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Subway, Stamps und die Subcard

Posted in smile and look alive on 18. Dezember 2011 by hoegi

Seit jetzt fast zwei Wochen haben die Stamps (altdeutsch: Bonusmarken) bei Subway in Deutschland ausgedient und wurden durch die sogenannte Subcard ersetzt. Grund genug für mich mal nachzurechnen, wer davon überhaupt Vorteile hat.

Früher gab es bei Subway bekanntlich diese Stamps. Man bekam eine leere Karte mit 8 Feldern, die widerum jeweils Platz für einen Stamp boten. Einen Stamp bekam man für ein reguläres halbes Sub (ausgenommen beispielsweise „Sub des Tages“ oder Schülermenü). Wenn man also 8 halbe Subs (entsprechend 4 ganzen Subs) verzehrt hatte, gab es beim Kauf eines großen Getränks ein halbes Sub nach Wahl dazu. Eine Beispielrechnung:
Ich kaufe 8 halbe Subs zum Preis von jeweils 3,99€ (im Durchschnitt). Dann habe ich 31,92€ bezahlt und bekomme, wenn ich nochmal 1,99€ für ein Getränk investiere ein Sub im Gegenwert von maximal 4,49€. Kosten von 33,91€ stehen ein Nutzen von 4,49€ gegenüber. Das entspricht einem Rabattwert von rund 13 Prozent. Noch besser wäre die Quote, wenn ich 4 ganze Subs bestellen täte. Zu den 3,99€ kommen dann noch 2,50€ für das Verdoppeln obendrauf, also sind wir bei 6,49€ für ein großes Sub. Derer vier kösteten dann 25,96€. Plus den obligatorischen Softdrink und wir sind bei 27,95€. Hier liegt der Rabattwert sogar bei 16%.

Jetzt die Subcard:
Pro 0,15€ Einkaufswert erhält man bei Subway jetzt einen Punkt. Ich gehe davon aus, dass diese Punkte nicht nur auf Subs, sondern das gesamte Sortiment angerechnet werden können. Also auch den Kaffee zwischendurch, die Cookies oder die Getränke.
Für 500 gesammelte Punkte erhält man ein halbes Sub nach Wahl. Aber wieviel muss ich bei Subway kaufen, um so weit zu kommen?
Pro bezahltem Euro, erhält der Kunde 6,666 Punkte. 500 Punkte geteilt durch 6 2/3 Punkte entsprechen 75€, die aus meiner Tasche zu Subway wandern müssen! Meine Herren. Der Rabattwert ist auf satte 6% gesunken!

Das Resumee der Zahlen: Nicht so gut.

Ich versuche es dennoch zähneknirschend positiv zu sehen. Die Stamps gingen bei mir regelmäßig verloren, oder ich bekam einfach nie welche, weil ich irgendwelche Rabattaktionen genutzt habe. Ergo hatte ich kaum Chancen, das alte System zu nutzen. Das neue System funktioniert z.B. auch auf Smartphones, welches, wenn man denn eines besitzt, immer am Mann ist. Wenn ich also daran denken sollte mein Handy zu zücken und, und das ist noch viel wichtiger, jetzt auf jeden Betrag den ich bei Subway loswerde auch Punkte bekomme, unabhängig davon, ob durch eine Rabattaktion bedingt oder nicht, dann habe ich etwa den gleichen Nutzen wie von der alten Stempelkarte. Immerhin.

Worte und Dinge #12

Posted in German Heaven on 18. Oktober 2011 by hoegi

Die bayrische Lebensmittelverordnung (BayLebVo 1994) besagt in §14 Abs. 1:

„Wurstsalat darf nur als solcher bezeichnet werden, wenn der Fleischanteil der fertig zubereiteten Speise nicht kleiner gleich 95 v.H. (in Masse) beträgt.“

Weitere Infos hierzu auch im Urteil des Landgerichts München zum AZ 1996/312/140.2.

