Wichtige Worte: Californication #3

Posted in smile and look alive on 7. März 2010 by Herr Grau
Radio show host: What’s your latest obsession?
Hank Moody: Just the fact that people seem to be getting dumber and dumber. You know, I mean we have all this amazing technology and yet computers have turned into basically four figure wank machines. The internet was supposed to set us free, democratize us, but all it’s really given us is Howard Dean’s aborted candidacy and 24 hour a day access to kiddie porn. People… they don’t write anymore, they blog. Instead of talking, they text, no punctuation, no grammar: LOL this and LMFAO that. You know, it just seems to me it’s just a bunch of stupid people pseudo-communicating with a bunch of other stupid people at a proto-language that resembles more what cavemen used to speak than the King’s English.
Radio show host: Yet you’re part of the problem, I mean you’re out there blogging with the best of them.
Hank Moody: Hence my self-loathing.

Mein Leben in 11 Worten

Posted in smile and look alive on 4. März 2010 by Herr Grau

Falkenfelser Export

Posted in ... weiter nichts als Bier on 1. März 2010 by hoegi


Art:
Export, 5,4% Alkohol

Geschmack: 5 Punkte
Das Bier fühlt sich sehr weich an und es entwickelt sich recht schnell ein süßlich herbes Aroma. Ich finde es hat eine leichte Bockbier-Note. Erinnert stark an Felskrone. Alles in Allem aber wohl trinkbar.

Preis: 9 Punkte
Ich habe das Bier nicht selber gekauft; es fand sich plötzlich in meinem Kühlschrank wieder. Dem Etikett ist aber zu entnehmen, dass es von Plus/Netto kommt und wohl eine Eigenmarke ist. Damit sollte es nicht teurer als 6€/Kasten sein. Viel günstiger geht also kaum.

Flasche: 4 Punkte
Eine 08/15-Bierflasche mit einem ebenso nichtssagenden Etikett. Lediglich die kleine Abbildung eines Falken hat was…

Fazit: 5,35 Punkte
Das Bier setzt sich momentan ins absolute Mittelfeld der bisher getesteten Biere. Für den Preis ist das Bier eine Überlegung Wert. Gegenüber Oettinger oder Hansa würde ich es definitiv vorziehen.

Der Knusperröllchen-Skandal

Posted in Probleme des Lebens on 1. März 2010 by Herr Grau

Ich aß gerade ganz unschuldig eines meiner Lieblingsgebäcke, Knusperröllchen, diesmal aus dem Real Quality Sortiment, als ich über einen wahren Skandal stolperte:

Diese Raumtrenner sorgen dafür, dass in jedes der Kompartimente nur drei statt vier schmackhafte Knusperröllchen passen, obwohl mehr rein ginge und auch von außen ein größeres Knuspervolumen suggeriert wird. Real betrügt mich damit pro Packung um 5 wirklich dringend benötigte Gebäckstücke oder aber 25%. Skandal sage ich, Skandal!

Paulaner Hefeweißbier

Posted in ... weiter nichts als Bier on 16. Februar 2010 by Herr Grau

Art:

Helles naturtrübes Weizen, 5,5% Alkohol

Geschmack: 7 Punkte

Hefig, samtig, gute Inkorporation der feinperligen Kohlensäure, leichte Säure undefinierbarer Fruchtigkeit, geringfügig herb-seltsamer Nachgeschmack, der sich beim allerletzen Schluck als hintergründige Sprittigkeit entpuppt

Preis: 6 Punkte

0,65€ / Flasche – 12,99€ / Kasten

Flaschendesign: 7,5 Punkte

Eine braune Standardflasche, dafür aber ein hübsches Etikett. Einfach, heimelig, gut gelungen.

Fazit: 7 Punkte

Es ist kein Spitzenweizen, dafür ist es zu eindimensional im Geschmack. Aber besser als die meisten Weißbiere, die man in Kneipen nördlich der freistaatlichen Gefilde bestellen kann, ist es mit Sicherheit und Abstand. Ich freue mich auf jeden Fall immer, wenn ich es auf einer Karte finde, dann ist die Hauptgefahr dieses Abends schon mal gebannt. Zuhause hab ich es dagegen recht selten, für das gleiche Geld oder wenig mehr gibt es schon noch besseres.

Zlatopramen Pils

Posted in ... weiter nichts als Bier on 16. Februar 2010 by hoegi

Art:
Pilsener, 4,9% Vol. Alc.

