Gute Dinge – Essen & Trinken

Dies ist die Liste zu meinen leidvoll erlesenen Viktualien. Die anderen Listen finden sich hier: Allgemeines, Werkzeug und Küche.

Funny Frisch Chips Ungarisch
Jeder, der in Deutschland lebt, kennt die berühmten Chipse ungarisch. Nicht wenige sind im Glauben groß geworden, es gäbe überhaupt keine anderen Chippes, so allgegenwärtig war die charakteristische grüne Tüte mit dem roten Logo. Intersnack hat hier den ganz großen Wurf hingelegt. Keiner der Konkurrenten hat es geschafft, auch nur im Ansatz am Thron zu sägen. Der König ist der König ist der König. Wenn ich mich für eine Art Snack für den Rest der Zeiten entscheiden müsste – ich müsste nicht eine Sekunde nachdenken.

Knorr Knoblauchsauce
In dem großen Wald der aufregend mittelmäßigen Würzsaucen diverser Hersteller wartet ein einzelner unwahrscheinlicher Schatz auf seine Entdeckung: Die Knoblauchsauce von Knorr ist eine Kulturkonstante. Sie funktioniert zu Shrimps, zu Braten und Roastbeef und vor allem ist sie die wichtigste Zutat des legendären Kartoffelsalats meiner Mutter. Ich bete jeden Abend zu Baphomet, dass nicht irgend ein neurosyphilitischer Marketing Spaselacke da irgendwann dran rum macht.

Löwensenf
Es gibt viel guten Senf, spannenden Senf, exotischen Senf. Man könnte argumentieren, dass die großen Marken die Vielfalt der kleinen Hersteller zerbulldozert haben. Man kann sich aber auch das Gegenargument machen, dass die Verfügbarkeit eines so hohen Qualitätsstandards überall in der Republik für so wenig Geld geradezu eine Demokratisierung der Würzlandschaft darstellt. Ich bin immer wieder überrascht, wie stark Löwensenf abliefert. Ist es die Antwort in jeder Senffrage? Nein. Aber er ist immer im Haus.

Coca Cola
Viele Worte sind über das extrem problematische Geschäftsgebahren des Coca Cola Konzerns verloren worden. Wie sie ihre frühe Konkurrenz von der Erdoberfläche geklagt haben. Wieviel Leid sie in der Welt anrichten. Ja ja. Stimmt alles. Aber der Kern der Sache ist, dass Coca Cola erstmal eine absolut fantastische Limonade ist. Vermutlich the greatest of all time. Nichts wurde so oft kopiert, aber nie erreicht, wie Coca Cola.

Schweppes Ginger Ale Zero
Ginger Ale ist ein etwas obskures Nischenprodukt, eine Kategorie, die auch die modernen Schweppes-Konkurrenz scheinbar nur widerwillig und größtenteils unerfolgreich mit bevölkert. Anders als ihre Schwestergetränke ist die Zero Adaptation bombastisch gut und meiner Meinung nach blind nicht vom von mir heiß geliebten Original zu unterscheiden.

Lea & Perrins Worcestershiresauce
Es gibt nur eine Worcestershiresauce, und das ist das Original von Lea & Perrins. Niemand anders hat auch nur den Hauch einer Ahnung, wie man diesen absolut einmaligen Geschmack hin bekommt. Der Prozess ist bis heute fast vollständig geheim. Selten war der Satz ‚accept no substitutes‘ so wahr. In Deutschland wissen das überraschend wenige Leute, deshalb nutze ich diesen Raum, um abermals Awareness zu schaffen. Accept. No. Substitutes.