Glossner Helles Neumarkter Bio-Hefe-Weiss`

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 13. September 2011 by hoegi

Beim Aufstocken meiner „Pinkus Alt“-Reserven in meinem neuen Stamm-Biosupermarkt wanderte mein Blick auch mal am Pinkus vorbei, querfeldein über die anderen dort so erhältlichen Biere. Pinkus war nämlich dann alle und ich brauchte Alternativen für schlimmere Tage. Von einem Angebotsschild angezogen hielten meine Döppen dann am Glössner Hefeweizen an. Rein damit!

Art:
Hefeweizen, 5,3 Vol-%

Geschmack: 8 Punkte
Von diesem mir bislang gänzlich unbekanntem Bier hatte ich nicht besonders viel erwartet; dieser Geschmack sprengt meine Erwartungen nichtsdestotrotz in Gänze! Das Bier wartet mit einer feinen, aber sehr präsenten Hefenote auf. Dabei geht das Bier wirklich sehr süffig und gaumenfreudig an ebendiesem vorbei, es ist ein wirklich angenehm zu trinkendes Bier. Wenn meine Erinnerungen mich jetzt nicht im Stich lassen, geht dieses Gebräu stark in Richtung des Andechser Weizens, das allgemein bekannter sein dürfte.

Preis: 8 Punkte
Im Angebot gabs die Flasche für sagenhafte 0,79€, regulär kostets glaube ich 0,99€. Der Vergleich: Im normalen Supermarkt kostet eine Flasche Erdinger/Paulaner/whatever normal 0,95€. Dafür, dass das Bier auch noch Bio und damit natürlich besten Gewissens zu trinken ist, ist der Preis sehr in Ordnung!

Flasche: 7 Punkte
Endlich mal wieder eine Bügelflasche und dann auch noch ein Weizen! Horido! Und nicht nur das: die Flasche kommt auch noch mit Prägung auf dem Übergang zwischen Bauch und Hals. Edel, edel. Dafür ist das Etikett wenig bis gar nicht ansprechend und ehrlich gesagt verstört mich der gelbe Dichtungsring am Verschluss etwas.

Fazit: 8 Punkte
Ohne große Rechnerei (Prozentrechnung so spät am Tag? „Nein, Danke!“) komme ich hier auf solide 8 Punkte für dieses plötzlich in mein Leben gestürzte Bier. Eine schöne Sache, denn jetzt kann ich im Bioladen nicht nur pilsartiges Bier, sondern auch noch Weizen kaufen! Hurra!

Original Pinkus Münstersch Alt

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 6. September 2011 by hoegi

Um die Serie „lokale Biere“ fortzusetzen, habe ich heute im Bio-Supermarkt meines Vertrauens (höhö.) zwei Flaschen „Original Pinkus Münstersch Alt“ erstanden. Denn dank „Bioland“ und Bio-Siegel nach EG-Verordnung scheint das letzte überhaupt in Münster direkt gebraute Bier in Bioläden überall in der Republik erhältlich zu sein. Schön sowas.

Art:
Alt, 5,1 Vol-%

Geschmack: 8,5 Punkte
Es trägt nur geringfügig zum Geschmack bei, aber die Schaumbildung spielt bei Biergenießern oftmals eine wichtige Rolle. Wie auf dem Foto zu erkennen, fiel es mir schwer misslang es mir, eine ordentliche, geschweige denn überhaupt eine Krone auf das Bier zu bekommen. Vom Perlverhalten erinnert es irgendwie an Limonade. Für die Optik natürlich schade.
Das Pinkus Alt hat mit gemeinem Alt etwa so viel zu tun, wie ein Stück Nähgarn mit den sieben Zwergen. Abgesehen von der Bezeichnung und der obergärigen Brauart etwa gar nichts. Den typischen malzigen Charakter eines klassichen Alts sucht man im Pinkus vergebens. Vielmehr dominiert eine leichte Frische, die man so selbst bei den meisten Pilsenern nicht findet. Dieses Bier bewegt sich in einer absolut geschmacklichen Grauzone. Das ist nicht negativ zu verstehen, aber es fällt schwer, diesen Geschmack zu kategorisieren. Es ist – wie erwähnt – frisch, sowie weder herb, noch besonders würzig, aber es schmeckt nichtsdestotrotz nach Bier. Einen Hauch Fruchtigkeit lässt es im Nachklang auch erkennen. Ich finde dieses Bier zwar sehr ungewöhnlich, dafür aber auch ungewöhnlich lecker!

