Wunderbare Wissenschaft: Hebelgesetze

Posted in Angewandte Wissenschaft on 6. Juli 2009 by Herr Grau

Da die Hebelgesetze nun schon mehrfach Thema waren, müssen diese natürlich auch ausreichend erklärt werden.

Archimedes sagte schon vor über 20 Jahren: „Gebt mir nur einen festen Punkt im All und ich hebe euch die Welt aus den Angeln!“

Was wusste der kluge Mann, was wir nicht wissen? Erstens deuchte ihm wohl das Dingen mit der Relativität aller Systeme bereits. Und zweitens wusste er, dass Kraft mal Kraftarm Last mal Lastarm ergibt. Aus Gründen der völligen Sinnlosigkeit will ich mal kurz ausrechnen, wie lang wohl der Hebel des guten Herrn hätte sein müssen. Dafür brauchen wir folgende Annahmen:

1. Das Gewicht der Erde lässt sich mit 5,97 Trilliarden Tonnen und 5 Gramm sehr gut annähern

2. Den Lastarm müssen wir schätzen. Um einen suffizienten Umlauffehler zu erzeugen, müssten wir etwa 1400 Meter vermuten

3. Archimedes Aussage war hochgradig männlich. Eine Frau hätte sich zu solcher Protzerei nicht herabgelassen, sondern es stillschweigend ausprobiert und die Erde vernichtet. Daraus folgern wir zweierlei: Erstens können wir die Kraft, die ein gut gebauter Mann aufwenden kann, mit 50kg, also etwa 500N schätzen und zweitens ist der resultierende Kraftarm als Archimedischer Penis zu nomenklatisieren.

FL x SL = FK x SK -> FL x SL / FK = Arichmedischer Penis

mit SL = 1400m und FK = 500N

Das einzige Problem, was sich mir gerade spontan gestellt hat, ist, dass die Erde ja nun nicht eine Gewichtskraft nach F = m x a mit a = ~10m/s² inne hat, vielmehr ist die Kraft der Erde ja Teil eines rotierenden Planetensystems. Ergo bewege ich mich jetzt auf gefährlich dünnem Eis in die Gefilde der Astrophysik. Wir gehen der Einfachheit davon aus, dass Archmedis die Erde von ihrer Bahn zwingen und somit die Zentripetalkraft überwinden muss.

Mit m v² / r und m = 5,97 x 10^24kg, v = 29780 m/s und r = 1,496 x 10^11m -> FL = 3,539 x 10^22N

Das ist eine gute Hand voll, 3,5×10^22N. Um das ganze anschaulich zu machen: Das ist in etwa die Kraft, die Antonio Banderaz aufbringen musste, um bei der Nacktszene in „Desperado“ nicht auszurasten. Aber es hat ja auch keiner gesagt, dass es einfach wird.

Nun können wir unsere Gleichung also lösen:

Archimedischer Penis = 9,9 x 10^22m, also etwa 10^20km oder anders gesagt zehn trillionen Kilometer. Das ist dreimal so groß wie Clint Eastwoods Eier. Fünfmal so groß wie eine aufgeblasene Erbse. Und 100 millionen Lichtjahre.

Wieder was gelernt.

Die Berechnung eines Hebels, der die Voraussetzung von ausreichender Handlichkeit und Stabilität erfüllt, überlasse ich mal generös dem Kollegen mit dem Ingenieur im Studientitel.

Merke:

1. Dem Inschenör ist nix zu schwör.

2. Mächtig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft.

Das Wort „Schlosser“ kann hierbei durch „Archimedes“ oder „Arschloch“ ersetzt werden. Womit dann auch endlich die Korrelation zum Vorpost hergestellt wäre.

Nachtrag – Der Ingenieur meldet sich zu Worte:
Die Durchbiegung am freien Ende unseres Balkens beträgt über den Daumen gepeilt Fl^3/(3EI). Wir haben also oben 10^22N multipliziert mit 10^69m³. Um mal beim Größenwahn zu bleiben, versorgen wir unseren Balken mit einem Querschnitt von 1km² und machen ihn der Einfachheit und der Anschaulichkeit halber mal quadratisch. Dann ergibt sich I (unser Flächenträgheitsmoment) zu 1/12km^4 oder aber auch 1/12*10^12 [m^4] (möglicherweise gehen bei meinen Rechnungen mal irgendwo ein paar Potenzen flöten, aber das macht den Kohl hier auch nicht mehr fett). Kürzen wir nun erst einmal die Meter gegeneinander weg sind wir angelangt bei einer Durchbiegung von (12*10^22N * 10^57)/(E*1m). Der E-Modul, der in unserer Gleichung noch fehlt, soll nun beliebig veränderbar sein. Damit sich jeder was darunter vorstellen kann, benutzen wir als Material erst einmal Stahl. Stahl hat einen E-Modul von 210000 N/mm². Das entspricht 0,21N/m². Einsesetzt in unsere Durchbiegungsformel etwa 5,7*10^60m. Ist für mich jetzt auch überraschend, aber scheinbar biegt sich unser Hebel unter so einer Lasteinwirkung weiter, als er überhaupt lang ist. Eine denkbare andere Variante wäre, dass ich einfach irgendwo 10^40 oder ähnliches erzeugt habe, man weiß es nicht.
Aber wenn Sie demnächst ein Haus gebaut haben möchten; ich bin Ihr Mann!