Geschmack (85%): 5 Punkte
Das Bier kommt mit einer äußerst goldenen, leckeren Farbe daher, die förmlich zu schreien scheint: „Ich bin süffig!“ Süffig. Ja, sehr süffig. Zu süffig. Wahrscheinlich bedingt durch die Verpackung (dazu gleich mehr) leidet der Kohlensäuregehalt doch sehr, was den süffigen Charakter noch unterstreicht, wenn nicht gar ins Labberige zieht. Man kann es gut trinken, es schmeckt nicht schlecht. Für mehr als 5 Punkte reichts aber nicht.

Preis (10%): 7 Punkte
Anscheinend gibt es das Bier in Deutschland nur in 1,5 Liter PET-Flaschen. Bezahlt habe ich 1,49€ für das „Fläschchen“ und ich finde mit umgerechnet 50 Cent für den halben Liter schlägt dieses Bier jedes normale Deutsche Kistenbier. Daher 7 Punkte.

Flasche (5%): 4 Punkte
Eigentlich sind PET-Flaschen nicht so mein Fall. Eigentlich müsste ich hier etwa einen Punkt geben. Weil die ungeheure Größe dieser Flasche jedoch einen sehr penneresken Effekt hat und die Grundidee hinter der Verpackung („ideal zum Mitnehmen“) sehr vernünftig ist, vermag ich hier 4 Punkte zu geben. Auch wenn das Bier scheinbar etwas unter der Verpackung leidet.

Fazit: 5,15 Punkte
Ziemliches Mittelmaß für ein Bier, das sich zumindest vom Namen anschickt, dem berühmten Staropramen Konkurrenz zu machen. Tschechisch ist es ebenso, nur nicht ganz so schmackhaft. Zur Verteidigung Zlatopramens muss man jedoch erwähnen, dass es frei von Zusätzen wie Glukosesirup ist im Gegensatz zu Staropramen. Wer mehr über das Bier erfahren möchte, kann sich hier informieren. Probiert haben sollte mans auf jeden Fall mal, außerdem ist es aufgrund seiner Unbekanntheit auch noch ein ziemlicher Partygag.

