Archive for the Getestet Category

Geld gegen Essen – Landgasthof Wilhelmer (Münster)

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 31. Oktober 2011 by Herr Grau

(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Schon irgendwie nett

Eins kann man mit Sicherheit sagen: Zufallskundschaft hat der Landgasthof Wilhelmer vermutlich wenig. Er liegt außerhalb und ziemlich versteckt, man muss also wissen, was man sich vorgenommen hat. Aus der Verlegenheit heraus, dass wir uns doch immer wieder durch die selben vier Restaurants tingeln fanden, befragte ich das mächtige Internetz™ nach Lösungen und es deutete mit einem nicht zu übersehenden Leuchtpfeil auf den Landgasthof und spielte dazu eine nette Melodie. They had me at the jingle.

Nachdem also alle drei Parteien ihre Navigationssysteme derart mit stumpfen Hiebwaffen kollimetriert hatten, dass sie tatsächlich zur Wegführung zum Haus im Walde in der Lage waren, stellten wir als erstes fest, dass das Landgasthaus tatsächlich recht schön im Grünen liegt, die Begrüßung ist freundlich, die Karte westfälisch. Die Preise liegen mit etwa zehn bis sechszehn Euro pro Gericht auf einem noch vertretbaren, wenn auch gefühlt einen Tick zu hohen Niveau. Das Essen kommt  in einer vertretbaren Zeit, aber auch hier gibt es Spiel nach oben, dank der angenehmen Atmosphäre ist die Bereitschaft, sich zu ärgern, aber mittelstark gedämpft. Ich kann mich erinnern, von meinem Geschnetzelten mit Äpfeln und Spätzle nicht unbedingt angetan gewesen zu sein: Die Sauce war dünn und geschmacklos, die Äpfel wirkten etwas deplaziert. Andere am Tisch waren aber durchaus zufrieden, hatten sich aber in ihrer Auswahl auch noch etwas bodenständiger orientiert.

Trotz der insgesamt leicht getrübten Erfahrung würde ich einer erneuten Einladung ins Landgasthaus nicht ungern folgen.

Wertung:
Essen: 7 /10
Service: 9 /10
Sauberkeit: 9 /10
Preisgestaltung: 7 /10
Ambiente: 8 /10

Gesamtergebnis: von 4 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen

Wilhelmer – Landgasthof & Café
Gasselstiege 631
48159 Münster
Telefon: 0049 – 251 – 213937
antoniusniemeyer@hotmail.com

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11:30 – 23Uhr

Review – Reischer Santoku

Posted in Getestet, Scharfe Messer on 24. Oktober 2011 by Herr Grau

Durch eine Passaround-Aktion im Messerforum bekam ich die Möglichkeit, eine Woche lang das neue Santoku von Christoph Reischer, einem österreichischen Mokume Gane- und Messermacher, zu testen. Es ist ein Messer, das aus gewalztem 1.2235 (also einem rostenden) Stahl herausgeschliffen wird. Es ist als Versuch anzusehen, für einen mit 66€ doch sehr bezahlbaren Preis ein gutes, handgemachtes Messer von einem lokalen Messermacher bekommen zu können.

Anmerkung: Meine Kamera war leider leer und das Ladegerät unauffindbar. Daher kann ich nur mit einem Photo von Christoph dienen.

Technische Daten:
Klingenlänge: 165 mm
Klingenhöhe: 40 mm
Klingenoberfläche: satiniert & walzroh
Gesamtlänge: 295 mm
Gewicht: ca. 140 g
Griffmaterial: Räuchereiche
Griffform: rechteckig, leicht Oval
Griffoberfläche: gebürstet
Preis: 66,- Euro

Testergebnis:
So sehr ich wollte, dass das Messer nicht ist, was die vorigen Tester im Forum schon festgestellt hatten, so wenig konnte ich mich gegen die Realität wehren: Das Messer ist an zu vielen Stellen unausgegoren, als dass ich es guten Gewissens empfehlen könnte. Der Griff ist unpraktisch, sowohl für kleine, als auch für meine großen Hände schlecht zu greifen und in Verbindung mit der nicht sehr hohen Klinge dafür verantwortlich, dass die Hand zwischen Schneidbrett und Griff kaum Platz hat. Ich finde ihn auch zu leicht. Die Geometrie der Klinge ist nicht ideal, da der Schliff recht tief ansetzt und somit einen ungünstig stumpfen Winkel produziert, was sich gerade beim Schneiden von hartem Gemüse bemerkbar macht. Der größte Kritikpunkt an dem sonst handwerklich sehr sauber verarbeiteten Messer ist aber der Stahl selbst: Die durch den Carbonstahl verhießene Klingenqualität ist einfach nicht vorhanden. Zu weich ist der Stahl, sodass er zwar schnell scharf wird, aber die Schärfe nicht nur auch schnell wieder verliert, sondern sogar zum Umknicken der Schneidfase führt. Die nicht sehr hohe erreichbare Maximalschärfe suggeriert kein gutes Gefüge. Das als Testvergleich herhaltende Herder 1922 Carbonstahl schlug das Reischer Santoku derartig klar in allen Disziplinen, dass es mich wirklich traurig stimmte.