Lion Schokoriegel
Auch wenn ich Nestlé natürlich mit dem selben gottesfürchtigen Eifer hasse wie jeder gute Besserverdiener, so kann ich ihnen nicht absprechen, dass ihren Lebensmittelokkultisten mit dem Lion Schokoriegel der ganz große Wurf gelungen ist. Alle anderen Lion Produkte sind Schrott, aber der Riegel, mit dem alles anfing, erfüllt jede einzelne Qualität, die ich in einem süßen Snack suche, zu 110 Prozent. Und so muss ich mich leider mit einer gewissen Regelmäßigkeit hassen, wenn ich wieder einen Snackgroschen an einen der widerlichsten Konzerne Europas abdrücke.

Amicelli
Ich habe schon ein dutzend mal gedacht, ich hätte meine Begeisterung für Amicelli endlich hinter mir, und dann turnt mir doch wieder eine Langrundsnackstange über den Weg und ich bin plötzlich wieder voll im Fieber. Die Balance zwischen Schokolade, Crunch Schicht und cremiger Füllung ist schlicht weder von Mensch noch Gott zu verbessern.

Poulain 1848 Craquant Blanc / Poulain Blanc Maxi Biscuit Noisette Entières
Unter diesem etwas albernen Namen verbirgt sich die pervers beste weiße Crispschokolade, die mir jemals unter gekommen ist. Schon bei der Nestlé Weiße Crisp ist die geringste Gebindegröße, die ich je am Stück zu essen in der Lage gewesen bin, alles was da ist. Es ist daher vermutlich nicht ganz schlecht, dass sie in Deutschland weder für Geld noch für gute Worte zu bekommen ist. Falls jemand mal in Frankreich bei einem Intermarche sein sollte – ihr seid jetzt in Kenntnis.

Ültje Nüsse Honig + Salz
Die pansexuelle aufgejazzte Fertigversion gebrannter Nüsse. Machen katastrophal süchtig. Hundert von hundert Fettnüssen auf der nach oben offenen Ültje Skala.

Aldi Offerdinger Fleischsalat
Fleischsalat ist eines der seltenen Dinge, wo teurer komischerweise nicht besser ist. Mein gesunder Menschenverstand sagt in regelmäßigen Abständen, ich sollte doch mal besser kaufen, vom Metzger oder selbst machen. Alles Moppelkotze. Warum, entzieht sich vollständig meinem nahrungsphysikalischen Verständnis. Es ist da ein Loch im Raum-Wurst-Kontinuum, in dem schwarze Energie regiert, und die Gesetze der restlichen Welt keine Anwendung finden. Der Fleischsalat von Feinkost Albrecht ist bis heute ungeschlagen.

Rougette Ofenkäse
Lange Zeit starrte die Welt ungläubig und wie versteinert auf den Marketingerfolg der Schweizer, die mit der freien Erfindung des Käsefondues (wilde Geschichte) einen einmaligen Siegeszug im Käseabsatz angetreten hatten. Dann schließlich schlug die bayrische Großkäserei Champignon Hofmeister im schicksalsreichen Jahr 2001 zurück und brachte mit branchenerschütterndem Donnerhall den Rougette Ofenkäse an den Markt. Was wäre, wenn man ohne viel Aufwand geschmolzene Käse haben könnte? Ohne das Kaufen mehrerer arkaner Käsesorten, dem Reiben, dem Herauskramen des Caquelon und dem Bewurschteln des mit Sicherheit irgendwie nicht funktionierenden und dann stinkenden Brenners, dem Schmelzen und Bangen, dass die Emulsion nicht bräche. Dass nicht irgend ein Clown ein Glas Kirsch zu viel in den Topf gemogelt hat. Diese Frage hat seit dem Ofenkäse die klare Antwort: Dann würde man das gerne öfter machen. Auch mal in kleinerer Runde. Oder alleine. Volltreffer.