Preis:
6 Punkte
Im Bio-Supermarkt gibt es Pinkus nur in Einzelflaschen zu kaufen. Ich habe für eine Flasche 1,09€ auf den Tisch gelegt. Nicht zu viel für ein sehr individuelles, dabei auch noch „biologisch einwandfreies“, sowie im Herzen von Münsters Altstadt gebrautes Bier. Wer mit dem Glück gesegnet ist, in oder um Münster herum angesiedelt zu sein, kann die Kiste Pinkus im Getränkefachhandel für 14€ bis 15€ erwerben. Für Biergourmets sollte dieser Preis durchaus im Rahmen des Erträglichen sein.

Flasche: 5 Punkte
Pinkus kommt generell in der schlichten und üblichen braunen NRW-Halbliterpulle. Das „Original Münstersch Alt“ ist mit rotem Etikett bedruckt, welches leider etwas billig und schnell hingeklatscht anmutet. Wie auch schon das Bier im Glas ist diese Flasche optisch leider kein Hochgenuss, aber ich habe auch schon Schlimmeres gesehen. Für die Zeichnung der Münsteraner Altstadt muss ich natürlich auch noch einen Bonuspunkt einrechnen.

Fazit: 6,5 Punkte 8 Punkte

Empfehlung? Ja! Mit 6,5 Punkten kommt das Bier eher schlecht weg, was aber vor Allem an Preis und Flasche liegt. An diesem verqueren Punktesystem muss der Rat der Weisen noch etwas schrauben. Wer dieses Bier nicht getrunken hat, kann darüber nicht urteilen, und wer es getrunken hat wird es entweder lieben oder hassen. Pinkus-Biere polarisieren. Das ist gut so, denn Durchschnitt, der jedem schmeckt, schmeckt nicht jedem.

 

Anmerkung Herr Grau aus der hinteren Reihe: Der werte Kollege hat im offensichtlichen Suff übersehen, wie unser Wertungssystem funktioniert und sich dazu entschlossen, lieber darüber zu pöbeln. Sehr deutsch und damit natürlich eigentlich unterstützenswert. Wenn man aber aus dem eigenen Bauchgefühl schon einen Index mit vierzehn Stellen hinter dem Komma errechnet, dann soll der Leser wenigstens nicht am Ende mit einem falschen Ergebnis dastehen. Darum korrigiert.

DEGRAA Pils

Posted in ... weiter nichts als Bier, Getestet on 3. September 2011 by hoegi

Ahoi miteinand´!

Nach erneuter längerer Abstinenz am Tastenbrett melde ich mich mit einem aktuellen Report aus der Aachener Brauerszene zurück.
Vor noch nicht allzulanger Zeit, etwa bis zu Beginn der 90er, war Aachen auf der Deutschlandkarte der Brauhäuser noch mit dem Bier DEGRAA verzeichnet, ehe durch eine Machtübernahme durch einen Kölschen Clan die Marke DEGRAA aus konkurrenztechnischen Gründen von eben dieser Karte getilgt wurde.
Jetzt, also rund 20 Jahre später gibt es wieder DEGRAA. Im Unterschied zu damals handelt es sich bei dem Bier heute um ein Pils; damals handelte es sich um ein obergäriges Lager nach kölscher Brauart. Der Werbespruch damals übrigens: „Opa wurde hundertjährig, stets trank er Degraa obergärig!“, der gerne mit „Oma wurde hundertzehn, hatte DEGRAA nie gesehn!“ gekontert wurde.
Auf den Markt kam das Bier am 1. Juli 2011, und ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich der erste Privatkunde war, der pünktlich zum Beginn des Werksverkaufes am 1.7. um 9:00 Uhr morgens die erste Kiste aus der Halle schleppte. Als kleines Präsent für die ersten 500 Kunden gab es diesen formschönen Flaschenöffner (siehe Bild).
Doch wie steht es jetzt mit der Aachener Braukunst? Noch wird das Bier in Krefeld gebraut und nach Aussage des jetzigen Verantwortlichen Helmut Schwichtenberg (Sohn des letzten DEGRAA-Braumeisters, so schließt sich der Kreis.) nach einer Rezeptur, die den Wünschen der Aachener Biertrinker entlehnt ist, gebraut. Nun denn.

