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Home Improvement, Eisbären und Upcycling

Posted in Allgemein on 24. Januar 2021 by hoegi

Die Erde schmilzt, die Pole brennen und die Eisbären wissen schon seit Längerem nicht mehr wo Norden ist. Kurzum: alles geht allmählich den Bach runter.
Was können ich/du/er/sie/es/wir/ihr/sie*innen dagegen tun?
Die enttäuschende Antwort: leider herzlich wenig, aber es gibt hie und da doch solche Kleinigkeiten, die einem zumindest das Gefühl geben, man wäre mal nicht ganz so verschwenderisch mit den uns gegebenen (oder von uns genommenen) Ressourcen umgegangen, wie man es sonst in seiner kleinbürgerlichen toitschen Existenz ist.
Eine dieser Kleinigkeiten, die man unter dem Begriff des „Upcyclings“ einordnen könnte, möchte ich hier vorstellen.

Content Warning: unter folgendem Klick befinden sich Bilder aus meiner Werkstatt, Möbelstücke und möglicherweise schwerwiegende Enttäuschungen an die Erwartungen der Leser*innen*außen*überall.

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Posted in Die anderen Seiten on 22. Dezember 2016 by hoegi

Sie haben Probleme?
Wir haben eine einfache Lösung.

http://www.kornhure.de

Punkt #3 wird Sie schockieren!

Cornelius Bräu Opulentus

Posted in ... weiter nichts als Bier on 24. Juni 2013 by hoegi

Nachdem ich zuletzt den vernünftigen kleinen Bruder aus der Cornelius-Bräu-Familie verköstigte, steht heute die grobe Dicke auf dem Plan. Der Name lässt schon Rückschlüsse auf Charakter und Qualität des Bieres zu: „Opulentus“ ist von dem lateinischen ops abgeleitet, was in etwa „Macht, Vermögen“ bedeutet. Unter „opulent“ versteht man im Deutschen laut Duden etwas „sehr reichliches und von vorzüglicher Qualität“. Das wollen wir ja mal sehen.
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Einen inneren Reichsparteitag beschert mir (wie schon das Sanctus) der Öffnungsvorgang des Braubehältnisses. Mit einem kräftigen Entkorkungsgeräusch (onomatopoetisch: *plopp* [prächtig, rund, voll]) lässt sich der Korken seiner Abdichtungsfunktion berauben und dem fertigen Bier einen Erstkontakt mit der frischen Luft angedeihen.
Das Bier riecht zuerst süßlich nach Karamell, nach längerem Nasalkontakt mischt sich eine ledrige Note mit ein.
Der erste Schluck entspricht stark dem Antrunk des Sanctus, es überrascht jedoch, dass der Alkholgehalt von 9,2 Vol.-% nicht stärker durchscheint. Stattdessen machen sich malzige, altbierartige Nuancen breit, die von einer gewissen Süße gefolgt werden, welche gepaart mit einer minimalsten Alkoholnote den Rachen passieren.
Vielleicht werde ich schlagartig alt und meine Geschmacksnerven versagen, oder es macht mir einfach nichts aus, dass ein Bier mit so viel Alkohol dennoch trinkbar ist, oder dieses Bier ist tatsächlich überraschend lecker. Ich hoffe auf eine Mischung aus 2 und 3.
Etwas traurig stimmt das Aussehen des Bieres, nachdem es ein paar Minuten im Glas vor sich hingeatmet hat. Der fragile Schaum zerfällt schnell und hinterlässt nicht viel mehr, als eine bräunlich-dunkle Brühe mit einem Ansatz eines Schaumrandes. Das sieht nicht sehr appetitlich aus und ist insbesondere in der Hinsicht schade, als dass das Bier nicht geschüttet, sondern genossen werden möchte.

Geschmack: 7,5 Punkte.
Das Bier entwickelt seinen Geschmack sehr verzögert, überrascht dann allerdings mit einer überzeugenden Ausgewogenheit, die nur vom zu erahnenden Damoklesschwert in Form der leichten Ahnung des sich versteckenden Alkohols beeinträchtigt wird.