Probleme des Lebens #3

Posted in Probleme des Lebens on 6. Juli 2009 by hoegi

Apropos Hebelarm:
Wenn ein Arschloch am längeren Hebel sitzt, kannst du drücken wie du willst. Du wirst vom Leben gefickt.

Mixed Feelings – The French 75

Posted in Mixed Feelings on 6. Juli 2009 by Herr Grau

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French 75 war die amerikanische Bezeichnung für das leichte französische Feldgeschütz Canon de 75 modèle 1897, das vor allem während des ersten Weltkriegs Verwendung fand und die französische Antwort auf die sich stark verändernde Kriegsführung und Waffentechnik war. Unter Oberstleutnant Deport wurde 1892 von den fortschrittsscheuen Franzosen also endlich ein – hier besann man sich vermutlich älterer französischer Traditionen – Hinterlader konstruiert, der technisch erstaunlich innovativ war und womit sie am Ende auch den ersten Weltkrieg bestreiten mussten.

Der French 75 ist gleichsam die französische Antwort auf die geänderte Getränkeführung der amerikanischen Bars und damit eine der wenigen Kontributionen dieser Nation zu der modernen Trinkkultur, die nach 1900 entstand. Eingeführt wurde der Drink in den USA durch die New Orleans Bar Arnaud’s.

Es handelt sich um einen ginbasierten Champagnercocktail. Interessant. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Mir fehlt das gesamte Champagner-Fixbesteck. Weder Schampusflöte, noch ein Fläschchen von dem champagne-ardennischen Edelblubbernass nenne ich mein eigen. Also mussten ein Weinglas und ein Piccolo Henkell Trocken herhalten. Ich bin selten so deppert angeguckt worden, wie mit diesem Piccolo an der Kasse vom Teegut.

How To French75:

1. 45ml Gin in den Shaker gießen

2. 30ml simple Syrup dazu geben

3. 25ml frisch gepressten Zitronensaft beischütten

4. Eis dazu und shaken

5. In eine Champagnerflöte (oder eben ein Tetrapackvinoveredelungsäquivalent) strainen

6. Mit Champagner oder einem passenden Surrogat auffüllen

7. Lieblos eine Zitronenspirale hineinwerfen

8. Trinken

Genusspotential:

Ich war noch nie der große Schaumweinliebhaber, und sei er natürlichst champagnisch hergestellt. Ich habe zwar den teuersten Sekt gekauft, der in einem akzeptablen Gebinde käuflich war (ernsthaft, ich kann nicht alleine in der Klausurenvorbereitung eine 0,7er Bouteille wegseideln), aber dennoch war es nicht so der wahre Jakob. Vermutlich erfährt das Ding durch richtigen Bobbele und vielleicht einen guten Cognac statt Gin (wie er bei Arnaud’s immer noch klassisch serviert wird) eine Verbesserung, aber so schnell werde ich das nicht herausfinden. Trotzdem: Ich habe schon Schlechteres getrunken. Und die Frage meiner Freundin „Ist da eigentlich Alkohol drin?“ sagt alles Weitere.

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French 75 was the American nickname for the light French field gun Canon de 75 modèle 1987 which was mainly used during World War I and which was the French response to evolved warfare and weapon technology. Lead by Commandant Deport the modernisation opposed French finally constructed a – probably recollecting older French traditions – breechloader which actually was very innovative and with which they had to fight the first World War.

The French 75 was equally the French answer to evolved American barfare and therefore one of the only contributions of this nation to the international drinking culture after 1900. The drink was introduced to the US by New Orleans’s bar Arnaud’s.

It’s a gin based champagne cocktail. Interesting. I don’t feel there is more to say.

I’m lacking the complete fix. I don’t own no champagne flute nore a bottle of this champagne-ardennian noble bubble water. So I had to help myself with a piccolo of Henkell Dry sparkling wine and a wine glass. I’ve actually never been looked at as stupid as when I bought this piccolo.

How To French75:

1. Pour 1 ½ oz gin in your shaker

2. Add 1 oz simple syrup

3. Squeeze ¾ oz fresh lemon juice and add too

4. Put in ice and shake

5. Strain into a champagne flute (or a cheap-box-wine-improvement-equivalent)

6. Top off with champagne or a adequate surrogate

7. Lovelessly throw in a lemon peel spiral

8. Drink

Enjoyabilitential:

I’ve never been the big fan of sparkling wines, even if it come from the most natural Champagne. I’ve bought the most expensive substitute I could get in a little bottle (seriously, I cannot bang away a 0,7L bottle all on my own in the middle of the semester exams), but still it wasn’t the real thing. It probably profits from the use of actual champagne and perhaps cognac instead of gin (the classical way Arnaud’s still serves it), but I won’t know all too soon. Nevertheless: I’ve drunken much worse. And the question of my girlfriend “Is there alcohol in it?” answers all remaining questions.

Mixed Feelings – The Old Fashioned

Posted in Mixed Feelings on 5. Juli 2009 by Herr Grau

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Nach der ältesten bekannten Definition ist ein Cocktail:

Jeglicher Fusel, Wasser, Zucker, Bitter

Alle anderen Mischgetränke hatten damals noch klar definierte andere Namen. Die einzigen beiden Drinks, die dieser Definition noch entsprechen, sind der Sazerac und eben der Old Fashioned.  Irgendwann ist wohl mal jemand in eine Bar gegangen und hat, über diese ganzen Fizzes und Fruitcups der anderen Barinhabitanten die Nase rümpfend,  einen „Whiskey Cocktail, old fashioned“ bestellt. Der Name blieb dann irgendwie haften. Klingt ja auch doll.

