der Mensch nah mit dem Affen verwandt ist. Den Engländern.
Im Jahr 2000 a.D. erbaute dieses schlichte Volk eine ebenso schlichte wie auch gewagte Brücke über die Themse in London. 
Eine reine Fußgängerbrücke sollte es also werden. Das macht die statischen Berechnungen schon etwas leichter. Sollten also auch die Engländer schaffen.
Mit großem Buhei und natürlich im Zuge des Y2K-Hipes wurde die 18 Mio. Pfund teure Brücke dann am 10.6.00 eröffnet… um dann 2 Tage später wieder geschlossen zu werden.
Was war passiert? Die Planer hatten zwar bedacht, dass Fußgänger nicht im Gleich- und Stechschritt über die Brücke in ihrer Eigenfrequenz maschieren; nicht bedacht hatten sie, dass wenn die Brücke doch mal schwingen sollte, die Fußgänger versuchen diese Schwingungen auszugleichen. Das ergäbe sinnigerweise eine Resonanz und die Brücke schwingt fast unkontolliert.
Natürlich passierte das auch prompt und die Engländer standen -zurecht- als die Doofen da.
So wurde die Brücke für 2 Jahre geschlossen, ehe sie modifiziert wieder für das Fußvolk freigegeben wurde.
Meiner Meinung nach: Ein klares Ingenieur-FAIL! Wäre mir ganz sicher nicht passiert… *räusper*
Probleme des Lebens #4
Posted in Probleme des Lebens on 17. Juli 2009 by Herr Grau…und welcher Idiot hat eigentlich Progress-Statusanzeigen durch laufende Balken ersetzt?
Welchen Zweck haben diese Dinger überhaupt, außer mir zu sagen, dass sich der ganze Murks nicht selbstständig aufgehängt hat?
Ingenieureskapaden – Das Uniklinikum Aachen
Posted in smile and look alive on 10. Juli 2009 by hoegi Das Universitätsklinikum Aachen soll also mein nächstes Opfer sein. Bei diesem Gebäude steht weniger der baulich-verkorkste Aspekt im Vordergrund, sondern eher das Erscheinungsbild und das Konzept des Gebäudes. Denke ich an dieses Gebäude schießen mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich sie kaum verarbeiten kann. Betreten habe ich es erst einmal, aber um mir ein Urteil zu bilden, reicht das allemal.
Hier eine kurze Zusammenfassung meines Besuches.
Komme an der Rezeption an. „Hallo, wir müssten mal in die Ambulanz.“ – „Hier haben sie eine Wegbeschreibung.“
WTF?? Ich bekomme einen Zettel von der Größe eines Partyflyers: Zur Ambulanz, Gang 6A rechts nehmen, an der zweiten Kreuzung links. Aufzug in Etage 4B nehmen, links in Gang 36 einbiegen. Die Notaufnahme befindet sich nun zu ihrer Rechten in Gang 89. (Die Bezeichnungen weiß ich nicht mehr genau, die Komplexität der Wegbeschreibung ist allerdings realitätsgetreu!)
Merke: Das ist also schonmal sehr praktisch.
Ich war leider nachts zu Gast, sodass mir die „Schönheit“ des Gebäudes weitestgehend verborgen blieb. Kurz darauf, passierte ich das Gelände des UKA jedoch wieder und durfte es also in voller Pracht bestaunen. Hier sehen wir einen kleinen Eindruck davon.

Richtig: Das Teil sieht aus wie eine gigantische Fabrik. Die Vorstellung, dass vorne kranke Menschen reingehen und hinten bestimmt täglich LKWs voll mit Frischfleisch das Gebäude verlassen, lässt mich nicht ganz los.
Aber man soll ja nicht immer nach dem Äußeren urteilen, es zählen die inneren Werte.
Hier also ein innerer Wert:

Ohja. So sieht es da wirklich aus. Fast täglich rufen die 70er Jahre an und verlangen ihr Design zurück. Seltsamerweise steht in diesem Foyer ein Fahrkartenschalter der Deutschen Bahn. Fragt nicht wieso.
Fun fact #1: Die freiliegenden Rohre unter der Decke (insbesondere in den Gängen) sollen bei sensiblen Menschen Kopfschmerzen auslösen können. („Sie sind kerngesund, aber wenn Sie gerne bleiben möchten, können wir Ihnen Kopfschmerzen bereiten!“)
Fun fact #2: (Kann ich nicht 100%ig belegen) Die geotechnischen Untersuchungen waren bei Baubeginn/Planung nicht vollständig korrekt. Das Gebäude wurde mit mehr Etagen entworfen, als tatsächlich gebaut wurden. Grund: Der Grund. Durch den sandigen Boden sackt das Gebäude jährlich 0,x mm ab. Das erklärt diese seltsam hohen Schächte oben am Gebäude. Da sollte eigentlich mal mehr hin.