Art:
Pils, 5,0 Vol-%

Geschmack: 5 Punkte
Unwahrscheinlich, dass es an zwei- bis dreiwöchiger horizontaler Lagerung im Kühlschrank liegt, aber das Bier schmeckt auf die ersten Schlücke leicht metallisch. Im weiteren Verlauf nicht annähernd herb, dafür sehr würzig im Abgang. Auch wenn ich auf dem Feld der Kölner Biervergewaltigung kein Kenner bin, aber ich finde dieses Pils geht in die Richtung von Kölsch, wenn auch nicht ganz so wässrig.

Preis: 5 Punkte
Ich habe die Kiste für 14,49€ (vielleicht auch für 14,99€) im „Werksverkauf“ erworben, was vor zwei Monaten noch exklusiver Verkaufsstandort war, mittlerweile soll es aber auch im freien Handel verfügbar sein. Mit dem Preis bewegt es sich im oberen Premiumbiersegment, allerdings ist bei der noch recht kleinen Zielgruppe und damit niedriger Auflage (und der Tatsache, dass es im Lohnbrauverfahren woanders gebraut wird) ein niedriger Preis völlig utopisch. Kann man also keinen Vorwurf machen.

Flasche: 7 Punkte
Das Bier kommt in der braunen Standard-NRW-Longneckflasche mit gold-grün-rotem Etikett. Das sieht doch sehr nach Weihnachten aus. Das Etikett ziert die Silhouette der Aachener Altstadt und ist mit einem scheinbar angetrunkenen Bären versehen, der einen leicht angewiderten Gesichtsausdruck an den Tag bringt. Marketingtechnisch sicher bedenklich.

Fazit: 5 Punkte

Empfehlung? Jein. Wer in Aachen ist, sollte dem Bier mal eine Chance geben, insbesondere wenn man es denn mal vom Fass bekommen sollte. Meine Richtung ist es nicht unbedingt, Freunde des Kölschen könnten aber durchaus ihre Freude daran haben.

Studentenfutter: Eine einfache Gorgonzolasoße

Posted in Essen & Trinken on 19. Juli 2011 by hoegi

Wenn die Zeit mal knapp ist und der Hunger groß: Hier ist kurz und knapp ein schnelles Rezept für eine leckere Gorgonzolasoße.
Eine Packung Gorgonzola in handliche Stücke/Würfel schnippeln, die Rinde entfernen nicht vergessen, und bei geringer Hitze in Topf oder Pfanne schmelzen lassen. Währenddessen schonmal die Nudeln (ich empfehle Spaghetti) ans Kochen bringen. Wenn der Gorgonzola gleichmäßig cremig geschmolzen ist, schmeißen wir einen Becher Sahne (die Verpackung machen wir vorher ab) dazu. Nach Gusto mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz zusammen kochen lassen. Zum Schluss gibt man, falls vorhanden, kleine Scheiben Parma- oder Serranoschinken in die Soße und erwärmt diese einen Augenblick mit.
Dass die Soße auf die Nudeln gehört brauche ich wohl nicht groß zu erklären. Also guten Appetit!

Deutsche Sprache? Schöne Sprache.