How To Oldfashion:

1. In ein Old Fashioned-Glas eine 5Mark-Stück große Pfütze einfachen Zuckersirup geben

2. Ein paar anständige Schüsse Bitter dazu

3. Die größten Eiswürfel im Haus finden und ein paar hineingeben

4. Kurz rühren

5.  Mit Bourbon oder Rye nach Gusto auffüllen

6. Mehr Eis zugeben und gescheit kaltrühren

7. Ein gediegenes Stück Orangenschale abschälen, darüber ausdrücken und ins Glas geben

8. Drink. Repeat.

Ein paar Worte dazu: Klassischerweise wird der Cocktail mit einem Zuckerwürfel zubereitet. Aber bis auf die zusätzliche Arbeit und das Potential für unerwünschte ungelöste Zuckerkristalle sehe ich darin keinen Vorteil und benutze daher Simple Syrup. Die Aromatic Bitters sind absolut essentiell. Man sollte nicht denken, dass man sie der geringen Menge wegen weglassen darf. Es wird bei Bitters gerne vom „Salz in der Suppe“ geredet. Man merkt sie nicht, wenn sie da sind, aber sie würden fehlen, wenn .. sie fehlten eben, ne? Die Orangenschale ist nicht klassischerweise Teil eines Cocktails, aber sie fügt dem ganzen eine schöne zusätzliche Dimension hinzu und ist deshalb inzwischen fast üblich. Unbedingt vom Auffüllen mit Wasser und vom zerstampfen von Früchten im Cocktail absehen!

Gefallenspotential:

Der Old Fashioned lebt von gutem Whiskey, dem er gekonnt den Biss nimmt. Es ist ein Cocktail mit eigenwilligem, aber gefälligem Charakter, der meiner Ansicht nach zum langsamen Trinken gemacht ist. Wenn ich mal länger sitzen bleiben will, während ich etwas tue (schreiben, Musik hören), ist er ideal. Außerdem ist er mit einer Minimalausstattung herzustellen. Alles in allem ein Klassiker, den ich zwar nicht regelmäßig, aber von Zeit zu Zeit doch sehr gerne trinke. Er hat so seine Momente, die nämlich, wo jeder andere Drink unangemessen scheint.

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The oldest known definition of a cocktail states, that it’s made from

Spirits of any kind, Water, Sugar, Bitters

All the other mixed drinks had other pretty precisely defined names. The only two drinks still made by this definition are the Sazerac and .. well, you’ve already guessed it, the Old Fashioned. Someone probably walked into a bar over a hundred years ago and ordered, disgustedly glancing over the fancy Fizzes and Fruit Cups of the other bar inhabitants, a “whiskey cocktail, old fashioned”. The name stuck. Because it sounds good.

How To Oldfashion:

1. Pour simple syrup into in old fashioned glass, so it forms about an inch calibered drop at the bottom.

2. Add some good dashes of aromatic bitters

3. Find the biggest ice cubes in the house and add a few

4. Stir briefly

5.  Fill up with the desired amount of good Bourbon or Rye

6. Add more ice and stir very well

7. Skin off a nice big piece of orange peel, twist it over the top of the drink and drop it in.

8. Drink. Repeat.

Just a few connotations: The drink is classicly prepared using a sugar cube. But others then the additional work and the potential for undissolved sugar crystals, I don’t see the upside of this and that’s why I use simple syrup. The aromatic bitters are essential. You should never think that you could leave them out just because it’s such a small amount. Bitters are often referred to as “the salt in the soup”. You don’t realize it if they’re there, but if they’re not there, something necessary is missing. The orange peel wasn’t there in the original version, but it adds a nice flavour dimension and therefore is well established. You must under no circumstances fill the drink up with soda or muddle fruit in it.

Enjoyabilitential:

The Old Fashioned lives of good whiskey being used, which he takes the edge of skilfully. It’s a cocktail with a distinct and opinionated, but enjoyable character, which in my opinion longs for slow drinking. If I want to stay seated for a longer time while I’m doing something (writing, listening to music), it is ideal. All in all a classic, which I don’t drink regularly but do enjoy very much from time to time. It just has it’s moments, namely those when every other drink just seems inadequate.

Ein sehr großer Burger.

Posted in Essen & Trinken on 5. Juli 2009 by hoegi

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Heute überkam es mich mal wieder: Ich hatte richtig Bock auf einen Burger. Dummerweise war ich nicht alleine, also mussten es gleich mehrere werden. Da -wie wir alle wissen- große Produkte oft günstiger sind, haben wir uns entschieden einfach einen riesigen Burger zu basteln. Die Materialkosten sind tatsächlich deutlich geringer.
Was wir benötigen:

– 1 Fladenbrot
– 2 Tomaten
– 1-2 Packungen Schmelzkäsescheiben
– Eine Packung Bacon (gerne auch mehr)
– 1 Zwiebel
– 5 Frikadellen
– In jedem Haushalt vorhanden: Majo, Ketchup, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Zuerst schneiden wir das Fladenbrot in 2 Hälften. Nun sollte das Fladenbrot schon halbwegs an ein groß geratenes Burgerbrötchen erinnern. Zur Sicherheit legen wir die Hälfte bereits auf ein Backblech, das erleichtet uns später so Einiges! Nun bestreichen wir die untere Brothälfte großzügig mit Mayo. Im Anschluss bedecken wir dies komplett mit Käsescheiben. Im Regelfall sollte man 10 Scheiben unterbringen können. Wer es nicht gerne zu käsig mag, lässt diese Schicht Käse einfach weg. Kommen wir zum aufwändigsten Teil: Dem Schnippeln. Tomaten und Zwiebeln in Scheiben/Ringe schneiden, die Frikadellen zur Hälfte durchtrennen (vom Schnitt orientieren wir uns am Fladenbrot). Die Frikadellenhälten werden mit der flachen Seite auf dem Burger drapiert und widerum mit Tomaten belegt. Hier können wir je nach gusto mit Salz und Pfeffer würzen, da die Tomaten einen guten Boden für Gewürze bilden. Kommen wir nun zu einem Hauptgeschmacksträger: Bacon. Bacon mit Zwiebeln zusammen anbraten und über den Tomaten verteilen. Jenachdem, von welchem Käseschlag wir sind kommt nun die erste oder die zweite Schicht als Abschluss obenauf. Das gesamte Konstrukt schieben wir bei rund 170° Umluft in den vorgeheizten Backofen. Wichtig hier: Die obere Fladenbrothälte bleibt schön draußen, damit der Käse gut verlaufen kann. In der Zwischenzeit bestreichen wir die obere Hälte mit ausreichend Ketchup. Nach etwa 14 Minuten wird die obere Hälfte hinzugefügt und der Burger kann bis zur gewünschten Krossheit 5-10 Minuten im Ofen bleiben.
Das fertige Produkt reicht für 4 hungrige Männer; siffige Finger sind garantiert.
Gesamtkosten: 1€ fürs Brot, 1€ für Gemüse, 1-2€ für Käse, 1€ für Bacon, 2€ für Frikadellen. Macht also 6-7€. Pro Person gut 1,50€.

Guten Appetit!

PS: Man kann wenn man möchte natürlich auch auf selbstgebratenes Burgerfleisch zurückgreifen, aber der Aufwand ist deutlich größer.

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Today is one of those days: Ravenous appetite overwhelmed me and I had a strong urge for burgers. Unfortunately, I wasn´t by myself so I had to cook for several persons. We all know that huge servings save a lot of money, so we decided to produce a huge burger. The cost of materials is distinctly lower.
This is what we need:
– 1 pita bread
– 2 tomatoes
– 1-2 packages of soft cheese panes
– 1 package of bacon
– 1 onion
– 5-10 meat patties (prefab, depends on thickness)
– Must-haves: Mayonnaise, ketchup, salt n pepper

The cooking is as easy as can be. At first we cut the pita in two parts, just like we so with a normal burger. We should put our bread on the baking tray by now, just to be safe. Take the lower part of the pita and spread it with plenty of mayonnaise. If you like cheese, cover this with about one package of cheese. If you don´t, dont. Now the most complex part: The cutting. Slice the tomatoes and the onion into slices/rings. If you got thin patties, leave them like they are, if they are thicker, cut them like you did with the pita. Now put the patties onto the cheese (or not cheese) and top them with the tomato-slices. Now it´s a good time to spice things up. Spices stick well to the tomato-base. Now let´s dedicate to a very important flavor: Bacon. Fry the bacon together with the onion rings. Don´t exaggerate it. Dispense the bacon-onion-mix over the tomatoes. Top it (again) with a package of cheese. Now shove the baking tray into the preheated oven at about 170°C (338°F). Let it bake for like 14 minutes. In the meantime spread the ketchup onto the top-half of the pita. Then put it onto the rest of the burger and let it bake for about 5-10 minutes, depending on how crispy you like your bun.
The product satisfies up to 4 men. Dirty fingers are guaranteed.
Costs: 1€ for the pita, 1€ for the vegetables, 1-2€ for cheese, 1€ for bacon, 2€ for the patties. Makes a total of 6-7€. -> About 1.50€ per person.

Enjoy your meal!

PS: You could also make your own patties, but it makes a lot more effort.

Probleme des Lebens #2

Posted in Probleme des Lebens on 5. Juli 2009 by hoegi

Ich habe neulich 75 Minuten auf einen Bus gewartet.
Er fährt im 15-Minuten-Takt.

Probleme des Lebens #1

Posted in Probleme des Lebens on 5. Juli 2009 by Herr Grau

Ich gehe in die Kneipe und bestelle „Einen Halben Jever“ und bekomme ein halbes Glas Jever.