Preis: 3 Punkte.
Auch hier weiß ich nicht, wie teuer das Bier tatsächlich ist, daher richtet sich die Bepunktung nach der des Sanctus.

Flasche: 9 Punkte.
Hier gilt ebenfalls: Alles wie beim Sanctus. Verkorktes Bier ist einfach geil, das Etikett eher weniger.

Fazit: 7,1 Punkte!
Ich würde dieses Bier wahrscheinlich nicht benutzen, um mich damit vorsätzlich zu betrinken, auch wenn das mit annähernd 10% gewiss gut funktionieren würde. Wohl aber empfehle ich das Cornelius Bräu Opulentus jedem Genusstrinker, der weder Zeit noch Muße hat, sich mit der Materie des Weintrinkens zu befassen. Auch Biertrinken kann edel und entschleunigt sein.

Cornelius-Bräu Sanctus

Posted in ... weiter nichts als Bier on 20. Juni 2013 by hoegi

Heute erwartet euch und mich eine ganz besondere Spezialität aus der Welt des Hopfengenusses. Vor mir steht ein flaschengegorenes, zumindest in lokal hier in Aachen vertriebenes (wer weiß wo es gebraut wird), Spezialbier mit 7,7 Vol.-%. Laut Herstellerseite wird das Bier auch tatsächlich nach Aachener Familienrezept hergestellt, also behaupte ich blindlings einfach mal, dass es sich um ein absolut lokales (und damit sehr löbliches) Getränk handelt. Das Trinkgefäß der Wahl scheint ein Trappistenglas zu sein, daher schwenke ich noch weiter aus und behaupte, dass es sich hier um eine Art Trappistenbier handelt, und wenn doch nicht, dann wenigstens um ein Bier nach belgischer Machart. Das kann gut, kann aber auch fürchterlich sein. Onward!
Cornelius-Bräu Sanctus
Der Öffnungsvorgang hat bringt in seiner Durchführung eine nicht verachtenswerte Hochwertigkeit mit sich. Ein Bier mit Korken, das hat man nicht alle Tage. Es sei dazu gesagt, dass das die Haltbarkeit des Bieres drastisch beeinflusst: seit November 2012 schlummert die Flasche in meinem Kühlschrank, die Haltbarkeit ist auf Mai 2014 festgelegt.
Der Einguss des Bieres gestaltet sich überraschend. Statt einer sämig-schaumigen Konsistenz wartet das Sanctus mit einer eher sekthaften Perligkeit auf. Der Schaum entfaltet sich flockig und leicht, zerfällt aber auch ebenso schnell wie er entstand.
Der Eindruck des sektartigen Charakters spiegelt sich auch im ersten Antrunk wieder. Die naturbelassene, trübe Farbe des Bieres verspricht einen samtigen, vollen Schluck, was durch das Bier allerdings mit einer dünnflüssigen, sehr kohlensäurenlastigen Viskosität widerlegt wird. Von dort an gestaltet sich der Geschmack anfangs wie antizipiert, es entfaltet sich eine Note von Trauben, die möglicherweise durch Konditionierung aus seltenem Sektkonsum angedieh, die in einer langanhaltenden Würzigkeit mündet, welche noch lange nach Abtrunk im Rachenraum verbleibt. Ich bin geneigt zu sagen, dass eine leicht brennende Note am Gaumen verbleibt, die mir eigentlich unangenehm erscheint, allerdings sollte dieses Bier nicht auf einer Ebene mit üblichen, süffigen oder flachen Bieren verglichen werden. Auf den zweiten Schluck schmiegt sich das Bier an die Geschmacksknospen des Trinkers und umhüllt diese mit einer angenehm schweren, langen Geschmacksfülle, die viele alltägliche Biere heutzutage vermissen lassen. Ich bin überrascht von der Komplexität des Bieres und der Ratlosigkeit, die eben jenes in mir hinterlässt. Das Cornelius-Bräu Sanctus ist gewiss kein Bier, das man zum Schütten in rauhen Mengen trinken kann und auch keines, was man geflissentlich als Nebentätigkeit bearbeitet. Dieses Bier ist ein Genussbier und als solches will es auch behandelt werden. Wie eingangs vermutet, erinnert das Bier sehr an belgische Biere, was in diesem Zusammenhang allerdings sehr positiv gemeint ist.