Fun fact #3: Zitat wikipedia: „Das Klinikum steht als „bedeutendstes Zeugnis der High-Tech-Architektur in Deutschland“ seit Ende November 2008 unter Denkmalschutz.“ No comment.
Man muss das Design des Gebäudes nicht mögen. Ich finde es interessant, aber ich glaube ich würde bekloppt werden wenn ich da arbeiten oder lernen müsste. Gut, dass ich das nicht muss.
Ingenieureskapaden – Das Super-C
Posted in smile and look alive on 9. Juli 2009 by hoegiDas SuperC ist das Service-Zentrum der RWTH Aachen, das unmittelbar neben dem Hauptgebäude steht und die meisten Dienstleistungen für Studierende unter einem Dach vereint. Vom Studierendensekretariat über das Akademische Auslands- und Prüfungsamt bis hin zu einem Career Center sind alle Einrichtungen, die bislang weit über viele Gebäude verstreut lagen, an zentraler Stelle zusammengefasst. Darüber hinaus finden sich in dem Gebäude großzügige Flächen für Begegnung und Informationsaustausch, Ausstellungsflächen, Tagungs- und Seminarräume, um einen lebendigen Treffpunkt im Kernbereich der Hochschule zu schaffen.

Das sagt also Wikipedia über den aktuellsten Repräsentanzbau der RWTH Aachen. Eine zentrale Anlaufstelle für alle Belange der Studierenden war selbstverständlich überfällig, wenn man bedenkt, dass die verschiedenen Einrichtungen mehrere Kilometer voneinander entfernt lagen. Ebenfalls gut ist, dass dieses Gebäude sehr zentral liegt („neben dem Hauptgebäude“) und damit wirklich von jedem Studierenden bestens erreichbar ist.
So viel also zu den positiven Aspekten des Gebäudes. Kommen wir nun zu den Kritikpunkten:
1. Die Lage ist, wie erwähnt, sehr gut für so ein funktionales Gebäude. Leider wurde für meine Begriffe doch wirklich sehr viel Platz verschwendet, der insbesondere für den Bau neuer Hörsaalgebäude an dieser Stelle nützlich gewesen wäre. Glücklicherweise wird direkt im Rücken des Super-C das alte Heizkraftwerk der Uni in ein kleines Hörsaalgebäude umgeschustert. Immerhin etwas. Um aber nochmal auf die Platzverschwendung zu kommen:
2. Die Form des Gebäudes ist in meinen Augen ein echter Witz. StudiVZ-Gruppen wie „Was macht die große Bushaltestelle neben dem Hauptgebäude?“ bringen es schon ziemlich auf den Punkt. Dieses Gebäude ist nicht viel mehr als ein überdimensioniertes Dach, unter das man sich bei dem typischen Öcher Wetter gerne mal unterstellen kann. Dass das nicht immer funktioniert erläutere ich im nächsten Punkt. Aufmerksame Leser (insbesondere jene, die sich das Bild mal genauer angeschaut haben) werden sich nun vermutlich fragen: Warum heißt das Gebäude Super-C, wenn es die Form einer riesigen Bushaltestelle hat? Man könnte das Gebäude ebensogut „Super-umgedrehtes-L“ nennen, aber das ist nicht so… griffig. Insider (im wahrsten Wortsinne) berichten mir jedoch, dass sich im Untergrund des Vorplatzes des Super-C noch ein sehr großer, dem Gebäude angeschlossener, Raum befindet. Würde man das Gebäude also gut 5m anheben, sähe man im Querschnitt tatsächlich ein C. Tut man aber nicht, also belassen wir es bei „Super-umgedrehtes-L“ oder „Bushaltestelle“.
Da nun die Nomenklatur geklärt ist, muss ich natürlich noch etwas rumnörgeln und dabei kurz mathematisch werden.
Wir befinden uns inmitten des Uni-Geländes und bauen ein tolles Gebäude, wo Studenten ganz viele tolle Sachen machen können. Das Grundstück ist circa 50x50m, also 2500m². Kann auch etwas mehr sein, aber der Anschaulichkeit halber rechne ich mit diesen Werten. Das Gebäude darf maximal 6 Stockwerke haben, damit es das nebenstehende Hauptgebäude nicht überragt. Meinetwegen. Macht eine Gebäudehöhe von bis zu rund 20m. Idealerweise könnte man also auf dem Grundstück ein Gebäude mit 6 Stockwerken bauen, also hätten wir eine Nutzfläche von bis zu 15000m². Der Steg, also die Aufstandsfläche, des Gebäudes beträgt nun effektiv aber nur etwa 15x50m. Das macht also eine Grundfläche von 750m². Nun beinhaltet der Steg 5 Stockwerke, das macht also 750m²x5=3750m². Die oberste Etage, der Flansch, des Gebäudes nutzt wieder die gesamte Grundfläche aus, also 2500m². In der Summe haben wir also rund 6250m² Nutzfläche. Das sind nur etwa 42% der maximal möglichen Fläche. Ergo: Den Platz hätte man viel sinnvoller nutzen können. Es soll auch repräsentative Bauten geben, die annähernd kubisch sind.