Interventions

Posted in smile and look alive on 5. Juli 2009 by hoegi

Als bekennender US-Serienjunkie lerne ich viele Eigenarten unserer transatlantischen Freunde kennen, die ich hier des Öfteren misse.
Bei der letzten Folge Weeds, die mir vergönnt war zu sehen, wurde mir schmerzlich bewusst was wir hier wirklich brauchen und was absolut fehlt: Interventions.
Für alle, die es nicht kennen, kommt hier eine Kurzbeschreibung:
Interventions sind zu vergleichen mit Überraschungspartys. Man kommt nach Hause und urplötzlich stehen die besten Freunde oder gar die Familie versammelt in einem Raum und schauen einen vorwurfsvoll an. In diesem Moment bleiben wenige Möglichkeiten um sich klarzuwerden, was denn hier abgeht.
Erstens: Habe ich meinen Geburtstag vergessen? Unmöglich.
Zweitens: Ist jemand gestorben? Warum sollten sie dann alle so vorwurfsvoll gucken?
Drittens: (Der Blick schweift über die Ansammlung von Menschen) Kacke. Eine Intervention. Tough shit.
Von diesem Moment an wird es dann nur noch peinlich oder gar erniedrigend. Die anderen Personen verlesen nun nacheinander selbstgeschriebene Texte, die meist die Beziehung zu einem beschreiben bzw. wie sich diese Beziehung in näherer Vergangenheit verändert hat, sei es ob Drogenkonsum, Spielsucht, Überarbeitung, Selbstsucht oder was auch immer. Kurzum: Deine Freunde oder deine Familie (oder im schlimmsten Fall alle) wollen, dass du dich änderst.
Nun sollte jeder wissen, worum es hier geht.

Neidisch blicke ich also in die Staaten und sehe in diversen Serien (bislang „How I met your mother“ und „Weeds“), dass Interventions stattfinden und ich muss mich fragen, warum es sich hier noch nicht etabliert hat. Scheinbar gibt es dort sogar anerkannte „Intervention Specialists“, also Menschen, deren Beruf es ist, anderen Menschen bei Interventions zu helfen oder sie dabei zu unterstützen. Man kann damit also sogar Geld machen.
Die Tatsache, dass Interventions gesellschaftlich anerkannt sind, macht die ganze Angelegenheit für die Initiatioren einer eben solchen sehr einfach. Ich vermute, dass es sich so zuträgt: Freund 1 redet mit Freund 2: „Hey, der Damian hat sich total verändert seitdem er mit der Marianne zusammen ist!“ – „Jep, das ist mir auch schon aufgefallen. Geht gar nicht.“. Freund 2 geht also zu Freund 3: „Ist dir mal aufgefallen, dass Damian seit Kurzem anders ist?“ – „Ja, das wollte ich auch schon gesagt haben.“ Und so weiter und so fort. So rotten sich also 4-5 Freunde zusammen und beschließen eine Intervention zu starten. Durch die gesellschaftliche Akzeptanz angespornt vereinbaren sie also einen Überraschungstermin… Den Rest der Geschichte kann man sich denken.
Wie würdest DU reagieren, wenn DEINE Freunde oder DEINE Familie plötzlich vor dir steht und jeder eine kleine Rede vorliest, wie sehr du dich verändert hast und blaa?
Du würdest doch alle für bescheuert erklären, diese Art der Zusammenkunft als New-Age-Shit abtun und einfach wieder gehen. Das liegt daran, dass du Deutschland bist. Wir machen sowas nicht. Hier behält jeder seine Meinung für sich und wenn er jemanden hasst oder verachtet behält er das für sich, oder attackiert die Person gegebenenfalls subversiv. Hier sagt niemand: „Du bist scheiße!“. In Deutschland wird sowas einfach totgeschwiegen und gewartet, dass sich das Problem von selbst löst. Sollte es dennoch mal ausarten, wird es irgendwann in einer Straftat gipfeln und der Staat nimmt sich dem Problem an. Problem gelöst.
Warum hat in diesem Lande niemand die Eier um einfach mal eine Intervention zu starten? Es gibt so viele Bedürftige, denen man einfach nur mal ins Gesicht sagen muss, dass sie totale Flaschen sind. Dass sie scheiße sind. Dass sie Scheiße bauen. Dass sie mal ganz anders waren.
Zu hoffen bleibt, dass das Phänomen „Interventions“ wie so Vieles irgendwann aus den USA zu uns rüberwandert und Millionen von Menschen mal die Meinung gesagt kriegen. Es kann nur besser werden.

Mixed Feelings – Basics: Bar-Equipment

Posted in Mixed Feelings on 5. Juli 2009 by Herr Grau

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Jetzt, wo wir die grundlegenden Spirituosen erforscht haben, wenden wir uns den wichtigsten Dingen zu, die man braucht, um gescheite Drinks zu mixen und was man damit genau tut. Es braucht nicht viel, aber einige Sachen und Vorgehensweisen sind essentiell.

Eis: Die gesammte Cocktailwelt dreht sich letztendlich um das kühlende Element des Eises. Ohne Eis braucht man gar nicht anfangen. Professor Felicius Grau von der staatlich designierten Eliteuniversität™ Georgia Augusta Göttingen liefert folgende völlig nachvollziehbare und gleichsam faszinierende Aussage: „Aus der Bergmann’schen Regel wissen wir, dass das Volumen eines Körpers mit der dritten Potenz, die Oberfläche aber nur mit den Quadrat einher geht, kleinere Körper ihre Temperatur also schneller ändern als große, da die Temperaturänderung von der Grenzfläche abhängt und der absorbierten Energie eine Energiedichte zugrunde liegt.“ Heißt: Crushed Ice schmilzt verhältnismäßig schnell, während riesige Eiswürfel sehr lange halten. Das abgegebene Schmelzwasser ist sehr selten ein erwünschter Effekt, meistens kommen die Drinks aus dem Shaker, wo sie mit Eis gekühlt wurden und sollen von dem Eis im Glas nur kalt gehalten, nicht aber verwässert werden. Man sollte sich also standardmäßig auf Volleiswürfel (das sind die ohne hohlen Kern) von möglichst großen Dimensionen verlegen. Wasser für Eiswürfel sollte immer abgekocht werden, weil es sonst früher oder später unabdingbar zur Bakterienkatastrophe kommt, was in widerlich schmeckendem Eis und Durchfall resultiert. Einige der besten Formen gibt es preiswert im 1€-Shop zu kaufen. Für einen besonders dicken Eiswürfel, z.B. in einem Old Fashioned von mir benutzt, gibt es von Real distributierte Plastikformen von Buchsteiner mit 150ml Inhalt, mein heutiger Geheimtipp.