Fazit:
Eine sehr gute Idee von Christoph Reischer, die er unbedingt weiter verfolgen sollte. Im jetzigen Zustand aber klar keine Empfehlung.

Geld gegen Essen – Gasthaus Niemann (Münster)

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 21. Oktober 2011 by Herr Grau

(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Unterspektakulär

Das Gasthaus Niemann ist eines dieser Restaurants, die man schnell wieder vergisst. Es liegt .. äh.. am Horstmarer Landweg .. glaube ich. Es ist außen unspektakulär und präsentiert dem willigen Gast innen einen Versuch des bürgerlichen Wohnzimmers, der aber an pragmatischen Aspekten ein bisschen gescheitert ist. Samt Personal, denn die anderen Gäste waren allesamt regionale Senioren, die sich die Teller aus den angedienten Warmhaltetheken füllten. Wir dagegen bestellten von der Karte, die vielleicht ein kleines bisschen inkohärent ist, aber weitestgehend geradlinig bodenständige deutsche Küche verspricht. Das Gesamtbild dagegen ist schlüssig: Es ist weder teuer, noch günstig, weder besonders gut, noch besonders schlecht, der Service freundlich, aber nicht erinnerungswürdig – kurz: Das totale Mittelmaß. Kann man hingehen, muss aber wirklich nicht.

Wertung:
Essen: 6 /10
Service: 6 /10
Sauberkeit: 8 /10
Preisgestaltung: 6 /10
Ambiente: 4 /10

Gesamtergebnis: von 3 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen


Gasthaus Niemann
Horstmarer Landweg 126
48149 Münster

Telefon: +49 (0)2 51 / 82 82 8
Telefax: +49 (0)2 51 / 88 80 0
e-mail: info@haus-niemann.de
Internet: www.haus-niemann.de

Öffnungszeiten: täglich 16:30 bis 24 Uhr, Sa., So. und Feiertags von 11 bis 14 Uhr und 16:30 bis 24 Uhr
Warme Küche jeweils von 11:30 bis 14 Uhr und 18 bis 22:30 Uhr.

Scotch Whisky Tasting Notes – Stand 01/2014

Posted in Getestet, Mixed Feelings, smile and look alive on 1. Oktober 2011 by Herr Grau

Last Update – 27.01.2014

Scotch ist ja bekanntlich lecker und gesund. Daher trinke ich ihn gern und viel, so es denn mein klammes Studentenbudget zulässt. Ich werde in diesem Beitrag in immer wieder geupdateter Form meine Tasting Notes jedem Interessierten zur Verfügung stellen.
Die Preisangaben stammen aus The Whisky Store zum Zeitpunkt des Reviews.

Precise Notes

Bowmore 12yo – 27,99€
Nose: Rauch, Holz, Leder, Tabak, leicht alkoholisch
Taste: Leicht wässerig, feucht, viel Rauch
Abgang: Kurz, recht warm, Rauch wird gegen Ende etwas unangenehm phenolig
Fazit: Das 12er Kaliber von Bowmore ist meinem Geschmack nach ziemlich eindimensional. Ich würde „geradlinig“ oder „unkompliziert“ sagen, wenn diese alkoholischen Noten und der leicht unangenehme Abgang nicht wären.
Punkte: 3/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,1

Finlaggan Cask Strength – 31,90€
Nose: Sprittig, Rauch
Taste: Scharf alkoholisch, dann Rauch, der sich in den Abgang hinein zunehmend durchaus angenehm entfaltet
Abgang: Mittellang. Alkoholisch-warm, präsenter Rauch, der am Ende etwas nussig wird
Fazit: Der Whisky gewinnt weder in Nose, noch Taste durch ein bisschen Wasser irgendetwas dazu, er bleibt eine eindimensionale Kreuzung aus merklich sprittiger Alkoholität und Rauch. Mehr ist da nicht.  Nicht furchtbar unangenehm – so fuselig ist er dann doch nicht und der Rauch ist von der angenehmen, wenn auch sehr unkomplexen Sorte -, aber auch wirklich nicht besonders gut. Erinnert stark an einen ungehobelt-alkoholischeren Bowmore – ich würde tippen, dass er daher kommt.
Punkte: 2/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 0,6