Entgegen aller Gewohnheiten hier abschließend die Zusammenfassung des Testes:

Geschmack: 8 Punkte.
Das Bier entfaltet sich erst 20-30 Sekunden nach Antrunk, bis dahin erscheint es zu herb und klemmt förmlich die Geschmacksnerven ab. Nach Ablauf dieser Zeit entfaltet sich das gesamte (tut mir leid für den Begriff) Bouquet des Getränkes. Interessante Erfahrung!

Preis: 3 Punkte.
Ich habe das Bier geschenkt bekommen, daher muss ich raten, dass das Bier wahrscheinlich recht teuer war. Ich gehe von einem Preis von 2-3€ pro 0,375-Liter-Flasche aus.

Flasche: 9 Punkte.
Das Bier kommt in einer kleinen, verkorkten und typisch grünen Champagnerflasche daher. Für ein Bier sicherlich ungewöhnlich, aber das Öffnen war mir ein Fest. Einen Punkt Abzug gibt es für das lieblos gestaltete Etikett.

Fazit: 7,6 Punkte!
Trotz oder gerade wegen seiner fast 8% fällt das Bier aus allen mir bekannten Biertrinkerschemen aus. Nachdem der erste Schock des an Sekt erinnernden Geschmackes und der Konsistenz überwunden ist, gestaltet sich das Bier als sehr vielfältiges, angenehmes Genießergetränk. Ich bin trotz meiner zahlreichen Worte sprachlos.

Schnelle Ofenfladen nach Pizza-Art

Posted in Essen & Trinken on 25. Januar 2013 by hoegi

Was für eine bescheuerte Überschrift das doch ist, aber das folgende Rezept in näheren Zusammenhang mit echter Pizza zu stellen, wage ich nicht. Daher belasse ich es bei dem vagen Verweis auf eine italienische Speise, in welcher das heutige Rezept irgendwo seine weit entfernten Ursprünge begründet findet.
Küchennazis lesen bitte nicht weiter, alle anderen sind herzlich eingeladen, einen Blick zu riskieren.
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Studentenfutter: Nudel-Schinken-Gratin

Posted in Essen & Trinken on 6. Januar 2013 by hoegi

Heute mal ein Rezept im Schnelldurchlauf:
Für 2-3 (gute) Portionen 800ml Fleischbrühe mit einem Becher Sahne, 1 EL Stärke, 1 EL Tomatenmark, sowie kräftig Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. Währenddessen ungekochte Nudeln (ich empfehle Penne) und gewürfelten Schinken/Fleischwurst/Fleisch/… in einer großen Auflaufform verteilen. Soße drüber und abschließend mit geriebenem Käse nach Gusto schwimmend belegen. Kosten pro Portion ~ 1,00€.
So sieht der Hobel dann im Ofen bzw. einen Tag später, dann natürlich noch geschmackvoller, aus. Guten.
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Fisch. Jetzt auch in echt!

Posted in Essen & Trinken, Probleme des Lebens on 7. Oktober 2012 by hoegi

Nachdem der Ursprung von Wein oft bereits recht pauschal-detailliert mit dem Etikett „mit geografischer Herkunft“ sinnvoll in eine beliebige Ecke dieser Erde eingeordnet werden kann, hadert die Fischindustrie seit Jahrzehnten mit dem Adjektiv „geografisch“:
 

