Mixed Feelings – Basics: Proof vs. Vol%

Posted in Mixed Feelings on 30. Juni 2009 by Herr Grau

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Ein paar Grundlagen müssen klar sein, sonst ist jede Beschäftigung mit dem Thema Mixerei nicht allzu sinnvoll. Ich habe zum Zweck der Volksbildung mal ein paar Schlagworte zusammengestellt, die in dieser kleinen Unterkategorie „Basics“ erscheinen werden. Alles gelesen, hat man den durchschnittlichen Barkeep in puncto Wissen bereits überflügelt und darf gutgerüstet in die Welt hinaus gehen.

Dies ist der erste Posts dieser Serie.

Proof und Vol%: Wir wissen alle, was Vol% heißt: Der Volumenanteil, den an einer Spirituose der gute Zimmermann ausmacht. Was hat es nun mit dem „Proof“ auf sich?

In den Zeiten, als es für den Mann noch nötig war, harten, unschönen Rum oder Whiskey runterzukorken, damit der Tag erträglich wurde, und besagte Männer weder Equipment noch Wissen hatten, um das Gesöff auszuspindeln, nahm man einfach ein bisschen Schießpulver, goss das Bollerwasser drüber und hielt einen Streichholz daran. Brannte es nicht oder nur sehr zögerlich, so war die Suppe „underproof“, brannte es, so war es „proof“ und wenn es lichterloh fackelte, sprach man von „overproof“. Später hat dann irgend ein kluger Mann ein System daraus gemacht, der festgestellt hatte, dass 50 Vol% sage und schreibe haar-ge-nau „proof“ waren. Das firmierte dann erst als 100% proof und wurde schließlich als 100 proof bekannt.

Man halbiere also die „x proof“-Angabe und hat den tatsächlichen Vol%-Gehalt an Alkohol.

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A few basics have to be given, otherwise it’s pretty useless to dive into mixology. For the matter of educating the masses I wrote down a few keynotes, which are going to be published in this little subcategory „basics“. If you read this entirely, you might already know more about the matter than the average barkeep.

This is going to be this first post of this series.

„Proof“ and Vol%: We all know what Vol% are and of those, who read the english part of this, everyone too will probably know what proof means: It’s just double the Vol%-Number.

But how did this originate? It’s back from those days, where men were to drink some very ugly rum or whiskey, just to make the world look sufferable. They neither had the equipment nor the knowledge to correctly measure the alcoholic content of a beverage, making it necessary for them to improvise. If they wanted to test the main criteria of a spirit, the took a bit of gunpowder and soaked it with the liquor. If it didn’t burn or just very sadly it was “underproof”, if it burned, it was “proof” and if it went off like hell it was considered “overproof”.

Some very clever idiot later boldaseled a scale system out of this, claiming that “proof” or “100% proof” OR later “100 proof” was exactly equivalent to 50Vol% alcohol.

Mixed Feelings

Posted in Mixed Feelings on 30. Juni 2009 by Herr Grau

Diese Kategorie wird im Hinblick auf die Möglichkeit der Teilnahme am “Mixology Monday” zweisprachig erscheinen / this category is going to be bilingual due to the possibility that I might join the “mixology monday” project some day. Scroll down for the English version.

Ich begebe mich in die faszinierende Welt der alkoholischen Mixgetränke, von den geneigten Eggsbechten auch gern “Mixologie” genannt (auch wenn Pomalogie wohl korrekt wäre). Ich werde mich bemühen, in Wort und Bild festzuhalten, was es für den “interessierten Laien” (Zitat Physik-LK-Lehrer Ingo Z.) zu wissen gibt und wie man sich dem ganzen am besten nähert, ohne von der krachbunten Szene in die Sinnlosigkeit überelaborierter Details gesaugt zu werden. Hoffentlich.

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With this category I’m starting a journey into the fascinating world of mixed alcoholic drinks, only known as “mixology” by Those-Who-Know (= inside-geeks) (although it correctly would have to be “pomalogy”). I’m going to try to capture in word and picture all that is to know for the ‘interested amateur’ (to speak with my physics teacher) and how to appreach the topic – preferently without being sucked into the senselessness of overelaborated detailism. Hopefully.

Look Alive Contest

Posted in smile and look alive on 29. Juni 2009 by lookalivecontest

Nach einer exzeptionell langen Denk- und Entwicklungszeit ist es jetzt endlich da:

Das „Look Alive Contest“ genannte Blog, in dem wir die Gunst der Stunde – Web 2.0-und-so, sowie unsere geradezu überbordende Menge Freizeit – nutzen wollen, um unsere tagtäglich anfallenden Weltbeobachtungen in eine weniger ephemere Form zu gießen, als nur „ahhhh-guck-mal“. Die Idee ist, dass uns eine Plattform zur Verfügung steht, in die ein jeder von uns alles hineinschwallen kann, was er für festhaltungswürdig hält oder aus verborgenen Motiven heraus im Internet sehen will.

Wer sind nun „wir“?

Nun, ein Medizin-, ein Jura- und ein Ingenieursstudent. Diese illustre Versammlung der alten akademischen Schule ist zustande gekommen, um Abwechselungsreichtum in den Posts, sowie vor allem eine ausreichende Postfrequenz zu gewährleisten. Die einzelnen Autoren werden sich sicher beizeiten noch persönlich vorstellen, und sei es durch ihr Geschreibsel.

Wir bitten an letzter Stelle den Leser um Nachsicht: Das Studium an „Eliteuniversitäten“ (das Rattern im Hintergrund ist die Euphemismustretmühle…) genannten Irrenhäusern führt zu einem latenten Verlust von Lese-, Rechen- und auch Schreibfähigkeiten, häufig gefolgt von vollständigem Hirnversagen. Sollte unser Stil also an den eines Dreijährigen erinnern, so sollten wir alle froh sein und dankbar jubilieren, denn das erhebt uns schon signifikant über den Großteil unserer uns bekannten Kommilitanten Kommilitonen.