Heinrich Lüders Grünkohl
Ich habe alle großen Grünkohlmarken getestet – alle erdenklichen und nicht-erdenklichen Dosen gekauft, diverse gefrorene Offerten und natürlich frisch. Als riesiger Verfechter des Kulturgutes Grünkohl und ständig bestellter Kohlfachtechniker am kaiserlichen Hof ist mein Urteil seit jeher unverrückbar: Die Marke Heinrich Lüders des otterndorfer Familienunternehmens Alfred Paulsen garantiert seit Generationen Qualität. Der Kohl wird in den Elbmarschen von Hand geerntet und so sorgfältig verarbeitet, dass nichts als die allerbesten Teile des Kohls in der Dose landen. In der berühmten ’strammen Packung‘, also bis knapp vor die Kaltsinterung in die Dose gepresst, dass man auch ja das absolute Maximum bekommt. Der Kohl ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden, aber ich kaufe trotzdem nichts anderes.

Paderborner Pils
Paderborner Malzbier
Paderborner Pilger
Die zur Warsteiner Gruppe gehörende Paderborner Brauerei braut nicht nur das trinkbarste, bezahlbarste und katerfreiste Pilsbier der Republik, für das ich völlig unbezahlt seit Jahren den Markenbotschafter gebe, sondern auch ein vom Marktführer Vitamalz nicht zu unterscheidendes Malzbier und ein ausgezeichnetes obergäriges Landbier namens Pilger, das in meinem Haushalt mit den besten Weizenbieren konkurriert. Tragischerweise ist die Paderborner Brauerei akut von der Schließung bedroht. Die Zukunft der Marke ist unsicher, laut der Haus Cramer Gruppe soll die Marke Paderborner weiter existieren und im Stammhaus in Warstein gebraut werden.

Niederegger Marzipan Pralinen feinherb
Die Firma Niederegger aus Lübeck ist für viele Leute synonym mit hochwertigem Marzipan, und das zurecht. Das Familienunternehmen stellt immer noch Deutschlands bestes überall verfügbares Marzipan her. Und die absolute Krone ihrer Konfisserie sind die kleinen feinherben Schokoladenpralinen, von denen ich inzwischen vermutlich mein Eigengewicht verspeist habe.

Lipton Ice Tea Sparkling
Ich weiß nicht, welcher abgedrehte Wissenschaftler in einem geheimen Labor auf der dunklen Seite des Mondes auf die absurde Idee gekommen ist, Eistee mit Kohlensäure zu versetzen, aber – es ist der Knaller. Lipton Sparkling ist selten im Handel zu finden, was eine wirkliche Tragödie ist. Oder auch nicht, weil ich sonst vermutlich deutlich mehr Eistee trinken würde.

Luisenhaller Tiefensalz
Im Stadtteil Alt-Grone meiner ehemaligen Wahlheimat Göttingen steht die älteste Pfannensaline Europas: Luisenhall. Das Salz, das dort gewonnen wird, ist außerordentlich lecker. Einer meiner besten Freunde snackt es manchmal auch mal einfach so. Ich kaufe es in 25kg Säcken und verschenke es regelmäßig, und bis jetzt habe ich nichts als positive Rückmeldungen erhalten. Vielleicht mögen die Leute es auch einfach, Dinge umsonst zu bekommen. Wer kann es wissen. Ich bin auf jeden Fall überzeugt und kaufe das Salz auch noch, nachdem es durch die Energiekrise (die Pfannen werden mit Gas beheizt) dreimal so teuer geworden ist.

Snyder’s of Hanover Pretzel Bites Jalapeño
Tragischerweise gab es dieses Produkt in der EU jahrelang nicht mehr zu kaufen. Es machte vermutlich gleichzeitig stark Krebs, AIDS und impotent, weil die geheime Zutat radioaktives Uranbromid für dat perlige Mundgefühl unverzichtbar war. Mir wäre das vollkommen egal gewesen. Kein anderer Hersteller hat die glorreiche Güte dieser Brezelboppelchen auch nur im Ansatz annähern können – ich habe sie ALLE probiert. Auch die anderen Produkte von Snyder’s sind bestenfalls mäßig. Die Jalapeño Bites stehen komplett allein. Dennoch hätten sie es fast nicht auf diese Liste geschafft, weil was man nicht kaufen kann, das sollte man am besten gar nicht wissen. Aber Gloria, Ehre sei Jott in der Höhe – es gibt sie seit kurzem wieder! Sie sind zwar nicht bei ganz 100 Prozent der damaligen Geilheit, aber noch mehr als gut genug, um sich einen satten Ehrenplatz zu sichern.