Ein Beitrag zum Thema „Regenerative Energien“

Posted in Angewandte Wissenschaft with tags , , , on 26. April 2012 by hoegi

Meine Damen und Herren,

wie Sie wahrscheinlich unlängst mitbekommen haben, befindet sich unser geliebtes Vaterland in einer Phase der energetischen Umstrukturierung. Qualmende und vor Kraft strotzende Verbrennungskraftwerke, angefeuert von blanker Energie in Form von jahrmillionenlang gereiftem Kohlenstoff, sind nicht weiter gefragt. Strom muss jetzt grün werden, Nachhaltigkeit, meine Damen und Herren, ist hier das Stichwort.
Viele Versuche wurden in den vergangenen Jahrzehnten unternommen, erneuerbare Energien anwendbar zu machen, nicht immer mit glänzendem Erfolg. Regenerative Energien bringen immernoch zahlreiche Probleme mit sich. Meistens sehen die Anlagen alles Andere als ansprechend aus, die Energien stehen nicht immer vollumfänglich und gleichmäßig zur Verfügung und daraus resultiert dann zu allem Überfluss, dass man die spontan anfallende Energie auch nicht immer vollständig nutzen kann. Zu diesem Zwecke schufen findige Ingenieure schon vor vielen, vielen Jahren die sogenannten Pumpspeicherkraftwerke. Wenn spontan mal irgendwo ein Deut zuviel Energie in das Netz eingespeist wird, werden größere Mengen flüssigem Dihydromonoxids vermittels Pumpwerken durch Stollen bergauf getrieben und dort in einem sogenannten Speichersee gelagert. Fehlt es dann zu einer anderen Tageszeit an Energie im Stromnetz, lässt man das Fluid einfach wieder über einen anderen Stollen den Berg runterdonnern und wandelt die Lageenergie mittels Turbinen und Generatoren wieder in elektrische Energie. Diese Idee ist gut, sie ist praktikabel, leider aber ist sie auch in diesem Lande vollends ausgeschöpft. Die mäßig-durchschnittliche Topographie des deutschen Herrschaftsbereiches erlaubt nur höchstselten die Anlage von künstlich angelegten Bergseen. Das ist schade, allerdings ohne Annektierung weiterer, weitaus bergigerer Gefilde, wie beispielsweise die Schweiz oder Österreich (das hatten wir ja auch schon), nicht mehr zu ändern.
Vor etwas mehr als einem Monat begab es sich dann, dass einem namentlich nicht genannt werden wollendem Ingenieursstudent, in einem bürgerlichem Gartenschuppen Think-Tank, unter Zuhilfenahme diverser Hilfsmittel, eine „bahnbrechende“ Idee in den Kopf schoss. Das Eisenbahnkollisionskraftwerk ward geboren.
Die Idee ist gleichsam clever und genial sowie bestechend logisch:
Zur Veranschaulichung der Idee und zur Begriffserklärung werden wir nun bildlich. Stellen Sie sich bitte die Bahntrasse Münster-Essen vor. Dort verkehrt in weitestgehend willkürlicher Regelmäßigkeit die Rhein-Haard-Bahn RB42. Solch ein Zug der Baureihe 425 hat eine maximale Antriebsleistung von 2,35 Megawatt. Gehen wir zur brutalen Vereinfachung davon aus, dass durch Reibungs-, Strecken- und Luftwiderstandsverluste noch 42% der Antriebsenergie in Bewegungsenergie umgewandelt werden, fährt so im Idealfall noch 1 Megawatt Energie durch die Gegend. Zur Umsetzung der Idee des Eisenbahnkollisionskraftwerkes setzen wir nun voraus, dass dieser Zug ausschließlich aus überschüssiger, nicht weiter verwendbarer, erneuerbarer Energie (Wind, Sonne, Methan, BILD-Zeitungen) befeuert wird. Das erzeugt für den Fahrgast ärgerliche Stop-and-go-Zustände, für die Energiebilanz widerum hervorrangende Werte. In verkehrsgünstiger Lage (ein Pilotprojekt böte sich in Haltern am See an), wird nun ein solches Eisenbahnkollisionskraftwerk errichtet. Sobald der Abruf von Energie von Nöten ist, der unmittelbar zuvor noch in den Antrieb unseres Zuges gesteckt wurde, wird das Konstrukt, bestehend aus einer Prallplatte, Federn, Umlenkrollen, Seilzügen, Getrieben und Schwungrädern mit angekoppelten Generatoren, durch Ein-Euro-Jobber direkt vor dem, idealerweise voll beschleunigten, Zug platziert. Wie dieses Kraftwerk im Detail funktioniert bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Nun kommt der Moment auf den wir Alle sehnlichst warteten: Es macht ein zartes „KRAWUMMS!“ und die Bewegungsenergie des Zuges wird mit einer geschätzten Kraftwerkseffizienz von weiteren 42% als elektrische Energie ins Netz eingespeist. Gehen wir weiter davon aus, dass die Energie etwa 6 Minuten vorgehalten werden kann, könnte man damit rund 7 Einfamilienhäuser ein Jahr lang betreiben. Ein Schlusswort dann noch zum Thema Nachhaltigkeit und „regenerative Energien“: Empirische Beobachtungen haben gezeigt, dass Züge sehr wohl regenerativ sind. Es kommt grob jede Stunde einer.