„Karnevalshochburg“

Posted in smile and look alive on 16. Februar 2010 by hoegi

Eines vorweg: Von Karneval habe ich wenig bis keine Ahnung. In den letzten Tagen habe ich die Bedeutung des Wortes erläutert bekommen („carne vale“ = „lebe wohl, Fleisch“, Beginn der Fastenzeit) und außerdem die Konsequenzen gespürt: In meiner „Wahlheimat“ Aachen drehen alle am Rad und man hält sich hier für eine Karnevalshochburg. Wir sind ja schließlich im Rheinland.
Dieses Jahr begab es sich zum ersten Mal, dass ich Rosenmontag tatsächlich auch mal hier residieren sollte. Eine tiefgreifende Erfahrung, insbesondere weil meine Freundin direkt am Startpunkt des Umzugs wohnt und es sich beinahe nicht vermieden ließ, sich morgens von plärrenden Boxen und unlustigen Jecken die „Alaaf!“ schreien, wecken zu lassen. Wie gesagt, ich hätte es vermeiden können. Ich wollte mir allerdings einmal ansehen, was hier so auf die Beine gestellt wird.
Als Kind war ich vielleicht 5 Mal beim Rosenmontagszug in Münster. Gab Süßigkeiten umsonst. Das war super. Das „Helau!“ rufen ging mir damals schon auf den Keks. Damals waren für mich dementsprechend immer die großen Wagen am wichtigsten, die am meisten Süßigkeiten in die Menge warfen. Alles andere war doof. Besonders die Niederländer aus dem Grenzörtchen Losser gingen mir auf den Keks, weil die zwar bunte Wagen hatten, aber nie Süßes schmissen. Und die Technomusik passte mir nicht so gut. Aber gut drauf waren die Leute. Soweit ich das als Kind beurteilen konnte. Schon damals fiel mir auf, dass fast alle Wagen Bezug auf irgendwelche politischen Ereignisse hatten. Einige lokale Themen wurden aufgegriffen (meist dargestellt durch eine gigantische Karikatur des amtierenden Bürgermeisters) und globale Themen fanden sich auch wieder. Als Außenstehender und selbst als Karnevalsverweigerer wie ich muss man anerkennen, dass in diese Wagen viel Zeit und Arbeit investiert wurde. Jahr für Jahr.
Jetzt zurück nach Aachen. Wenn eine Stadt sich „Karnevalshochburg“ schimpft darf man wohl zurecht gespannt sein auf die Anspielungen und Sticheleien in Richtung der Politik, wie sie für mich immer zum Rosenmontagszug gehörten. Selbst wenn ich als Kind die Zusammenhänge nur selten verstand.
Doch was musste ich erleben? Nix. Aachner Karneval besteht zu 99% aus reiner Selbstdarstellung. Die großen Karnevalsvereine fahren mit mehreren nichtsaussagenden Wagen, die lediglich ihre Vereinsfarben repräsentieren. Einige Wagen sahen sogar aus, als wäre seit 30 Jahren nichts mehr daran gemacht worden. Wo bleibt denn hier bitte der „Spaß“ am alljährlichen Umzug wenn man jedes Jahr die gleichen Wagen ohne Aussagen vorgesetzt bekommt? „Juhu, da kommt die Stadtgarde… yeah, die Börjerwehr… wie immer.“
Das klitzekleine bisschen, was ich in meiner Heimat am Rosenmontagszug noch respektabel fand, findet sich hier einfach gar nicht. In meinen Augen ist der ganze Zug hier nur Selbstbeweihräucherung und Selbstdarstellung. Nicht mehr und nicht weniger.
Deswegen möchte ich an dieser Stelle ein nicht unverdientes Lob an die Karnevalsvereine in und um Münster (mitten im Herzen des mürrischen, spaßbefreiten Westfalens) aussprechen, die Jahr für Jahr wenigstens noch richtig Arbeit leisten, um einen abwechslungsreichen Zug zu gestalten.
Zur Klarstellung: Ich werde Karneval weiter boykottieren. Diese Fröhlichkeit auf Knopfdruck (vom 11.11. um 11:11:11h bis zum Aschermittwoch) kann ich einfach nicht nachvollziehen und finde ich in gewissem Maße sogar sehr befremdlich. Ich brauche keine Termine oder Vereine um Spaß zu haben, das klappt nämlich auch so ganz gut bei mir. Und wenn ich sehe, was für eine Farce der Karneval in einer selbsternannten Karnevalshochburg wie Aachen ist (vgl. lokale Presse vor Rosenmontag; Zickenkrieg im AKV), sehe ich mich in meinen Vorurteilen bestätigt, dass die Verantwortlichen dieser „Events“ sobald die Narrenkappe fällt und die Öffentlichkeit nicht hinguckt einfach humor- und spaßbefreite Menschen sind.
Das war mein Senf zu der Angelegenheit. Wenn sich jetzt Karnevalsfreunde angegriffen fühlen: Spielt nicht die beleidigte Leberwurst, ich lass euch euren Spaß ja. Lasst mich damit nur einfach in Ruhe. Danke.

Bau eines endgültigen Röhrenverstärkers – O/Netics Ausgangsübertrager

Posted in Röhrenverstärker on 16. Februar 2010 by Herr Grau

Wier ich hier bereits beschrieben habe, war die Wahl des Ausgangsübertragers keine einfache. Mir war klar, dass ich auf jeden Fall etwas Gutes kaufen und nicht auf den letzten Taler gucken wollte, da die Qualität dieses Bauteils wirklich etwas ausmacht. Die Auswahl ist nicht gerade gering, AE und Tribute aus Holland machen Highend-Produkte, Hashimoto, Tamura und Lundahl sind verfügbar und auch Sowter kann man bekommen. Dazu kommen noch eine Menge lokaler Namen, die man noch schwerer einschätzen kann.

Über das DIY-audio.com-Forum stieß ich auf die Beiträge von Bud Purvine, dessen kleine Firma O/Netics (Kontakt) in Washington lokalisiert ist. Alles, was er schrieb, klang sehr fundiert und elaboriert, seine Produkte bekamen umfänglich sehr gute Bewertungen. Was die Entscheidung am Ende tatsächlich gemacht hat, ist wohl, dass ich es sehr respektiere, wenn jemand anderen Leuten hilft, ohne ständig mit dem großen Finger auf sich selbst zu zeigen. Auch der Kontakt gestaltete sich mehr als angenehm – Bud empfahl mir nicht das Teuerste, sondern das Günstigste aus seinem Programm. Auch das ein dicker Punkt auf der positiven Seite.