Mutti Pelati Dosentomaten
Es hat sich schon länger herum geschwiegen, dass Dosentomaten eine ausgezeichnete Sache sind. Sie werden vollreif geerntet und verkorkt und sind üblicherweise der Gewächshaus-gezogenen und dann von grün später nachgereiften Trickfrucht aus der Frischeauslage deutlich vorzuziehen. Die italienische Firma Mutti liefert zuverlässig ab. Man braucht die teuren San Marzano Tomaten überhaupt nicht kaufen, die normalen Pelati sind fantastisch.

Luxardo Kirschen
Die tiefroten, tiefsüßen Kirschen aus Italien sind das, was die elektrisch pinken Maraschino Kirschen eigentlich sein sollten. Sie schmecken anders als ihre amerikanischen Abziehbildchen nicht nur nach Zucker, sondern intensiv nach .. naja Kirsche, ne? In jeder Cocktailbar unverzichtbar.

Sojasauce Yamaroku Tsurubishio 4yo
Yasuo Yamamoto ist ein getriebener Mann. Mit einer Determination, zu der scheinbar nur Japaner in der Lage sind, betreibt er eine der letzten traditionellen Sojasaucen Manufakturen der Welt. Aber jede Stunde von jedem Tag mit dieser harten Arbeit zuzubringen, war nicht genug. Als sich herausstellte, dass kaum jemand mehr die traditionellen Zuber küfern konnte, lernte er kurzerhand dieses Handwerk auch noch und bringt es jetzt anderen Leuten bei. Der Unterschied zwischen dieser jahrelang gereiften Sauce und dem, was selbst gute industrielle Hersteller heraus geben, könnte größer nicht sein. Es ist kaum erkennbar, dass es das gleiche Produkt sein soll. Ich kann jedem nur empfehlen, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

Wabenpresshonig Imkerei Ralf Schmidt Dortmund
Ich bin kein großer Freund des Honigs. Aber ich bin extrem fasziniert von seinem Facettenreichtum und probiere immer gerne alles, was mir angeboten wird. So habe ich auf Märkten über die Jahre ein paar hundert Honige probiert und war wie vom Donner gerührt, als ich auf dem Dortmunder Wochenmarkt Presshonig entdeckte. Herb und säuerlich und wachsig-vanillig ist er wirklich überraschend anders als alles andere, was ich bisher kannte. Jetzt habe ich etwas, was ich nie zu haben gedacht hätte – einen Lieblingshonig. Es gibt Presshonig auch von anderen Imkern, aber man muss ihn schon suchen.

Pimenton de la Vera Dulce
Eine meiner Geheimwaffen in der Küche ist geräuchertes Paprikapulver. Eine dezente Rauchigkeit steht fast allen herzhaften Speisen gut an und zurückhaltend eingesetzt kann man es kaum wahrnehmen. Es macht nur, dass alles nach mehr schmeckt. Gehört in jede Küche.

Steinpilzpulver
Die andere Geheimwaffe, die macht, das Dinge stärker nach sich selbst schmecken, ist Steinpilzpulver. Muss man erlebt haben.

Gekühlter Knödelteig
Ich bin hier markenagnostisch. Einfach frischer Knödelteig statt Trockenknödel macht wirklich einen ziemlichen Unterschied. Ich mag Trockenknödel immer noch. Aber nachdem ich in einigen süddeutschen Hausständen, die es mit Essen wirklich ernst nehmen, gesehen habe, dass wirklich niemand Knödel selber macht, bin ich vom Knödelteig aus der Kühltheke ziemlich überzeugt. Das ist allem Anschein nach ein sehr gut industrialisierbares Produkt.