Laphroaigh Quarter Cask – 34,90€
Nose: Rauch, Stall, Leder, gutes Holz, Salz, Küstenluft, dann Tabak, Lakritze
Taste: Der klassische Laphroaig-Rauch, den genau so auch sonst keine Brennerei hat: Stallig, lederig, sehr gediegen, warm, aber kein scharfer Alkohol, Seeluft, Tang
Abgang: Mittellang, warm, angenehmste Rauchnoten
Fazit: Der Quarter Cask ist ein wunderbarer Whiskey und seinen Preis mehr als auf jeden Fall wert. Der Rauch ist massiv präsent, aber übertölpelt einen nicht, lässt auch andere Geschmacksnoten daneben zu. Der Whiskey ist warm, aber kein bisschen sprittig, bis in den Abgang. Anders als bei vielen anderen getorften Whiskys wird der Rauch im Abgang kein bisschen unangenehm und er funktioniert hervoragend mit der Wärme zusammen.
Punkte: 7,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis:  2,1

Tomatin 12yo – 27,90€
Nose: Vanille, Bienenwachs, Lavendel, Tabak, Trauben, Portwein, Holz
Taste: Kribbelig, salzige Seeluft, wunderbare Gerste, phenolig rauchig, kräftiges Holz
Abgang: Kurz bis Mittel. Rauch und Holz bleiben noch lange im Mund und werden etwas herb bis bitter. Mund wird nicht trocken.
Fazit: Nicht besonders komplex, die Nose setzt sich so nicht durch, reduziert sich eher auf vanilligen Bienenwachs, einfache Geschmäcker und Aromen dominieren. Trotzdem durchaus lecker.
Punkte: 4,5/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,6

Tomatin 18yo – 59,90€
Nose: Sherry, dunkele Früchte und blühende Kräuter, Vanille, Bienenwachs
Taste: Süß, fruchtig, kribbelig, dann Gerste, Holz und Rauch
Abgang: Mittellang, wärmend, rauchig – zunehmend phenolig – und rund karamellig herb abschließend
Fazit: Der 18-Jährige ist erkennbar der 12yo in viel besser. Dessen „ungehobelten“ Kanten sind nunmehr rund, angenehm und großartig balanciert. Keine Facette übertölpelt die andere, Sherry und Rauch, Süße und Herbe spielen sich ideal zu. Nicht extrem komplex, aber exquisit in dem, was er tut.
Punkte: 7/10  —  Punkte/Preis-Verhältnis: 1,2

Memories

Laphroaig 10yo – 29,99€
Ja, er ist sehr günstig und man könnte sich dazu hingezogen fühlen, den Aufpreis für den Quartercask nicht zahlen zu wollen – aber das ist falsch. Der 10-Jährige ist rauh, ungehobelt und insgesamt recht sprittig. Ich habe meine Flasche (mit diesen Hinweisen) weiterverschenkt, weil ich ihn nicht trinken wollte.

Port Charlotte The Peat Project – 38,50€
NOCH ein Whiskey von Bruichladdich, als sei es nicht langsam genug. Dieser jetzt unter einer völlig unnötigen neuen Marke. Der Whiskey ist recht geschliffen und hat ein sehr angenehmes, ziemlich kräftiges Torfaroma, das insgesamt deutlich mehr an die größeren Laphroaigs erinnert, als an Bruichladdich. Also durchaus eine Empfehlung für o.g. Preis. Meistens ist er aber teurer, und für 10€ mehr die Flasche muss man sich das ganze doch wieder gut überlegen, denn für wiederum einen Zehner mehr gibt es dann schon den achtzehn Jahre alten Laphroaig, der doch noch deutlich mehr kann.

Aberlour A’bunadh – 51,90€
Ein Whisky, um Sherry-Finishes kennen zu lernen. Fassstark, kräftig, fruchtig, sherrysüß und mit langem Abgang bleibt dieser unaussprechliche Tropfen einem doch länger im Gedächtnis.

Dalwhinnie 15yo – 29,99€
Der erste Scotch, den ich überhaupt in meinem Leben getrunken habe. Inzwischen ist er mir immer mal wieder vorgesetzt worden. Ja, er riecht leicht rauchig-holzig, ja, er schmeck süßlich honigmäßig, aber nein, ich halte nicht viel davon. Er hat weder ein Gesicht, noch reiche Facetten, noch finde ich ihn besonders stimmig.

Jura Superstition – 29,90€
Wurde mir von einem wohlmeinenden Freund spendiert. Leider ist bei mir ein Whiskytasting vorbei, wenn das aureane Nass nach billigen Fusel dünstet und oder schmeckt. Was bei diesem leider der Fall war.