Shaker: Es gibt prinzipiell zwei wichtige Shakertypen, den Cobbler-Shaker und den Bostonshaker. Der Cobblershaker ist komplett aus Metall und hat einen kleinen Pinörpel mit Sieb oben dran. Diesen Shakertyp kennen wir alle. Der Bostonshaker ist die professionellere Variante und besteht aus einem großen Mixbecher aus Metall und einem etwas kleineren Mixglas, das hinein passt. Durch die lidernden Eigenschaften des geringfügig elastischen Materials Eisen und durch die vom Eis gekühlte und damit sich zusammenziehende Luft innerhalb des geschlossenen Shakers bleibt das Gerät dicht und hält zusammen. Eine Unterart hiervon ist der Parisian Shaker, der aus zwei unterschiedlich großen Metallbechern besteht. Mein Tipp aus leidseeliger Erfahrung: Unbedingt einen Boston Shaker mit Libbey Mixglas kaufen. Carl Mertens und WMF sind recht teuer, aber ebenfalls ihr Geld wert. Man braucht zwar einen Strainer zusätzlich, aber man erspart sich das Elend, dass das Ausgießen eines einzigen Drinks minutenlang dauern kann, wie ich es mit meinem Cobblershaker erleben durfte.

Strainer: Ein Metallsieb, mit dem die Eiswürfel und möglicherweise mitgeshakerter Kram in dem Mixbecher zurück gehalten werden. Bei einem Bostonshaker unbedingt nötig. Ich hab das Ding von WMF. Ist super.

Feinsieb: Ein kleines Teesieb ist sehr nützlich, um einige Drinks fein zu strainen. Alles, wo Minze mitgeshakt wird, wo Basilikum eine Rolle spielt, wenn crushed Ice oder ganze Limetten mit Fruchtfleisch mitgeshakt werden, ist der Einsatz absolut anzuraten.

Barlöffel: Einige Cocktails wollen gerührt und nicht geschüttelt werden, nämlich jene, die nur aus klaren Flüssigkeiten bestehen. Das Schütteln bringt kleine Luftblasen in den Drink, was ihn milchig macht. Und das sieht nunmal nicht aus.

Jigger: Auch Messbecher genannt. Merke: Alle Zutaten immer abmessen. Anders werden die Cocktails kaum gut werden. Vor allem die Balance aus Zitrussaft und Zuckersirup ist sehr delikat und im Prinzip ohne messen nicht herzustellen, ohne zig mal zu probieren. Ein ideales Produkt habe ich noch nicht gefunden. Ich denke, ich werde in naher Zukunft auf einen Messzylinder aus dem Laborbedarf umsteigen, da mein Messbecher erst bei 20ml anfängt – zu viel.

Muddler: Jeder Holzknüppel mit einem runden Ende tut es, um Mojitos und Capirinhas machen zu können. Wovon man sich fernhalten sollte, sind Muddler mit scharfen Zacken und zu offenporigem Holz.

Zitruspresse: Ich habe lange mit Hitchcock-Säften gearbeitet, wenn Limetten- oder Zitronensaft in einem Rezept verlangt war. Beschäftigt man sich auf nur oberflächlich mit dem Thema, ist das erste, was man liest, dass man diese Säfte stets frisch pressen sollte. Am Anfang dachte ich noch: Jaja… Irgendwann wunderte ich mich, dass es wirklich JEDER sagte. Ich probierte es aus und erlebte eine regelrechte Offenbarung. SO sollten die Drinks also schmecken. Eine billige Zitruspresse von Fackelmann tut den Dienst vollkommen hinreichend.

Gläser: Nun, im Prinzip kann man jeden Cocktail in ein und dem selben Glas servieren, so es denn nur groß genug ist. Aber da Ikea wirklich günstig die drei gängigsten Glasformen anbietet, werde ich diese kurz vorstellen. Da wäre zu allererst das Cocktailglas, auch als Martiniglas bekannt. Hierin werden so gut wie alle Drinks serviert, die nicht auf Eis kommen. Der Stiel ist sehr sinnvoll, da die Handwärme den Drink so nicht erwärmt, da dieser auch ohne die helfende Körperwärme nur wenige Minuten in einem trinkbaren Temperaturrahmen zu verweilen deucht. An zweiter Stelle wäre das Old Fashioned- oder Rocks-Glas zu nennen. Es handelt sich dabei um einen kurzen Tumbler, in dem erstmal alle Spirituosen on the rocks serviert werden. Whiskey kann man aus solchen Gläsern trinken und im Prinzip alle klassischen Cocktails, die Eis im Glas verlangen. Das dritte und größte Glas ist das Collinsglas. Ein großes, zylindrisches Glas von normalerweise 0,33L Inhalt. Eine großzahl von Cocktails schreien nach diesem Glas, da sie in die kleineren Gläser nicht mehr hinein passen. Klassischerweise ist ein Fizzglas etwas kleiner und ein Collinsglas etwas größer, aber man muss auch mal Prioritäten setzen, sein Geld also lieber für Fusel auf den Kopf hauen.