Gefrorene Erbsen, Bohnen, Mais, etc.
Moderne Schnellfrostverfahren erhalten die Frische von Gemüse enorm gut. Gefrorenes Gemüse wird am besten Ort und zum idealen Zeitpunkt geerntet und muss nicht mit wilden Tricks irgendwie immer in der Gemüseabteilung frisch liegen können, ob jetzt Saison ist oder nicht. Es hält ewig, ist individuell entnehmbar und damit praktischer als jedes Fertiggebinde. Verstehen Sie mich nicht falsch, wenn das Gemüse Saison hat und von einem Hof aus der Region auf dem Markt angeboten wird, ist das natürlich das Beste. Aber abseits dessen tut man sich meistens einen viel größeren Gefallen, die Dinge gefroren zu kaufen.

Gösser Natur Radler
Die eigentlich extrem mäßige österreicher Brauerei Gösser hat die Produktkategorie der Naturradler quasi erfunden. Und obgleich es inzwischen einige Produkte gibt, die sehr ordentlich Trittbrett fahren, so ist das Original immer noch ausgezeichnet und macht ganz klar, warum es so irre erfolgreich ist.

Maxibon Eis
Unter all den fertig konfektionierten Tascheneisen regiert das Maxibon als in meinen Augen unangefochtener König. Diverse Marken haben schon versucht, es zu kopieren, teils sogar deutsche Billigheimer wie zb Kaufland. Teilweise sind sie auch wirklich nicht schlecht. Aber an das von Froneri und damit zu 50% von Nestlé stammende Original kommt am Ende dann doch keiner ran. Die hausinternen Variationen im übrigen auch nicht (cookies, brownies, mini, white, vanille…). Das Original ist das Original ist das Original. Ein Eissandwich aus Stratiatella, die eine Seite in Zartbitterschokolade mit Nuss gedippt, die andere ummantelt von dem perfektesten, chewiesten Karamellkeks aller Zeiten. Ich habe sie in Deutschland noch nirgendwo gefunden, aber in Italien, Spanien und Frankreich gibt es sie flächendeckend. Vielleicht ist es für meine Coronarien mehr als gut so…

Balduin Quelle / Vulkanius / Vulkania / Vulkan / PurBorn / Dreiser Sprudel / Nürburg Quelle Mineralwasser
Als junger Mann war ich die längste Zeit der Meinung, alle Wasser würden gleich schmecken. Nachdem mich eine zurecht irritierte Freundin zu einem Blindtest heraus forderte, konnte ich an diesem Fehlschluss fürdahin paukend wie trompetend nicht mehr teilhaben. Wasser schmecken ziemlich unterschiedlich. Nur für die Akten: Ich halte Wassersommeliers immer noch für den prätenziösesten Unsinn, der der vergeilenden Sternogastro je aus dem panisch taumelnden Bregen gestürzt ist. Trotzdem. Leckeres Wasser ist was wert. Und dass keinerlei Korrelation zwischen Preis und Leckerchen besteht, demonstriert kein Wasser so gut wie die Balduin Quelle (Hausmarke Hit) bzw Vulkanius (Hausmarke Rewe) der Nürburg Quelle Hermann Kreuter aus der Vulkaneifel. Die Balduin Quelle Medium ist seit jeher das Wasser, das meine Mutter kauft – und das, weil es eins der günstigsten oder sogar das günstigste Wasser im Hit Getränkemarkt ist. Trotzdem habe ich über die letzten zwanzig Jahre etliche dutzend Komplimente von Gästen dazu gehört – und das in einer Welt, wo ich sonst noch nie jemanden irgendwen für sein Wasser habe komplimentieren hören. Mir schmeckt es auch außergewöhnlich gut. Wenn man nicht das Glück hat, über gutes Leitungswasser zu verfügen – was ich letztendlich aus transportökologischen Gründen schon deutlich bevorzuge -, so ist der gute Balduin stets und immer das Mittel der Wahl.

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