Oban 14yo – 39,90€
Ein weiterer Classic Malt aus der viel gescholtenen Kommerz-Mühle. Im Gegensatz zum Dalwhinnie – auch wenn sich das Geschmacksprofil ähnlich liest – ein meines Erachtens sehr guter Whisky, schön balanciert zwischen Rauch und Süße. Er ist kein Komplexitätswunder, aber durchweg angenehm. Wenn er ein bisschen günstiger wäre, hätte ich ihn immer zuhause.

Scapa 14yo – n/a (discontinued, replaced by Scapa 16yo)
Anderen wird es unterstellt und ist unterschwellig zu finden – der Scapa bringt Honig und Vanille zum Anfassen. Darüber hinaus bietet er keine gewaltige Komplexität, vielleicht ein paar leckere Früchte in der Nase, aber das, was er tut, tut er hervorragend. Find isch jut.

Talisker 10yo – 29,99€
Inzwischen ist mir der Talisker einige Male über den Weg gelaufen. Was hängen bleibt, ist die sprittig-alkoholische Note, die sowohl in Nose, als auch Taste sehr dominant ist. Ich hab genug Korn getrunken, um das nicht zu „kräftiger Pfefferigkeit“ hochintellektualisieren zu müssen. Mies.

Auchentoshan 12yo (31,90€) und MacDuff 26yo (n/a)
Fielen meiner Erinnerung nach aus dem selben Grund wie Talisker und Jura Superstition durch: Zu präsente, überlagernde Fuselnote. Genau erinnern kann ich mich leider jedoch nicht.

Bruichladdich 12yo – 39,90€
Meine Erinnerung, dass ich diesen Whisky wirklich nicht mochte, ist alles, das ich dazu noch weiß. Wird bei Zeiten elaboriert.

Glossner Helles Neumarkter Bio-Hefe-Weiss`

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 13. September 2011 by hoegi

Beim Aufstocken meiner „Pinkus Alt“-Reserven in meinem neuen Stamm-Biosupermarkt wanderte mein Blick auch mal am Pinkus vorbei, querfeldein über die anderen dort so erhältlichen Biere. Pinkus war nämlich dann alle und ich brauchte Alternativen für schlimmere Tage. Von einem Angebotsschild angezogen hielten meine Döppen dann am Glössner Hefeweizen an. Rein damit!

Art:
Hefeweizen, 5,3 Vol-%

Geschmack: 8 Punkte
Von diesem mir bislang gänzlich unbekanntem Bier hatte ich nicht besonders viel erwartet; dieser Geschmack sprengt meine Erwartungen nichtsdestotrotz in Gänze! Das Bier wartet mit einer feinen, aber sehr präsenten Hefenote auf. Dabei geht das Bier wirklich sehr süffig und gaumenfreudig an ebendiesem vorbei, es ist ein wirklich angenehm zu trinkendes Bier. Wenn meine Erinnerungen mich jetzt nicht im Stich lassen, geht dieses Gebräu stark in Richtung des Andechser Weizens, das allgemein bekannter sein dürfte.

Preis: 8 Punkte
Im Angebot gabs die Flasche für sagenhafte 0,79€, regulär kostets glaube ich 0,99€. Der Vergleich: Im normalen Supermarkt kostet eine Flasche Erdinger/Paulaner/whatever normal 0,95€. Dafür, dass das Bier auch noch Bio und damit natürlich besten Gewissens zu trinken ist, ist der Preis sehr in Ordnung!

Flasche: 7 Punkte
Endlich mal wieder eine Bügelflasche und dann auch noch ein Weizen! Horido! Und nicht nur das: die Flasche kommt auch noch mit Prägung auf dem Übergang zwischen Bauch und Hals. Edel, edel. Dafür ist das Etikett wenig bis gar nicht ansprechend und ehrlich gesagt verstört mich der gelbe Dichtungsring am Verschluss etwas.

Fazit: 8 Punkte
Ohne große Rechnerei (Prozentrechnung so spät am Tag? „Nein, Danke!“) komme ich hier auf solide 8 Punkte für dieses plötzlich in mein Leben gestürzte Bier. Eine schöne Sache, denn jetzt kann ich im Bioladen nicht nur pilsartiges Bier, sondern auch noch Weizen kaufen! Hurra!

Original Pinkus Münstersch Alt

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 6. September 2011 by hoegi

Um die Serie „lokale Biere“ fortzusetzen, habe ich heute im Bio-Supermarkt meines Vertrauens (höhö.) zwei Flaschen „Original Pinkus Münstersch Alt“ erstanden. Denn dank „Bioland“ und Bio-Siegel nach EG-Verordnung scheint das letzte überhaupt in Münster direkt gebraute Bier in Bioläden überall in der Republik erhältlich zu sein. Schön sowas.