Posted in Angewandte Wissenschaft on 14. Juni 2011 by hoegi

Wissenswertes aus der Textverarbeitung:
Ist eine einzelne Zeile eines Absatzes durch einen Seitenumbruch vom Rest des Absatzes getrennt, spricht man entweder von einem Schusterjungen (oder auch Waisenkind), wenn es sich um die erste Zeile eines Absatzes handelt, oder von einem Hurenkind (heute leider auch Witwe genannt), wenn es sich um die letzte Zeile des Absatzes handelt.

Wir haben eine dufte Sprache.

Die Bigotterie des Lokalradios oder „Kann hier jemand Englisch?“

Posted in Probleme des Lebens, smile and look alive on 8. Juni 2011 by hoegi

Lokalradio. Es läuft in etwa jedem deutschen Durchschnittshaushalt (Durchschnitt ist wörtlich zu nehmen.) mehrere Stunden am Tag und versorgt die Hausfrau von heute mit „den Hits aus den 80ern, 90ern und dem Besten von heute!“. Heißt in der Praxis: Ein bisschen Phil Collins, viel Madonna und ganz viel Fahrstuhlmusik aus den letzten 3 Dekaden.
Stutzig wurde ich vor wenigen Monaten, als „Fuck You“ von Cee Lo Green auf jedem Radiosender auf und ab lief. Wenn ich denn mal Radio höre, dann Einslive. Hier also ebenso tagein, tagaus „Fuck You“.
Als ich das Lied dann aber mal im Lokalradio hörte fiel mir schnell auf, dass da was anders läuft. Plötzlich heißt das Lied „Forget You“ und aus dem Hintergrundchoral mit „oh shit, she´s a golddigger, just thought you should know, nigger!“ wurde ein „oh sh.., she´s a golddigger, just thought you should know, ….“. Bemerkenswert. Scheinbar sind solch böse Worte im Lokalradio nicht gerne gehört und so bedient man sich hier der prüden amerikanischen Radioversion. Nun gut.
Später traf es dann auch noch das Lied „Fucking Perfect“ von Pink, das im Lokalradio 65 mal am Tag als „F…ing Perfect“ durch den Äther fleucht. Naja. Sollen sie halt machen.
Wirklich absurd ist allerdings Folgendes: In der vergangenen Zeit habe ich etwa 3 Male das Lied „Bobby Brown goes down“ von Frank Zappa im Lokalradio gehört. Das letzte Mal war gerade eben.
Hier kleine Textauszüge:

„I got a cheerleader here wants to help with my paper
Let her do all the work n maybe later I’ll rape her“
„I tell you people I was not ready
When I fucked this dyke by the name of freddie“
„She had my balls in a vice, but she left the dick
I guess it’s still hooked on, but now it shoots too quick“
„Oh God I am the american dream
But now I smell like vaseline
An Im a miserable sonofabitch
Am I a boy or a lady…i don’t know which“
„An none of the jocks can even tell Im a homo
Eventually me n a friend
Sorta drifted along into s&m
I can take about an hour on the tower of power
Long as I gets a little golden shower“
„Oh God I am the american dream
With a spindle up my butt till it makes me scream“
„Oh god, oh god, Im so fantastic!
Thanks to freddie, Im a sexual spastic!“

Im Prinzip hätte ich auch die kompletten Lyrics kopieren können.
Wer des Englischen auch nur teilweise mächtig ist, wird festgestellt haben, dass dieses Lied fast ausschließlich die Fornikation in sämtlichen Facetten beschreibt und dabei wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt.
Aber schön, dass „Fucking perfect“ und „Fuck you!“ zensiert werden. Wenn die Kinder sowas hören würden…

Kauft nicht bei Elektronik-„Discountern“!