Die Übertrager kommen in verschiedenen Qualitätsstufen, wobei sich der Grundpreis von einer Stufe zur nächsten etwa verdoppelt. Ich stelle mir das ganze ein bisschen wie die Komplikationen bei Uhrmachern vor, komplexere Zusammensetzung der Dielektrika und komplexere Wickelungen, sowie besseres Kernmaterial kosten Geld. Ich entschied mich aus den drei offerierten Stufen für die Mittlere, damit der kleine Das-Beste-Schreihals in meinem Kopf die Klappe hält. Mehr war geldmäßig einfach nicht drin, da zu den Kosten der Transformatoren auch noch hundert Dollar Versand kommen. Bud sagte 8 Wochen Produktionszeit voraus und war fast auf den Tag genau fertig – wenn man deutsche Handwerker gewohnt ist, eine erfrischende Neuerung.

Die Übertrager wurden nach meinen Spezifikationen für KT88 im Push-Pull-Betrieb mit Ultralinear-Anzapfungen gewickelt. Mit 100W wurden sie ausreichend überdimensioniert. Das Kernmaterial ist M3 Silikateisen, auf amorphe Kernmaterialen wird absichtlich verzichtet – warum, erklärt Bud sehr umfänglich in mehreren Posts hier. Auch andere Firmen wie z.B. Hashimoto verzichten aus diesen Gründen auf die Verwendung von amorphem Kernmaterial. Der Spulenkörper ist allerdings wie bei vielen anderen Highendherstellern nicht aus Pappe, sondern aus Plastik. Dazu schrieb mir Bud:

I am using the chopped glass fiber filled Nylon bobbin as the basis for creating a dielectric circuit. There are two wraps of Mylar film, 0.005″ thick that are the final wrap. Within this enclosure, made of material with a dielectric constant of 3.5 are windings that are potted with a polyester resin also with a dielectric constant of 3.5. At the antenna barriers, from primary to secondary, you would find a Nomex / Mica  paper dielectric barrier with a dielectric constant of 2.2. Building in this fashion forces the motile electrons out of the primary and secondary winding bodies and causes them to accumulate at the antenna barrier instead. This in turn allows for a much more complete E Field information transform across those barriers. This is that odd „charging“ period you are about to experience. I do this to force the transformer to retain and transform more information than a typical audio transformer will allow.This combined with our core construction method that provides a large measure of passive demagnetization for after a B Max saturation point allows the core to track the back half of the wave form, rather than sit in saturated polarization until an opposite H force is applied. Transformers built in this fashion have no crossover distortion and are flat i phase and frequency response to beyond 40 kHz at any power level. I do mean flat, + / – 0 db from 20 to 40 kHz. They also have smooth impedance characteristics below 20Hz and will not oscillate, ever.

Zu deutsch:

Ich benutze mit gehackter Glasfaser gefüllte Nylon-Wickelkörper als Basis zur Herstellung eines dielektrischen Bauelements. Es gibt zwei Wicklungen aus Mylar-Film, 0,13mm dick, als Endwicklung. Innerhalb dieser Abtrennung aus einem Material der Dielektrizitätskonstante 3,5 sind die Windungen in Polyesterkunstharz eingebettet, das auch eine Dielektrizitätskonstante von 3,5 hat. An den Antennenbarrieren, zwischen primärer und sekundärer Wicklung, findet sich dielektrische Barriere aus Nomex/Glimmer-Papier der Dielektrizitätskonstante 2,2. Diese Art der Konstruktion zwingt die motilen Elektronen, die primären und sekundären Windungen zu verlassen und sich statt dessen an der Antennenbarriere zu akkumulieren. Dies wiederum sorgt für eine viel vollständigere Übertragung der E-Feld-Informationen über diese Barrieren. Dies macht sich als komisch klingende „Einspielzeit“ bemerkbar, die Du feststellen wirst. Ich tue dies, um den Übertrager dazu zu zwingen, mehr Informationen zu erhalten und zu transportieren, als dies in der Regel möglich wäre. Kombiniert mit unserer Kernkonstruktionsmethode, die eine große Menge passiver Demagnetisierung hinter dem Punkt der B max Sättigung erlaubt, wird erreicht, dass der Kern die hintere Hälfte der Wellenform verfolgt, anstatt gesättigt herumzusitzen, bis eine entgegengerichtete H-Kraft anliegt. Transformatoren, die auf diese Weise gebaut werden, besitzen keinerlei crossover-Verzerrung und besitzen eine flache i-Phasen- und Frequenzantwort bis über 40kHz auf jedem Leistungsniveau. Und damit meine ich flach, also +/- 0 dB von 20 bis 40kHz. Sie haben ebenfalls eine sehr sanfte Impedanzcharakteristik unterhalb von 20Hz und werden niemals oszilieren.

