Demokratie ist ein System gegen Opression, nicht für gute Entscheidungen.
Worte und Dinge #17
Posted in smile and look alive on 11. Februar 2013 by Herr GrauSchnelle Ofenfladen nach Pizza-Art
Posted in Essen & Trinken on 25. Januar 2013 by hoegiWas für eine bescheuerte Überschrift das doch ist, aber das folgende Rezept in näheren Zusammenhang mit echter Pizza zu stellen, wage ich nicht. Daher belasse ich es bei dem vagen Verweis auf eine italienische Speise, in welcher das heutige Rezept irgendwo seine weit entfernten Ursprünge begründet findet.
Küchennazis lesen bitte nicht weiter, alle anderen sind herzlich eingeladen, einen Blick zu riskieren.
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Wichtige Worte: God Hates Us All #1
Posted in smile and look alive on 24. Januar 2013 by Herr Grau„So what can you tell me, Ernesto? That I’m an idiot? That love is impossible? That I’m a stupid gringo whose problems don’t amount to a hill of beans?“
„Ah.“ Ernesto nods sagely. „Dios nos odia todos.“
„That’s pretty,“ says a voice from behind me. It’s K. She looks like she’s been crying. „What does it mean?“
„I’m pretty sure he said that ‚God hates us all.‘ […]“
Studentenfutter: Nudel-Schinken-Gratin
Posted in Essen & Trinken on 6. Januar 2013 by hoegiHeute mal ein Rezept im Schnelldurchlauf:
Für 2-3 (gute) Portionen 800ml Fleischbrühe mit einem Becher Sahne, 1 EL Stärke, 1 EL Tomatenmark, sowie kräftig Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. Währenddessen ungekochte Nudeln (ich empfehle Penne) und gewürfelten Schinken/Fleischwurst/Fleisch/… in einer großen Auflaufform verteilen. Soße drüber und abschließend mit geriebenem Käse nach Gusto schwimmend belegen. Kosten pro Portion ~ 1,00€.
So sieht der Hobel dann im Ofen bzw. einen Tag später, dann natürlich noch geschmackvoller, aus. Guten.

Wichtige Worte: something positive #5
Posted in smile and look alive on 6. Dezember 2012 by Herr GrauIt’s not fair. We used condoms and yet I still got sexually transmitted responsability.
Worte und Dinge #16
Posted in smile and look alive on 26. November 2012 by Herr GrauGrazie und Anmut sind das Vorrecht derer, die zu früh gehen.
Kürbissuppe – oder: Eine Lektion in vergebener Mühe
Posted in Essen & Trinken on 17. Oktober 2012 by Herr GrauPünktlich zum Ende der Kürbiszeit barg die Welt noch eine wichtige Lektion für mich:
Suppe sieht immer nicht aus. Gerade wenn man über keine blütenweiße Portionskeramik verfügt und das Foto mehr zwischen den Löffeln entsteht. Da ist der Rand schon mal ein wenig Zeitzeuge von bereits geschehenen Schlachten und denn auch keine Referenz für Jungfräulichkeit und die damit zumindest in früheren Zeiten gerne einhergehende Unbeflecktheit.
Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann ändert daran auch wenig, dass man den Brunnen weiß streicht. Scheiße mit Erdbeeren bleibt Scheiße. Oder Erdbeeren. Perspektivenfrage.
Ich konnte mich natürlich mal wieder nicht zurückhalten, dann doch zu versuchen, das Bild mit meinen ausgeprägten Kenntnissen von .. ähm .. Paint zu verbessern zu suchen. Im Lebenslauf steht, er könne EDV. Also! ruft man in völlig fehlgehendem Enthusiasmus: Heute ein Künstler! Versteht sich, dass ich mir besser ein Brot gemacht hätte. Sei’s drum. Jetzt ist immerhin schon mal erklärt, warum das Foto so gewöhnungsbedürftig aussieht.
Kürbis. Lecker. Sehr gesund obendrein. Man kann von Blidenladung über illuminerbare Außen- und Innenraumdekoration bis zu Nahrung jede Menge daraus herstellen. Wahnsinn. Nachdem in meiner Familie Kürbisse prinzipiell nur als ballistische Wurfgeschosse Verwendung fanden, musste ich mir allerdings gerade die kinetisch weniger energetisierte perorale Aufnahme erst mühseelig aneignen. Mein erster Versuch in diese Richtung stellte eine Kürbissuppe dar, und die war direkt so lecker, dass ich sie mit der Welt teilen will. Auch wenn das schon länger her und – wie bereits gesagt – die Saison wohl bald schon wieder vorbei ist.
