Ich kann nicht glücklich sein, wenn jemand guckt.
Wichtige Worte – Das Internet #1
Posted in smile and look alive on 12. Oktober 2010 by hoegiLove is like a water park. At first you are enthusiastic about riding the fast dangerous ones, but after getting tired of waiting in line behind a bunch of assholes everyone just ends up with the fatties in the lazy river.
Wichtige Worte: something positive #2
Posted in smile and look alive on 6. Oktober 2010 by Herr Grau„Does it ever bother you knowing you’re part of ‚the problem‘?“
„Of course it does. There’s nothing more heartbreaking than working so hard and knowing you still have to share credit with others.“
Produktwarnung: Ontario-Messer / Wie pflegt man ein Carbonstahlmesser?
Posted in Getestet, Probleme des Lebens, Scharfe Messer on 5. Oktober 2010 by Herr GrauNormalerweise tute ich nicht in mein Sturm-und-Not-Horn, wenn nicht Sturm oder Not sind. Respektive: Wenn ich die Scheiße, vor der ich warne, nicht selber erlebt habe. Diesmal will ich eine Ausnahme machen. Ich wurde von einem Mitglied des für alle kulinarisch Interessierten empfehlenswerten GSV-Forums kontaktiert und um Hilfe gebeten. Aber fangen wir vorne an.
Er hatte sich das in diesem Forum empfohlene Butcher Knife von Ontario zugelegt. Da dies ein Messer mit nicht-rostfreier Klinge ist und ihm die Erfahrung mit diesen fehlte, fragte er mich, ob es bei der Pflege etwas zu beachten gäbe. Was ich ihm antwortete, will ich hier schnell zusammenfassen, damit jeder, der über die Anschaffung eines solchen Messers nachdenkt, es nachlesen kann:
Ja, Messer aus nicht-rostfreiem Carbonstahl bedürfen etwas besonderer Aufmerksamkeit: Das Messer sollte nach jeder Schneidaufgabe, nach der es länger als ein paar Minuten nicht gebraucht wird, kurz gesäubert werden. Dazu ziehe ich es von beiden Seiten über den feuchten Küchenlappen und dann über das Geschirrtuch: Sauber und trocken. Dieser Zustand reicht bei einem normalen Stahl völlig aus, ich behandle einige Messer so. Sie werden, wenn sie sich im täglichen Gebrauch befinden, in diesem Zustand gelagert. Ölen muss man die Klinge nur, wenn man sie längere Zeit nicht braucht.
Diese einfachen Regeln gab ich auch dem Fragenden mit. Nach zwei Wochen (!) kontaktierte er mich wieder und sagte, sein trocken (!) gelagertes Messer habe erheblich Rost angesetzt und schickte mir folgendes Bild:
Da ich nicht sicher war, ob es sich um Narben oder eine optische Täuschung durch Öl handelte, empfahl ich ihm, das ganze mit Scheuermilch anzugehen. Dies ist auch die Methode der Wahl, sollte sich mal ein Flugrostfleck auf ein solches Messer stehlen. Die Bilder, die er mir darauf hin zusandte, zeigen das Messer nach eingehender Behandlung mit Scheuermilch; es ist deutlich zu sehen, dass es tatsächlich tiefe Rostnarben sind:
Mich haben diese Bilder ernsthaft erschreckt. Ich habe Dolche gesehen, die Dekaden in feuchten Kellern gelagert haben und ähnlich aussahen. Nicht einmal unlegiertes Eisen rostet so schnell. Es gibt nur eine Erklärung:
Der Stahl ist von extrem minderwertiger Qualität; durch metallurgische Fehler bei der Herstellung sind Sauerstoff und Wasser darin eingeschlossen oder gelöst, was den Stahl erheblich rostanfällig macht.
Ich kann nur stark empfehlen, die Finger von diesen Messern zu lassen. Ich kann zwar nicht sagen, ob es sich hier nur um ein Los handelt, aber solange der Hersteller den Zulieferer nicht wechselt, besteht diese Gefahr stets.
Hammertime
Posted in Probleme des Lebens, smile and look alive on 4. Oktober 2010 by Herr GrauIch kann mich gut an meine Grundschulzeit erinnern. Ich kam in den Genuss des Geschultwerdens bei einer Koryphäe der alternativen Pädagogik und was als das Entzünden der Fackeln unseres Interesses beginnen sollte, geriet zu der vollendeten Demonstration, wie man am effizientesten die Unfähigkeit, für Erfolg zu arbeiten, in aufwachsende Menschen implementiert. Und so sehr mich der dogmatische Schwachsinn und sein immenser Schaden im Nachhinein stört, so ist das doch fast vernachlässigbar gegenüber der schamlosen Indoktrination für die eignen linksgrünen Werte des Lehrers, mit der wir konfrontiert wurden. Noch einmal zu Erinnerung: Sechsjährige sind von der Natur nicht dazu ausgestattet, sich kritisch mit den Behauptungen einer Respektsperson auseinander zu setzen und der Doktortitel vor dem Namen dieses Lehrers stellt mir auch sicher, dass er wusste, dass diese Eindrücke uns im Unterbewusstsein für den Rest unseres Lebens verfolgen würden. Nichts, was wir sagen, erleben oder denken, wird diese Impression jemals vollständig aus unserem Unterbewusstsein schleifen.