Art:
Alt, 5,1 Vol-%

Geschmack: 8,5 Punkte
Es trägt nur geringfügig zum Geschmack bei, aber die Schaumbildung spielt bei Biergenießern oftmals eine wichtige Rolle. Wie auf dem Foto zu erkennen, fiel es mir schwer misslang es mir, eine ordentliche, geschweige denn überhaupt eine Krone auf das Bier zu bekommen. Vom Perlverhalten erinnert es irgendwie an Limonade. Für die Optik natürlich schade.
Das Pinkus Alt hat mit gemeinem Alt etwa so viel zu tun, wie ein Stück Nähgarn mit den sieben Zwergen. Abgesehen von der Bezeichnung und der obergärigen Brauart etwa gar nichts. Den typischen malzigen Charakter eines klassichen Alts sucht man im Pinkus vergebens. Vielmehr dominiert eine leichte Frische, die man so selbst bei den meisten Pilsenern nicht findet. Dieses Bier bewegt sich in einer absolut geschmacklichen Grauzone. Das ist nicht negativ zu verstehen, aber es fällt schwer, diesen Geschmack zu kategorisieren. Es ist – wie erwähnt – frisch, sowie weder herb, noch besonders würzig, aber es schmeckt nichtsdestotrotz nach Bier. Einen Hauch Fruchtigkeit lässt es im Nachklang auch erkennen. Ich finde dieses Bier zwar sehr ungewöhnlich, dafür aber auch ungewöhnlich lecker!

Preis:
6 Punkte
Im Bio-Supermarkt gibt es Pinkus nur in Einzelflaschen zu kaufen. Ich habe für eine Flasche 1,09€ auf den Tisch gelegt. Nicht zu viel für ein sehr individuelles, dabei auch noch „biologisch einwandfreies“, sowie im Herzen von Münsters Altstadt gebrautes Bier. Wer mit dem Glück gesegnet ist, in oder um Münster herum angesiedelt zu sein, kann die Kiste Pinkus im Getränkefachhandel für 14€ bis 15€ erwerben. Für Biergourmets sollte dieser Preis durchaus im Rahmen des Erträglichen sein.

Flasche: 5 Punkte
Pinkus kommt generell in der schlichten und üblichen braunen NRW-Halbliterpulle. Das „Original Münstersch Alt“ ist mit rotem Etikett bedruckt, welches leider etwas billig und schnell hingeklatscht anmutet. Wie auch schon das Bier im Glas ist diese Flasche optisch leider kein Hochgenuss, aber ich habe auch schon Schlimmeres gesehen. Für die Zeichnung der Münsteraner Altstadt muss ich natürlich auch noch einen Bonuspunkt einrechnen.

Fazit: 6,5 Punkte 8 Punkte

Empfehlung? Ja! Mit 6,5 Punkten kommt das Bier eher schlecht weg, was aber vor Allem an Preis und Flasche liegt. An diesem verqueren Punktesystem muss der Rat der Weisen noch etwas schrauben. Wer dieses Bier nicht getrunken hat, kann darüber nicht urteilen, und wer es getrunken hat wird es entweder lieben oder hassen. Pinkus-Biere polarisieren. Das ist gut so, denn Durchschnitt, der jedem schmeckt, schmeckt nicht jedem.

 

Anmerkung Herr Grau aus der hinteren Reihe: Der werte Kollege hat im offensichtlichen Suff übersehen, wie unser Wertungssystem funktioniert und sich dazu entschlossen, lieber darüber zu pöbeln. Sehr deutsch und damit natürlich eigentlich unterstützenswert. Wenn man aber aus dem eigenen Bauchgefühl schon einen Index mit vierzehn Stellen hinter dem Komma errechnet, dann soll der Leser wenigstens nicht am Ende mit einem falschen Ergebnis dastehen. Darum korrigiert.

DEGRAA Pils

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 3. September 2011 by hoegi

Ahoi miteinand´!