Bitters: Für viele, vor allem ältere Cocktails braucht man aromatische Bitter oder Orangenbitter. Die benutzten Mengen sind sehr gering, was recht einfach zu dem Fehlschluss führen könnte, man könnte darauf zu verzichten. Von Robert Hess habe ich die Analogie des Salzes in der Suppe: Man merkt es nicht, solange es da ist. Aber die Suppe ist fade, wenn es fehlt. Bitter bringen Drinks zusammen und sind essentielle Teile. Gute Bitter kommen von Angostura oder der deutschen Firma The Bitter Truth. Eine Flasche Aromatic Bitters und eine Orange Bitters empfiehlt es sich zu besitzen. Die Flaschen halten sehr lange, daher ist die zuerst hoch scheinende Investition sehr lohnend. Ebenfalls empfehlen würde ich eine Flasche Orange Flower Water, da man es für einen meiner Lieblingscocktails braucht. Alles ist im prinzip nur im Versandhandel, dort aber dank Internetz sehr schnell und einfach erhältlich.

Simple Syrup: Einfacher Zuckersirup gehört als Einrichtungsgegenstand in jede Bar. Man nehme gewichtsbezogen 1:1 Wasser und Zucker, erhitze alles leicht, bis der Zucker sich vollständig gelöst hat, organisiere sich eine hübsche, ausgespülte Flasche und fülle den Sirup hinein. Abkühlen und fertig. Die Zutat findet sich in jedem zweiten Cocktail, da die Säure der Zitrussäfte im Normalfall damit ausbalaciert wird, wenn man für diesen Zweck nicht Liköre benutzt.

Mit dem hier beschriebenen Zubehör sieht sich der geneigte Leser nun in der Lage, mit Pauken und Trompeten loszulegen und hervoragende Drinks herzustellen. Damit ist der „Basics“-Lehrgang bis auf Weiteres erst mal beendet und es geht an die Drinks.

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Now that we learned about the basic spirits, it’s time to turn toward the most important things one is going to need to make decent drinks and what you do with these things exactly. You don’t need much, but some things and proceedings are absolutly essential.

Ice: The whole world of cocktails revolves around the cooling element of ice. Without ice you don’t even need to start. Professor Felicius Grau from the ivy league™ (govermentaly approved) Georgia Augsta University of Göttingen has given us the following, completly understandable and fascinating statement on the matter: „From Bergmann’s rule we know that the volume of an object grows with in the third potence, whilst the surface only increases in the second one, which means that small objects change their temperature quicker than bigger ones, because the change of temperature depends on the border surface and the energetic density of the object.“ Means: Crushed ice melts way faster than giant ice cubes. The dispensed melting water is very unlikely desired in the drink, because most of the time the cocktails come out of the shaker ice cold and are only put on ice so they stay cool, not to get diluted any further. You should go for massive ice cubes (those which don’t have a hollow center) of biggest available dimensions. The water for making ice cubes should always be boiled beforehand, otherwise you sooner or later get a germ catastrophy, resulting in nasty tasting ice and diarrhea. I recently discovered little 150ml plastic containers for storage which make great giant ice cubes, working awesomely e.g. in an Old Fashioned.

Shaker: There are basicly two types of shaker, the cobbler shaker and the boston shaker. The cobbler shaker is completly made from metal and has a little pour-out-thingy on the top with a built in strainer.  We all know this type of shaker. The boston shaker is more professional, consisting of a bigger metal tin and a smaller mixing glass. Through the minimaly elastical features of the metal and through the air, which is cooled by the ice and therefore contracts, the mixer is tight and keeps together. A sub-type of this is the parisian shaker, which consists of two different metal tins. I can only recommend to buy a boston shaker with a libbey mixing glass. I own a WMF model and it’s very good, too. You will need an extra strainer, but you prevent yourself from the torture that is pouring a drink through the thin collum of a cobbler shaker, which can take minutes for one drink in the worst case. And which I had to witness myself before I believed it.

Strainer: A metal sieve, with which you keep the ice and possibly the fruit stuff you put in your shaker from falling into the drink. With a boston shaker, you absolutly need one. I’ve got the model of WMF. It’s awesome.

Fine sieve: A little fine sieve is very usefull to strain small particles out of your drinks. Whenever you shake mint, basil, crushed ice, whole lime pieces with their pulp, etc., you want to make shure to double strain pouring the drink into the serving glass.

Bar spoon: Certain Cocktails call for being stirred instead of shaken, specificaly those which contain only clear liquors. The shaking implements little bubbles to the liquid making it cloudy and milky. And that just doesn’t look good, period.

Jigger: Remember: We always measure our ingredients. You will very unlikely get any good results otherwise. Most important is the balance between citrus and sugar, which cannot get right without measuring, unless tasting several times. I still haven’t found the ideal one and since my measuring cup starts at 20ml, which is too much, I will probably switch to a laboratory measurement cylinder. If you’re from the US, you can get the awesome OXO jigger.

Muddler: Every wooden pin with a round end will do to make a decent Mojito or Caipirinha. Just keep away from muddlers with sharp teeth and too open pored wood.

Citrus squeezer: I worked with hitchcock juices for a long time whenever a recipe called for lime- or lemon juice. If you engage in the topic just a little, you basicaly instantly read that you should squeeze your juices freshly. At the beginning I just thought: Yeayeah, you heavy talkers… But I came to wondering, why really EVERYBODY said that. So I tried and experianced a real epiphany. So THAT’s what drinks should taste like! A cheap citrus squeezer totaly does the trick.