Anstatt nun im besten jenes linksgrünen Sinns zu fordern, dass, da wenn der Lehrer Inhalte vermittelt, er automatisch auch eine subjektive und persönliche Note auf dem Kind hinterlässt, wir die Inhalte einfach durch noch mehr Tanzen und Singen ersetzen sollten, fordere ich dies: Egal, was ihr tut – stellt sicher, dass den Kindern wieder und wieder eingehämmert wird, was Bill Maher in diesem Video exzellent auf den Punkt bringt
und was Benjamin Franklin schon vor zweihundertfünfzig Jahren mit
Those who would give up essential Liberty to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.
sehr treffend gesagt hat: Terror ist nur Terror, wenn man sich terrorisieren lässt. Der Eindruck von Sicherheit durch restriktivere Gesetze ist stets ein falscher. Nichts und niemand darf uns dazu bringen, unsere grundsätzlichen Werte in einem Anfall von Panik über Bord zu werfen.
Hätten wir dies konsequent verfolgt – es wären uns Diskussionen, Entgleisungen wie Folter in amerikanischen Gefängnissen und sogar Kriege erspart geblieben, viele Menschen hätten nicht sinnlos sterben müssen.
Und einen fröhlichen Gruß auch an die Idioten, die nach jeder der unverhinderbaren Tragödien, die Amokläufe sind, das Waffengesetz verschärfen wollen: Euretwegen wurde bereits das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt. Wenn ihr das Video gesehen und diese Zeilen gelesen habt und ihr meint immer noch, dass ihr alles richtig gemacht habt: Fangt oben an und lest nach unten und zwar so lange, bis ihr es verstanden habt. Und wenn es nicht kommt, dann lest es so lange, bis ihr dabei verhungert. Denn ihr seid die wirkliche Gefahr für dieses Land und sein wichtigstes Gut, sein Grundgesetz.
The sweet smell of success
Posted in smile and look alive on 4. Oktober 2010 by hildebornHallo liebes Internet,
Ich habe endlich wieder einen Film fertiggestellt-
Der Inhalt ist etwas kitschig und emotional schnöde, denn der Anfang und das Konzept entstanden in einem geistig verwirrten Zustand- das Resultat allerdings ist nicht übel:
Ich bin zum dritten Mal mit einem Film auf der Newgrounds Titelseite und habe schon für den besagten Film mehr als 16.000 Klicks. Hm.
Das Hochgefühl bleibt aus, da ich mich nicht mehr wirklich mit dem Inhalt des Films identifizieren kann…
An dieser Stelle möchte ich meinen neuen Film ankündigen, er wird sich mit dem Thema des SCHWARZEN HEIßEN KAFFEEs beschäftigen und wird mein Meisterwerk. Das behaupte ich ganz unbescheiden.
/PS.: Ich male meine Avatare mit Microsoft Paint. Wenn man sie vergrößert sieht es lustig aus.
Wichtige Worte: something positive #1
Posted in smile and look alive on 27. September 2010 by Herr GrauViolence really is funny when it happens to someone who doesn’t matter.
Die anderen Seiten des Internets #2
Posted in Die anderen Seiten on 18. September 2010 by hoegiFür die ein oder andere beschäftigungsfreie Stunde empfehle ich heute diese Seite. 450 kurzweilige Kommentare zum wohl praktischsten Tool der Menschheitsgeschichte (nach dem Penis versteht sich).
Die anderen Seiten des Internets #1
Posted in Die anderen Seiten on 16. September 2010 by hoegiIn Ermangelung kreativen Potentials versuche ich mich itzo mal an der schlichten Verbreitung großartigen Internetzmaterials.
Anstoß gegeben hat dieser Artikel.
Ivan Ergic, serbischer Nationalspieler, kürzlich noch in Diensten des FC Basel gewesen (jetzt in der Türkei beim amtiererenden Meister Bursaspor engagiert), schreibt für die Basler Zeitung einen Artikel über die Entfremdung von Spielern und Fans im Fußballgeschäft. Sehr gut geschrieben und äußerst lesenswert, auch für nicht Fußballinteressierte!
Also: Lesen!.
Attention Whore
Posted in smile and look alive on 14. September 2010 by hildebornIch liebe wenige Sachen mehr als das Gefühl, endlich einen neuen Film präsentieren zu können.
Wenn man mit ein bisschen Gekritzel innerhalb weniger Tage 50.000 Menschen Worte der Anerkennung entlocken kann, ist man wie ein Junkie auf den nächsten Erfolgstrip aus.
Dabei ist das alles nicht ganz so einfach – besagter, hochgelobter Film kam durch das zarte, subtile Flüstern der unsichtbaren Musen zustande… Ich kann nicht hören, was sie sagen. Aber sie leiteten mich und verhalfen mir zu Erfolg.
Gestern Abend KONNTE ich sie allerdings hören… sie sagten:
„Mal was mit RIESIGEN SCHWÄNZEN und TITTEN und mach es SEHR BUNT!“
Also tat ich, wie geheißen.
Als ausgewiesene Aufmerksamkeitshure musste ich natürlich bis 2 Uhr nachts wach bleiben und warten, bis die Userkommentare des virtuellen Publikums unter meinem Film lesbar wurden-
Und es war ernüchternd.
Hier kann man sich den Film übrigens angucken
Das offizielle Filmplakat entstand innerhalb weniger Sekunden in Paint.
Fazit: Gut Ding will Weile haben und sollte nicht zu viele Schwänze enthalten.




