Das Klischee der studentischen Diät besteht aus Nudeln, Fleisch und wieder Nudeln. Dieses Vorurteil ist nicht komplett unrealistisch. Eine kurze Analyse der Rezepte in der Rubrik Studentenfutter dieses Blogs belegt, dass die Autoren, allesamt Besucher einer höheren Bildungsanstalt, einige Erfahrung mit Gerichten mit Nudelbeteiligung haben (siehe Bild 1; ja, ich bin BWLer): Weiterlesen
The worst shit since manure – Die McCurrywurst
Posted in Getestet on 3. März 2013 by bic_macIch gestehe: ich habe es getan. Meine Neugierde hat gesiegt. Für einen kurzen Moment hatte ich meinen Körper nicht unter Kontrolle. Ich habe versucht es mir innerlich schönzureden und dennoch, es bleibt eine verabscheuungswürdige Tat. Ich habe die McCurrywurst gegessen. Jetzt bin ich sehr, sehr traurig. Ich bin traurig ob der Tatsache, dass man ein Gericht so missverstehen kann und alles falsch machen kann was nur geht. Es fängt beim Marketing an: Das Werbegesicht ist ein Mann, der durch stottern und das Lächerlichmachen seiner Frau seinen Lebensunterhalt bestreitet. Diese Person versucht mich also zu überzeugen, dass ich ein Gericht, welches als letzte Bastion der Systemgastronomiefreiheit galt, bei einem eben solchen konsumieren möge. Nun ja. Weiterlesen
Geld gegen Essen – Steakhaus Hacienda (Münster-Hiltrup)
Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 3. März 2013 by bic_mac(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Sehr gut
In Zeiten des gastronomischen Dauerbeschusses an allen Ecken der besiedelten Republik ist es schwer noch wahre Kochkunst zu entdecken. Und dennoch gibt es sie, diese Kleinode voll wahrer Schönheit, in denen für die Dauer des Besuches die Zeit still zu stehen scheint und man sich in einer sehr klischeehaften Werbung für Tiefkühlpizza wähnt. Weiterlesen
Geld gegen Essen – Orléans (Münster)
Posted in Geld gegen Essen - Restaurantnörgeleien on 20. Februar 2013 by Herr Grau(aus Übersichtsgründen vorgezogenes) Prädikat: Sehr gut
An der Kreuzung Geiststraße/Weseler Straße gibt es ein kleines deutsch-französisches Restaurant, das auf den Namen Orléans hört. Es war mir unter der Hand schon einige Male empfohlen worden – heute habe ich es endlich einmal geschafft, dort essen zu gehen und muss sagen: Das Orléans ist einer dieser Läden, die man einfach gut finden muss. Warum? Dachte ich mir, dass einer fragen würde. Und wenn nur ich es bin.
Es handelt sich um eins dieser überaus sympatischen Etablissiments, die primär aus fünf Tischen und der Besitzerin bestehen. Christiane Austermann IST die Küche, Punkt. Ein zuvorkommender Kellner kümmert sich um den Gastraum, aber das ist es auch schon an Hilfe. Eine Ein-Personen-Operation also, alles steht und fällt mit dem Talent und der Passion der Köchin. Und um diese ist es glücklicherweise bestens bestellt. Ja, man mag zwar ein Minütchen länger auf sein Essen warten, ja, die Karte ist nicht zweihundert Positionen lang und ja, man bezahlt auch etwa fünfzehn Euro für einen Hauptgang. Aber!
Dafür ist alles frisch, von bester Qualität und handwerklich makellos zubereitet. Alles Dinge, die sich so mal überhaupt nicht von selbst verstehen. Mein Lamm war auf den Punkt, das Salatdressing kräftig aber klasse, die Saucen äußerst geschmackvoll. Dass der Gastraum klein und gemütlich ist und die Köchin ihr lächelndes Gesicht aus der Küchentür streckt, so oft es geht, versteht sich schon fast von selbst und macht das Ganze zu einer vollends gelungenen Erfahrung.
In aller Kürze: Ich habe am Orléans nichts zu mäkeln. Es ist freundlich, sympatisch und die Küche ist von großer Güte. Hingehen.
Wertung:
Essen: 10 /10
Service: 9 /10
Sauberkeit: 10 /10
Preisgestaltung: 7 /10
Ambiente: 9/10
Gesamtergebnis: von 5 von 5 Vanilleeiskugeln mit Senf und Gürkchen




Restaurant Orléans
Weseler Straße 65
48151 Münster
Telefon: 0251 5303808
http://www.restaurant-orleans.de/
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 17:30 – 23Uhr
Worte und Dinge #17
Posted in smile and look alive on 11. Februar 2013 by Herr GrauDemokratie ist ein System gegen Opression, nicht für gute Entscheidungen.
Schnelle Ofenfladen nach Pizza-Art
Posted in Essen & Trinken on 25. Januar 2013 by hoegiWas für eine bescheuerte Überschrift das doch ist, aber das folgende Rezept in näheren Zusammenhang mit echter Pizza zu stellen, wage ich nicht. Daher belasse ich es bei dem vagen Verweis auf eine italienische Speise, in welcher das heutige Rezept irgendwo seine weit entfernten Ursprünge begründet findet.
Küchennazis lesen bitte nicht weiter, alle anderen sind herzlich eingeladen, einen Blick zu riskieren.
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Wichtige Worte: God Hates Us All #1
Posted in smile and look alive on 24. Januar 2013 by Herr Grau„So what can you tell me, Ernesto? That I’m an idiot? That love is impossible? That I’m a stupid gringo whose problems don’t amount to a hill of beans?“
„Ah.“ Ernesto nods sagely. „Dios nos odia todos.“
„That’s pretty,“ says a voice from behind me. It’s K. She looks like she’s been crying. „What does it mean?“
„I’m pretty sure he said that ‚God hates us all.‘ […]“
Studentenfutter: Nudel-Schinken-Gratin
Posted in Essen & Trinken on 6. Januar 2013 by hoegiHeute mal ein Rezept im Schnelldurchlauf:
Für 2-3 (gute) Portionen 800ml Fleischbrühe mit einem Becher Sahne, 1 EL Stärke, 1 EL Tomatenmark, sowie kräftig Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. Währenddessen ungekochte Nudeln (ich empfehle Penne) und gewürfelten Schinken/Fleischwurst/Fleisch/… in einer großen Auflaufform verteilen. Soße drüber und abschließend mit geriebenem Käse nach Gusto schwimmend belegen. Kosten pro Portion ~ 1,00€.
So sieht der Hobel dann im Ofen bzw. einen Tag später, dann natürlich noch geschmackvoller, aus. Guten.

Wichtige Worte: something positive #5
Posted in smile and look alive on 6. Dezember 2012 by Herr GrauIt’s not fair. We used condoms and yet I still got sexually transmitted responsability.
Worte und Dinge #16
Posted in smile and look alive on 26. November 2012 by Herr GrauGrazie und Anmut sind das Vorrecht derer, die zu früh gehen.