Zutaten:
~750g geputztes Kürbisfleisch (Hokkaido ist dafür gut geeignet. Schale vom Hokkaido kann dran bleiben, was ihn besonders zeitschonend in der Zubereitung macht)
2 EL Zucker
1 EL Tomatenmark
600ml Brühe (vorzugsweise Gemüse oder Geflügel)
125 ml Sahne
50g kalte Butter
Salz und schwarzer Pfeffer
Glatte Petersilie
Zubereitung:
Kürbis abwaschen und in kleine Stücke schneiden.
Zucker leicht ankaramelisieren lassen, Kürbistücke mit ein wenig Butter dazugeben und kurz (~1 min) anschwitzen. Der Zucker sollte dabei nicht zu braun und bitter werden. Tomatenmark dazugeben, ein paar Minuten schmurgeln lassen.
Mit der Brühe ablöschen und 20 Minuten bei niedriger Hitze simmern lassen – das Ganze soll dabei nicht kochen – danach sorgfältig pürieren, Sahne dazu geben und kurz aufkochen.
Suppe vom Feuer ziehen und die kalten Butter in Stücken unterziehen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, Petersilie hacken und dazu geben.
Das Ganze am besten mit leicht getoastetem Baguettebrot servieren.
Fisch. Jetzt auch in echt!
Posted in Essen & Trinken, Probleme des Lebens on 7. Oktober 2012 by hoegiDummheit des Tages #1
Posted in Probleme des Lebens on 21. August 2012 by Herr GrauMeine ehrversehrten Damen und Herren,
wie der über die langen Monate meiner schriftstellen- und -legenden Tätigkeit zum entbrannten Fan mit Stalker-Tendenzen gediehene Leser, der ja meiner unegomanischen Perspektive nach wohl meine Stammbesucherschaft stellen dürfte, inzwischen wissen dürfte, gehört der Aphorismus zu meiner absoluten Lieblingsform der Weisheitsvermittelung. So hat sich beispielsweise der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila mit der Grazie des hellsichtigsten Geistes vermittels dieser Form in das Herz meiner bescheidenen Wenigkeit geschrieben. Was aber, so muss ich ob des schon seine Schatten vorauswerfenden Hauptsatzes dieses Artikels fragen, ist das Gegenteil von einem Aphorismus? Wie nennt man einen Satz, der, eine Sache zu verteidigen suchend, ihr Problem derartig perfekt und vieldimensional in aller Kürze auf den Punkt bringt, dass ich es als größter Nörgeler nie derart vermocht hätte? Was, wenn Scheiße zum transzendierenden Wortgut wird? Ich will nicht länger auf Foltern spannen, wo dem Blut doch der Hochdruck schon wähnt. Hier kommt Gerald Hüther, studierter Tierphysiologe, jetzt aber doch irgendwie Professor der Medizin und das auch noch hier in Göttingen. Abteilung ist allerdings Neurobiologie an der Psychatrischen Klinik. Ob der Tatsache, dass wir abseits der Rückschlüsse auf Transmittersysteme aus Analyse zufällig hilfreicher Drogen über die Neurobiologie der psychischen Erkrankungen nur geringfügig weniger wissen als noch zur Zeiten der Viersäftelehre, lässt sich mutmaßen, es habe sich wohl für die Aufgabe einfach kein Stein von entsprechenden Dimensionen gefunden. Ach ja, das Zitat, taufrisch von Spiegel Online (Quelle):
Ich möchte den Blick dafür öffnen, dass Kinder über viele verschiedene Potentiale verfügen und dass es nicht mehr oder weniger begabte Kinder und Jugendliche gibt. Daher ist es fragwürdig, sie in drei verschiedene Schulformen aufzuteilen […]
Seit Jahren laufe ich gegen diesen grundlegendsten aller Irrtümer der Generation Sozialpädagogik Sturm, jetzt endlich hat man mir eine kompakte Zusammenfassung des Problems geliefert. Danke dafür.
Lieber Herr Professor Doktor. Doch, leider, es gibt Menschen völlig unterschiedlichen Begabungsgrads. Nein, Talente sind nicht fair verteilt. Nein, die Welt ist nicht fair, es ist noch weit, Pipi darf keiner und ein Eis gibt’s auch nicht.
Soviel zum persönlichen Teil. Jetzt wäre dann mal der Zeitpunkt für die Fackeln und die Mistgabeln.
Wichtige Worte: Heinz Erhardt #1
Posted in smile and look alive on 19. August 2012 by Herr GrauWenn eine Frau die Wahl zwischen Liebe und Geld hat, entscheidet sie sich für beides.