Posted in Probleme des Lebens on 7. Juni 2011 by hoegi

Die Erkenntnis ist vielleicht nicht neu und auch nicht bahnbrechend, aber ich möchte dennoch darauf hinweisen:
Kauft nicht bei Elektronik-„Discountern“!
Warum muss ich das jetzt in den Äther schreien? Ganz einfach, am Wochendene kam mir in diesen Läden wieder die Galle hoch.
Ziel meines Einkaufs war eigentlich nur so eine Kassette mit 3,5mm-Klinkenkabel dran. Kennt wahrscheinlich jeder, braucht aber auch heutzutage eigentlich niemand mehr. Ich hätte es schon gebrauchen können zu dem Zeitpunkt. Wie teuer kann so ein Ramsch denn sein? Mediamarkt wie auch Saturn möchten für so ein Gerät der extraordinär hochwertigen und knallhart spezialisierten Allroundfirma „hama“ doch echt 17€ haben! Keine Ahnung wer sowas zahlt. Das Internet verrät mir, dass es genau dieses Ding für 5,50€ gibt. Ist mir aber auch jetzt egal; ich brauchs nicht mehr.

Ein weiterer Fall: Meine alte optische Logitech 08/15 3-Tasten-Maus gibt langsam den Geist auf. Also möchte ich gerne eine neue. Die Logitech MX518 passt mir gut ins Budget und auch vom Handling her gefällt sie mir. Wenn ich mich nicht täusche, gibts das Ding bald bei Medimax für 19,99€. Interessehalber habe ich dann aber mal bei den beiden großen Discountern geguckt: Saturn will 49,99€ (!!!) haben und Mediamarkt immerhin noch 34,99€. Das Internet verkauft mir die Maus für 22€. Man könnte meinen, es lohne sich Preise zu vergleichen.

Medimax ist zwar auch ein größerer Elektronikhändler, aber doch irgendwie was Anderes. Wenn man mal irgendwo vor Ort etwas günstig bekommt, dann da. Vor rund 2 Jahren habe ich meine Senseo-Maschine da für 44€ gekriegt; bis heute habe ich das Modell nirgendwo auch nur annähernd zu einem vergleichbaren Preis gesehen.

Fazit: Danke Internet!

„There, I fixed it!“ – Der wackelige Schreibtisch

Posted in Angewandte Wissenschaft, Probleme des Lebens on 6. Juni 2011 by hoegi

Seit über einem Jahr wohne ich in meiner aktuellen Wohnung und seit über einem Jahr wackelt der damals neu zusammengeschraubte Schreibtisch wie eine Grünunke kurz vor der Balz. Also schon ziemlich.
Fast genau so lange hatte ich mir vorgenommen, dieses Problem anzugehen und den Schreibtisch irgendwie zu stabilisieren.
Die Lösung des Problems war und ist eine einfache Diagonalstrebe, wie man sie in jedem rahmenbasiertem Bauwerk wie z.B. in einem Parkhaus zuhauf findet.
Das echte Problem waren aber die runden Tischbeine, wie man sie in jedem Baumarkt für ne schmale Mark bekommt. Wie soll ich an lackierte, glatte und wie gesagt runde Beine so eine doofe Strebe befestigen? Die zündende Idee kam mir irgendwann, ich vermute mal beim Kacken: Schlauchklemmen.
Im ersten dahergelaufenen Baumarkt bekam ich dann für rund 4€ zwei dieser Dinger. Die Maße meiner Beine musste ich spontan abschätzen, da ich den Baumarktbesuch gar nicht von langer Hand geplant hatte, aber glücklicherweise passten die gekauften Dinger dann wie angegossen.
Als Strebe dient in meinem Falle ein entbehrliches Stabilisierungskreuz von dem Ikea-Regal IVAR. Leider sind die vorgebohrten Löcher am Stabilisierungskreuz zu klein gewesen für die der Klemmen beigelegten Schrauben, also mussten dafür auch Neue her. Weil damit auch das Gewinde der Schlauchklemme wegignoriert wurde, brauchte ich noch passende Muttern für die Schräubchen und weil die Schraubenköpfe zu klein waren für die Halterung an der Klemme mussten auch noch Unterlegscheiben her. Schlimm das.
Alles in Allem kostete die Aktion 10€, dafür habe ich jetzt aber auch genug Schrauben. Und Muttern. Und Unterlegscheiben.
Und einen stabilen Tisch.