Großer Kneipencheck – Aachen

Posted in Allgemein on 31. Januar 2012 by hoegi

Ein nicht bestätigter Mythos besagt, dass Aachen die Stadt mit der höchsten Kneipendichte in Deutschland ist. Das mag wohl so sein. Im Folgenden werde ich einen Ausschnitt aus dieser Kneipenlandschaft, wie bekannt, völlig subjektiv in Reichweiten von völlig abwertend bis gottgleich beschreiben und bewerten. Die Lokalitäten sind nach bestem Wissen und Gewissen alphabetisch sortiert und es besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der gemachten Angaben. Da war schließlich oft Alkohol im Spiel.
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Kurzreview – Asus Xonar DG

Posted in Getestet with tags , , on 27. Januar 2012 by hoegi


Mein PC hatte seit Längerem keine Zuwendung mehr von mir erfahren. Ich benutze ihn. Oft. Er tut viel für mich. Aber wann habe ich das letzte Mal etwas für ihn getan? Schuldgefühle machten sich in mir breit. Ich musste etwas tun. Chronische Geldnot vereitelte zwar größere Upgrades wie beispielsweise eine neue Grafikkarte oder mehr RAM, doch es brauchte gar nichts Großes zu sein…
Eine Soundkarte! Ja! So richtig als Karte! Ich hielt mich selbst für etwas bekloppt, aber die Idee war gut. Wie oft wurde ich im Teamspeak schon beschimpft, weil mein Mikro ein ständiges brummendes Geräusch der Gattung „brünftige Biene meets balzende Unke“ von sich gab?
Auf der Suche nach akustischer Erleichterung begab ich mich zuerst in die Low-Budget-Riege von Creative. Die Recherche ergab allerdings, dass günstige Creative-Karten sich nur widerwillig oder gar nicht an das Frontpanel des PC-Gehäuses anschließen lassen, was mir allerdings ziemlich wichtig ist. Eigentlich war das sogar mein einziges Kriterium. Eine Alternative musste her! 35 Links und 14 geöffnete Tabs später stieß ich dann auf die Asus Xonar DG. Dass Asus Soundkarten herstellt war mir bis dato nichtmal bekannt. Für knapp 30€ konnte ich die Karte direkt beim Händler vor Ort kaufen und sofort verbasteln. Der Einbau und die Installation verliefen bis auf eine vergessene BIOS-Einstellung (OnBoard-Sound deaktivieren!!) recht problemfrei. Die mitgelieferte Software ist etwas gewöhnungsbedürftig und nutzerunfreundlich, bietet dafür aber alle Features, die man so braucht.
Über den Sound kann ich nicht fürchterlich viel sagen, ich habe halt keinen unmittelbaren Vorher/Nachher-Vergleich. Subjektiv würde ich aber behaupten, dass der Sound nicht mehr so schwammig-breiig daherkommt. Viel wichtiger ist, dass mein Mikrofon-Brummen endlich beseitigt ist, und ich wieder Derjenige bin, der rumbeleidigt. Einziges merkenswertes Manko: Die Karte unterstützt kein Multi-Channeling. Entweder kommt der Sound aus den Boxen oder aus dem Headset; gleichzeitig ist nicht drin.
Fazit: Wer seinem PC und seinen Ohren einen kleinen Gefallen tun will, macht mit der Xonar DG nichts falsch.
Einen sehr viel ausführlicheren und sehr lesenswerten Artikel über die Karte gibts hier bei techreport.com