Nach erneuter längerer Abstinenz am Tastenbrett melde ich mich mit einem aktuellen Report aus der Aachener Brauerszene zurück.
Vor noch nicht allzulanger Zeit, etwa bis zu Beginn der 90er, war Aachen auf der Deutschlandkarte der Brauhäuser noch mit dem Bier DEGRAA verzeichnet, ehe durch eine Machtübernahme durch einen Kölschen Clan die Marke DEGRAA aus konkurrenztechnischen Gründen von eben dieser Karte getilgt wurde.
Jetzt, also rund 20 Jahre später gibt es wieder DEGRAA. Im Unterschied zu damals handelt es sich bei dem Bier heute um ein Pils; damals handelte es sich um ein obergäriges Lager nach kölscher Brauart. Der Werbespruch damals übrigens: „Opa wurde hundertjährig, stets trank er Degraa obergärig!“, der gerne mit „Oma wurde hundertzehn, hatte DEGRAA nie gesehn!“ gekontert wurde.
Auf den Markt kam das Bier am 1. Juli 2011, und ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich der erste Privatkunde war, der pünktlich zum Beginn des Werksverkaufes am 1.7. um 9:00 Uhr morgens die erste Kiste aus der Halle schleppte. Als kleines Präsent für die ersten 500 Kunden gab es diesen formschönen Flaschenöffner (siehe Bild).
Doch wie steht es jetzt mit der Aachener Braukunst? Noch wird das Bier in Krefeld gebraut und nach Aussage des jetzigen Verantwortlichen Helmut Schwichtenberg (Sohn des letzten DEGRAA-Braumeisters, so schließt sich der Kreis.) nach einer Rezeptur, die den Wünschen der Aachener Biertrinker entlehnt ist, gebraut. Nun denn.

Art:
Pils, 5,0 Vol-%

Geschmack: 5 Punkte
Unwahrscheinlich, dass es an zwei- bis dreiwöchiger horizontaler Lagerung im Kühlschrank liegt, aber das Bier schmeckt auf die ersten Schlücke leicht metallisch. Im weiteren Verlauf nicht annähernd herb, dafür sehr würzig im Abgang. Auch wenn ich auf dem Feld der Kölner Biervergewaltigung kein Kenner bin, aber ich finde dieses Pils geht in die Richtung von Kölsch, wenn auch nicht ganz so wässrig.

Preis: 5 Punkte
Ich habe die Kiste für 14,49€ (vielleicht auch für 14,99€) im „Werksverkauf“ erworben, was vor zwei Monaten noch exklusiver Verkaufsstandort war, mittlerweile soll es aber auch im freien Handel verfügbar sein. Mit dem Preis bewegt es sich im oberen Premiumbiersegment, allerdings ist bei der noch recht kleinen Zielgruppe und damit niedriger Auflage (und der Tatsache, dass es im Lohnbrauverfahren woanders gebraut wird) ein niedriger Preis völlig utopisch. Kann man also keinen Vorwurf machen.

Flasche: 7 Punkte
Das Bier kommt in der braunen Standard-NRW-Longneckflasche mit gold-grün-rotem Etikett. Das sieht doch sehr nach Weihnachten aus. Das Etikett ziert die Silhouette der Aachener Altstadt und ist mit einem scheinbar angetrunkenen Bären versehen, der einen leicht angewiderten Gesichtsausdruck an den Tag bringt. Marketingtechnisch sicher bedenklich.

Fazit: 5 Punkte

Empfehlung? Jein. Wer in Aachen ist, sollte dem Bier mal eine Chance geben, insbesondere wenn man es denn mal vom Fass bekommen sollte. Meine Richtung ist es nicht unbedingt, Freunde des Kölschen könnten aber durchaus ihre Freude daran haben.

Review: Henry Hill – The Wiseguy Cookbook

Posted in Getestet on 21. Juli 2011 by Herr Grau

Letztens hab ich mir mal wieder Goodfellas angeguckt, den Mafiaklassiker von Martin Scorsese von 1990. Der Film erzählt – was viele Leute gar nicht zu wissen scheinen – eine wahre Geschichte und zwar die des sympathischen jungen Henry Hill, der von Kindesbeinen an Gangster werden will, viele interessante Jahre in der Cosa Nostra verlebt und sie schließlich, als Luft zum Atmen teuer Gut wird, verrät, um ins Zeugenschutzprogramm zu kommen – aus schierer Angst, sonst von seinem besten Freund Jimmy Burke umjemacht zu werden. Burke hatte zu diesem Zeitpunkt angefangen, aus schierer Paranoia alle seine Kompagnons, die beim s.g. Lufthansa-Heist beteiligt gewesen waren, aus dem Weg zu räumen. Hill war der letzte noch lebende Zeuge dieses Überfalls und er hatte den Schutz seines Mafiapatrons, Paul Vario, verloren, weil er gegen dessen ausdrücklichen Befehl in großem Stil mit Drogen gedealt hatte. War jetzt nicht die beste Situation.