Glassware: Well, you could basicaly serve every cocktail in the same glass as long as it’s big enough. But Ikea offeres a very good deal on the three most important glass variants, so I will briefly introduce them to you. First thing would be the cocktail glass, also known as the martini glass. In these you serve most likely every drink that doesn’t come on ice. The stem makes perfectly good sense, because it prevents the warmth of your hands to warm up the drink, due even without your helping hand the drink stays cold enough to really enjoy it for only a few minutes. Secondly there is the old fashioned or rocks glass. It’s a short tumbler, which you would expect to get a spirit on the rocks in. You can drink whiskey from this glass or basicaly every classical cocktail served on ice. The last and biggest glass is the collins glass. It is big and cylindrical and usualy holds about 12 ounces. A big number of cocktails demand this glass because they wouldn’t fit in the smaller ones. Actualy the fizz glass would be a little smaller and the collins glass a little bigger, but you have to have some prioritys. Meaning to spend your money on likker instead.

Bitters: Many, espacialy the older cocktails, demand aromatic or orange Bitters to be used. The needed amounts are very small, which easly could lead to the wrong conclusion, you could just leave them out. I got the analogy of the salt in your soup from Robert Hess: You don’t taste it if it’s there, but if it’s missing the soup is somewhat flat and tasteless. Bitters bring together the drink and are absolutly essential. Good Bitters come e.g. from Angostura or the German company The Bitter Truth. One bottle of aromatic Bitters and one of orange Bitters I realy do recommend everyone to own. The bottles last for a long time and many many drinks, so what seems as a rather big investment in the first place will turn out to be very much worth every penny very soon. I too would recommend ordering a bottle of orange flower water because you need it for my favorite cocktail. You can most likely only obtain good bitters by mail order, but since we live in the time of the internet, it’s quite an easy and quick way.

Simple Syrup: Simple sugar syrup belongs in every bar as basic inventory. You just take water and sugar in a weight based 1:1 ratio, heat it up until all the sugar has desolved and fill it in a nice, clean bottle. Cool down, done. This ingredient is used in every second cocktail, because it’s the classic choice for balancing citrus juices beside the use of sweet liqueur.

With this massive amount of babbeling knowledge the reader now is prepared to rock’n’roll .. and to prepare delicious drinks, too. This closes the „Basics“ section until further notice. Now we can start with the drinks.

Mixed Feelings – Basics: Brandy & Cognac

Posted in Mixed Feelings on 3. Juli 2009 by Herr Grau

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Brandy/Cognac: Brandy heißt bei uns Branntwein und kommt bevorzugt aus dem Nachlass von Oma in Form von Asbach Uralt. Es ist alles die selbe Soße, Traubenwein wird destilliert und dann in Fässern gelagert. Cognac ist einfach ein Brandy aus einem geographisch genau festgelegten Gebiet und damit keine besondere Qualitätsbezeichnung. Es gibt guten Cognac, es gibt guten Brandy, und es gibt Brandy, der besser ist als Cognac.

Technisch gesehen ist die gerade gegebene Definition falsch. Brandy bezeichnet jedes Destillat aus einem Fruchtwein. Aber diese tragen entweder besondere Namen (z.B. Calvados), oder sie müssen dies auf dem Etikett vermerken. Wenn einfach nur „Brandy“ draufsteht, ist es aus Trauben gemacht, steht „Apricot Brandy“ drauf, dann handelt es sich um ein Destillat aus spinatgefüllten Elephanten.

Das Motto kann man Lammbock entnehmen: „Kenne deinen Feind.“

Um ehrlich zu sein, habe ich aber keine Ahnung von der Materie, da ich mich einfach noch nicht damit beschäftigen konnte. Sollte das irgendwann mal passieren, werde ich lautgeben.

Damit ich dem interessierten Leser trotzdem eine Empfehlung an die Hand geben kann, da diesem ja sonst ganz schlimm das Herzeken weh tut, habe ich mich durch die Wirrungen des Internetzes gewühlt und konnte schließlich von „Crackone“ aus dem Cocktails&Dreams-Forum folgende Produkthinweise klauen exzerpieren:

Cognac: Frapin VSOP und Courvoisier VSOP

Brandy: Cardenal Mendoza und Gran Duque d’Alba

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Brandy/Cognac: Brandy, in German „Branntwein“, is a spirit destilled from grapes and then aged. Cognac is just a brandy from a specific region in france and not a special sign of qualitiy. There is good cognac, there is good brandy.

Technicaly this definition is wrong. Brandy actualy is a destillate from every fruit wine. But these either carry a specific name (e.g. Calvados) or have to feature an name addition. If it just says „brandy“, it’s made from grapes, if it says „apricot brandy“, it of course is destilled elephants stuffed with spinach.

Quote from the film “Lammbock“: „Know your enemy“

To be honest, I don’t know the matter too well, I had no time (and money) to research on it yet. If that happens someday, I’ll let you know…

For you not to stand there now with empty pockets, I have dug in the fantastic maze that is the internet and finally managed to steal excerpt some recommendations from “Crackone” of the Cocktails&Dreams-Forum:

Cognac: Frapin VSOP and Courvoisier VSOP

Brandy: Cardenal Mendoza and Gran Duque d’Alba