Ein letzter Kommentar noch zu der Statik: Aufgrund der Form dürfen in die 6. Etage maximal etwa 300 Personen. Schon toll, wenn man bedenkt dass da oben 2 großzügig dimensionierte Konferenzräume sind.
3. Nicht einmal rudimentäre Funktionen erfüllt dieses Gebäude. Wer versucht, sich unter dem gigantischen Dach unterzustellen, wird unter Umständen nass. Nicht aufgrund heftiger Winde, sondern schlicht und ergreifend, weil das Gebäude nicht dicht ist. An 2 Stellen (Nach neuerlicher Reparatur nur noch an Einer. Yeeeah.) kommt das Pani einfach mal von der Decke gesifft. Und das auch nicht zu wenig.
4. Kurz nachdem die Universitätsangestellten ihre Büros bezogen hatten, klagte ein nicht unerheblicher Teil von ihnen über Atemwegsprobleme und Hautreizungen. Schuld hieran sollen diverse Ausdünstungen von Baumaterialien sein. Kann ja keiner ahnen.
5. Ein guter Grundgedanke des Super-C war, es mit Erdwärme (auch Geothermie genannt) zu beheizen. Dafür wurde bei Baubeginn ein 2,7km tiefes Loch gebohrt, um eine Erdwärmequelle zu erschließen. Dummerweise war plötzlich kein passendes Rohr mehr zu bekommen. Das ursprünglich vorgesehene Kunststoffrohr machte bei einem Versuch die Biege. Jetzt haben wir ein 2700m tiefes Loch in Aachen. Ist doch auch was.
PS: Irgendwann soll das aber mal funkionieren, heißt es vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW.
6. Mein letzter Kritikpunkt gilt einer Einrichtung im Erdgeschoss. Dort wurde direkt neben dem Bistro im Hauptgebäude und gegenüber von der Cafete im Karmán-Auditorium und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pontstraße, der Fressmeile Aachens, ein weiteres Café eingerichtet. Unterhalten wird dieses vom Studentenwerk Aachen. Erwähnt werden sollte hier, dass sämtliche Cafeterien des Studentenwerks defizitär sind und nur durch Subventionen am Leben gehalten werden können.
Naja, da kann ein weiteres Café ja kaum schaden.
Achja: Der Kaffee schmeckt mir mal so gar nicht da. Lavazza hin oder her: Bäh.
Start
Posted in smile and look alive on 6. Juli 2009 by The ToolSo. Nach einer den anderen Schreiberlingen sicherlich unverschämt lang anmutenden Zeit, habe ich es nun auch geschafft mich hier anzumelden.
Ich werde es in nächster Zeit wohl eher nicht schaffen dieses Blog mit erhellenden Erkenntnissen über Fastfoodketten, wertige Alkoholii oder Kritik am hiesigen Bildungssystem zu füllen.
Auch an dem mehr oder weniger gut verbrämten Penislängenvergleich in Form naturwissenschaftlicher Prosa zwischen dem Ingenieur und dem Dr. werde ich wohl nicht teilnehmen.
Für die nächsten 3 Wochen muss das hier ausreichen:
1.) Die Mensa der Uni Köln macht Fastfood überflüssig
2.) Jever und Budweiser abwechselnd
4.) „Es ist kein Studium, wenn es nicht wehtut.“ (G. F.)
3.) Mines bigger.
Probleme des Lebens #3
Posted in Probleme des Lebens on 6. Juli 2009 by hoegiApropos Hebelarm:
Wenn ein Arschloch am längeren Hebel sitzt, kannst du drücken wie du willst. Du wirst vom Leben gefickt.
Probleme des Lebens #2
Posted in Probleme des Lebens on 5. Juli 2009 by hoegiIch habe neulich 75 Minuten auf einen Bus gewartet.
Er fährt im 15-Minuten-Takt.
Probleme des Lebens #1
Posted in Probleme des Lebens on 5. Juli 2009 by Herr GrauIch gehe in die Kneipe und bestelle „Einen Halben Jever“ und bekomme ein halbes Glas Jever.