Henry Hill, stolzer Besitzer eines massiven Alkoholproblems, flog schließlich auf Grund seiner Scheißegalmentalität aus dem Schutzprogramm heraus. Damit versiegte auch die finanzielle Unterstützung durch den Staat, sodass Hill jetzt mehr oder minder mit dem Überleben kämpft. Zeitweise geschieden und obdachlos, hat er sich jetzt wieder Boden unter die Füße gebracht: Er verkauft Bilder auf Ebay, er erschien mehrfach in der Howard Stern Show, wo man sehr gut hören konnte, wie unglaublich kaputt der Mann ist – und er hat ein Restaurant und fungierte als Consiliere für ein paar mehr. Nicholas Pileggi, der die Buchvorlage für den Film Goodfellas geliefert hat, kontributierte auch das Vorwort für das hier vorgestellte Buch und schreibt dort:

Years ago, while still being debriefed by the FBI and testifying in a dozen Mob trials, Henry Hill used to say that if he lived long enough on the lam, he would someday write a cookbook.
The FBI agents, marshals, and prosecutors all laughed.
I laughed, too. He fooled us all.

Als Sohn einer Sizilianerin wuchs Hill mit der italienischen Küche auf. Er durchlief dann die Stationen des Küchengehilfen von Fat Larry Bilello in der Stammpizzeria von Paul Vario, Koch in der Armee, Besitzer mehrerer Restaurants. Essen war immer ein integraler Teil des Lebens in der italienischen Mafia und für Henry Hill selbst. In dem Buch scheint es ein wenig überzeichnet, aber ich glaube es tatsächlich. Richtigerweise stellt er an mehreren Stellen fest, dass für italienische Männer das Kochen kein Abbruch für ihre Männlichkeit ist – eher im Gegenteil: Gutes Essen produzieren zu können, ist eine der wichtigsten Quellen des italienischen Stolzes.

Ich hatte wirklich gedacht, dass das Buch ein Marketinggag sei. Eine Möglichkeit für Hill, noch mal ein bisschen Kapital aus seiner Bekanntheit zu schlagen, ohne dafür tatsächlich Gegenwert zu bieten. Weit gefehlt. Man kann herauslesen, wie viel ihm das Kochen bedeutet. Den Stolz, die Liebe, die Erfahrung, das Augenmerk für jedes Detail. Es zieht sich durch das Buch, das einen chronologisch durch Hills Leben führt und dabei im Vorbeigehen alles Wichtige beibringt. Desweiteren sorgt die Chronologie dafür, dass man große Tafelgerichte genauso lernt, wie Dinge, die man „on the run“ in kurzer Zeit und mit einem Mindestmaß an Equipment zubereiten kann. Sein Stolz hat es einfach nicht zugelassen, das Essen, das ihm so lieb ist, zu beleidigen und deshalb ist das Buch gut und ehrlich. Um genau zu sein, ist es eines der besten Kochbücher über italienische Küche, das ich kenne. Dinge, die ich in langer Recherche lernen musste, stehen da einfach nebeneinander. Und es kostet mit unter 15€ fast nichts.

Kein Gag, eine echte Empfehlung.

Geld gegen Essen – Mahardscha (Göttingen)

Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 20. Juli 2011 by Herr Grau

(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Empfehlenswert

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich noch nie indisch gegessen hatte, als ich einen Geburtstag zu beessen in das Maharadscha in Göttingen eingeladen wurde. Aber, wie wir ja schon vom alten Tell wissen: Den Mutigen hilft Gott. Also flugs den Karren angespannt und ab in die Gartenstraße.

Das allererste, was man sagen muss, ist, dass das Interieur wirklich nett ist. In meinen Augen gibts ja nur wenige Dinge, die schlimmer sind, als Kitsch. Dieses Restaurant ist einfach, aber geschmackvoll eingerichtet, die indische Atmosphäre ereilt einen trotzalledem effektiv. Zweiter Punkt von auffallender Günstigkeit ist der Service, der nämlich genau so ist, wie er sein sollte. Meine Herren, da können sich auch erheblich teurere Restaurants mal eine Scheibe von abschneiden – leise, effizient, sehr nett, informiert, so man denn eine Frage hat. So muss es sein. Begeisternd.

Dann ist Essen. Es fiel mir schwer, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, denn fast nichts auf der Karte sagte mir wirklich etwas. Ich hasse es, Entscheidungen treffen zu müssen, ohne ausreichend Informationen zur Verfügung zu haben. Meine kulinarische Ratetour brachte eine gelbe Linsensuppe und eine gemischte Tandooriplatte an meinen Platz, dessertiert von einem hausgemachten Eischen und einem Mango-Lassi. Geschwindigkeit? Gut.