Als letztes einige Bilder der Übertrager, so wie sie aus der Schachtel kommen. Die Glocken sind dafür vorgesehen, nachlackiert zu werden. Besonders bemerkenswert finde ich die Stoffummantelung des Kerns, die ich .. traue ich mich, das zu sagen? – durchaus sexy finde.

Bitburger Pils (PET-Flasche)

Posted in ... weiter nichts als Bier on 16. Februar 2010 by hoegi

Art:
Premium Pils, 4,8% Alc. Vol.

Geschmack (85%): 5 Punkte
Wie allgemein bekannt (denke ich zumindest) ist Bitburger ein eher herbes Bier. In Anlehnung an den Namen bezeichne ich die Herbe auch gerne als bitter. Vom Fass noch akzeptabel, aus der Glasflasche kaum erträglich; die Plastikflasche ist ein Kompromiss, aber „mögen“ ist auch der falsche Begriff für den Geschmack. Das Bier hinterlässt einen längeren Nachgeschmack, der im Vergleich zur ersten Geschmacksregung etwas angenehmer ist und schlussendlich das Bier doch an ein Pils erinnern lässt.

Preis (10%): 5 Punkte
Ich entsinne mich nicht mehr exakt an den Preis der Flasche, aber selbst im betreffenden Discounter war das Bier schon teuer. Ich rate jetzt mal und sage 69,- für den halben Liter. Das ist schon eher teuer.

Flasche (5%): 2 Punkte
Die Flasche… naja… Plastik. Bier. Plastik. Bier. Das ist wie Zahnpasta und Orangensaft. Es passt nicht wirklich zusammen, aber wenn mans trennt gehts doch irgendwie. Von der Haptik: Bescheiden. Vom Design: Wie immer. Wirklich nichts besonderes; das Material gibt den Ausschlag für eine miserable Bewertung.

Fazit: 4,85 Punkte
Wie gesagt finde ich Bitburger vom Fass noch recht akzeptabel, aus der Flasche sagt es mir irgendwie nicht zu. Das Feeling der Plastikflasche zerstört das, was eh kaum vorhanden ist… Das gehört sich halt einfach nicht. Bier in Plastikflaschen. Wirklich.

Paderborner Pilsener

Posted in ... weiter nichts als Bier on 15. Februar 2010 by hoegi

Art:
Pilsener, 4,8% Alc. Vol.

Geschmack (85%): 4 Punkte
Das Bier zeichnet sich durch eine nicht definierbare aber unangenehme Herbe aus. Der Geschmack verflacht extrem schnell, ein Nachgeschmack ist kaum merklich vorhanden. Paderborner ist keinesfalls süffig. Wenn man so will kann man es auch „unsüffig“ nennen.

Preis (10%): 10 Punkte
In Deutschland gibt es kaum/keine günstigere/n Biere als Paderborner. Erfahrung hat gezeigt, dass jeder Edeka dieses Bier führt. Meist zu einem Kurs von 5€ die Kiste, wenn es hochkommt auch mal 6€. Man kann sich also für den Preis einer normalen Kiste Bier mit Paderborner locker doppelt betrinken. Wenns denn schmeckt.

Flasche (5%): 3 Punkte
Die Flasche ist eine herkömmliche Mehrwegflasche wie man sie an deutschen Pennertreffpunkten millionenfach antrifft. Das Etikettendesign lässt auch eher zu wünschen übrig. Wahrscheinlich gebe ich auch nur 3 Punkte, weil Paderborner einen großen Teil meiner Jugend ausgemacht hat (das Geld…) und ich etwas in Nostalgie schwelge.

Fazit: 4,55 Punkte
Da hat der Preis das Gesamtergebnis ja noch wenigstens etwas aufgehübscht. In diesem Preissegment, nennen wir es „Billigbiersegment“ ist Paderborner schon eine recht gute Wahl. Es gibt deutlich unschmackhaftere Biere zu dem Preis. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass übermäßger Konsum von Paderborner zu extremem Schädel führt. Aber wer an der falschen Stelle spart, hats auch nicht anders verdient 😉