Aus Gründen der Schriftstellerei fange ich in der Mitte an: Das Tandoori-Fleisch war allesamt lecker, saftig, teilweise in interessanten Marinaden, die einen raten lassen, was da wohl drin ist. Serviert mit drei Dipps, einer Joghurt, einer Minze und einer irgendwas sehr leckeres Rotes, das ich nicht identifizieren, aber zu meiner Lieblingssauce küren konnte. Zu fast jedem Gericht gibt es Brot und Reis dazu. Was z.B. bei den Currys, die Andere am Tisch hatten, absolut nötig ist, denn diese sind zwar enorm lecker, aber auch schon scharf. Wer da sensibel veranlagt ist, sollte lieber vor dem Bestellen einmal nachfragen. Der Lassi war lecker, ebenso das Eis. Aber. Aaaaaaaber. Die Suppe! War die gut. Sack Zement. Es fehlt an Wortgewalt. Diese gelbe Linsensuppe war einfach mal das Beste, was ich seit Ewigkeiten in einem Restaurant gegessen habe. Wenn der Laden auf dem Weg läge – ich würde sicherlich häufiger Mittags mal auf eine Dal Shorba absteigen. Die 3,50€ muss man einfach investieren, wenn man da ist.

Alles in allem ein sehr gutes Restaurant, referenzverdächtiger Service, gutes Essen, nette Atmosphäre. Wenn überhaupt, vielleicht einen Tick teuer. Gesehen haben sie uns aber mit Sicherheit nicht zum letzten mal.

Wertung:
Essen: 9 /10
Service: 10 /10
Sauberkeit: 9 /10
Preisgestaltung: 7 /10
Ambiente: 8 /10

Gesamtergebnis: von 4,3 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen

Indisches Restaurant Maharadscha
Gartenstraße 25
37073 Göttingen
Tel: 0551/ 4 88 61 25
http://www.maharadscha.com

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11:30 – 23Uhr

Review: Wyres Saiten

Posted in Getestet on 23. Juni 2011 by Herr Grau

Saiten sind für Gitarristen magisches Gut, denn sie bergen die Verheißung, für ein paar Taler aus dem alten Eierschneider doch noch ätherischen-güldenes Singen entlocken zu können oder – die tiefe Grundlage fast jedes Gear Acquisition Syndromes – plötzlich wie der junge Teufel in Yrgendwie Malmsteins Küchenschränkchen spielen zu können. Leider bin ich von dem Nymphengesang jener Magie nicht gefeit. Unfähig, jemals einfach mal mit dem „ganz Guten“ dauerhaft vorlieb nehmen zu können, mäandere ich durch das Angebot der Saitenhersteller. Meine Lakewood wurde mit 012-053ern Elixir-Saiten ausgeliefert, die mir als Referenz dienen. Generell kommen für mich eigentlich nur beschichtete Saiten in Frage. Ich habe nicht viel Zeit, daher stehen die Instrumente von Spielen zu Spielen auch mal ein paar Tage; unbeschichtete Saiten, mit ein wenig Handschweiß benetzt, annihilieren sich innerhalb dieser Zeit einfach auch mal gerne selbst.

Nachdem die D’Addario EXP durch ihren zu dumpfen Klang bereits ausgeschieden waren, stolperte ich im Fingerpickerforum über die Empfehlung, dem Drahtwerkœvre der Firma Wyres aus Canada einmal ein forschendes Auge zuzuwenden. Die Firma Celtic Sound vertreibt genannte Schwungkörper in Deutschland, also wagte ich den Schritt und bestellte die beschichtete Serie in der selben Stärke wie meine Elixirs, mit der ich sehr gut zurecht komme ( – wer hat außerdem Lust, seine Gitarre neu einstellen zu lassen?..).

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen Klangvergleich zwischen Elixirs und Wyres veröffentlichen. Nach meinen Erfahrungen erübrigte sich aber die Mühe: Von Anfang an klangen die Saiten .. sagen wir mal unspektakulär. Langweilig. Außerdem hingen die beiden hohen Saiten im Klangbild irgendwie daneben. Und das wurde nicht besser – nach nicht einmal zwei Wochen nicht besonders intensiver Nutzung sieht die Bespannung aus, als wäre Stalingrad mal zum Kaffee vorbei gekommen. Als langer Rede kurze Klimax möge dienen, dass ein befreundeter Gitarrist mich verstört fragte, seit wann meine Gitarre so armseelig klinge. Das soll als zusammenfassender Punkt gereichen.

Es bleibt zu erwähnen, dass die Saiten beim Fingerpicking schon merklich besser klingen, als beim von mir fast hauptsächlich praktizierten Strumming – und dass die Firma Celtic Sound meine übrigen Saitensätze sehr kulant zurücknahm. Für den Fingerstyle-Gitarristen, der beschichtete Saiten braucht und weder mit den Elixirs, noch mit den D’Addarios zurecht kommt, mag es einen Versuch wert sein. Für alle anderen kann ich nicht guten Gewissens etwas anderes als ein Abraten aussprechen.